Newsletter IfADo Aktuell

Dezember 2016 

 

Liebe Leserinnen und Leser,
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Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und besinnliche Weihnachtszeit!

Aus der Forschung

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Toxoplasmose: Parasit beeinflusst Gedächtnisleistung

Jeder zweite Deutsche trägt den Erreger Toxoplasma gondii in seinem Körper. Der weltweit vorkommende Einzeller verursacht eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Bekannt ist Toxoplasmose schon lange, hauptsächlich im Zusammenhang mit gesundheitlichen Risiken in der Schwangerschaft und für immunschwache Menschen. Studien am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) zeigen, dass eine Infektion auch das Arbeitsgedächtnis im Alter beeinträchtigen kann.

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Leberschädigung: Die Mechanismen im Organ verstehen

Ist der Mensch für die Leber giftigen Substanzen ausgesetzt, antwortet der Körper in Form von starken Entzündungsreaktionen. Akutes Leberversagen, Hepatitis oder Krebs können folgen. Gleichzeitig schafft es das Organ aber, sich teilweise selbst zu heilen. Wie diese komplexe Immunantwort nach einer Leberschädigung funktioniert, wird noch diskutiert. Entscheidend könnte das Protein WISP1 sein. In einem dreijährigen DFG-Forschungsprojekt untersuchen Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund nun die Rolle des Proteins. Dieses Wissen bildet eine wichtige Grundlage für die zukünftige Entwicklung von Therapeutika.

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Schlafforschung am IfADo: Das Bewusstsein ergründen

Was ist Bewusstsein und wo entsteht es? Die Beantwortung dieser Fragen gibt Wissenschaftlern seit Jahrhunderten Rätsel auf. Im EU-Forschungsprojekt „Luminous“ sollen Antworten gefunden werden. Auch Neurowissenschaftler des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) beteiligen sich. Sie wollen untersuchen, wie Bewusstseinszustände während verschiedener Stadien im Schlaf aussehen und wie man dieses Wissen nutzen könnte, um Hirnaktivitäten mittels nicht-invasiver Stimulationsmethoden zu modulieren. Davon könnten zukünftig beispielsweise Menschen mit schweren Formen von Schlafstörungen profitieren.

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Volle Konzentration am Steuer: Probanden für Studie gesucht

Das Handy klingelt, das Navi meckert, die Reklametafeln blinken am Straßenrand: Ablenkungen beim Autofahren gefährden die Fahrsicherheit und provozieren Unfälle. Dabei scheinen Fahranfänger und Ältere besonders anfällig für Ablenkungen. Welche Reize in welchem Alter am stärksten ablenken, untersuchen Forscher des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund. In einer Studie im Fahrsimulator wird u.a. die Hirnaktivität der Probanden gemessen. Ziel ist es, mögliche Unterschiede zwischen jungen und älteren Fahrern aufzudecken, um Empfehlungen für verkehrsgestalterische Maßnahmen und Trainings für die jeweiligen Altersgruppen zu geben. 

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Internationales Konsortium setzt mit 41 Veröffentlichungen ein Zeichen für die Epigenetik

Gemeinsam mit Kollegen des „International Human Epigenome Consortium“ (IHEC) präsentieren deutsche Epigenomforscher die ersten Epigenom-Kataloge primärer menschlicher Zellen und diskutieren die daraus gewonnenen Erkenntnisse in insgesamt 41 hochrangigen Aufsätzen. Sie erhoffen sich langfristig Verständnis von und Therapiemöglichkeiten für Krebs-, Stoffwechsel- und Autoimmunerkrankungen. Das von deutscher Seite federführende Deutsche Epigenom-Programm (DEEP), an dem u.a. auch das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) beteiligt ist, leitet der Saarbrücker Genetik-Professor Jörn Walter von der Universität des Saarlandes. 

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Für die Anwendung 

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Wer körperlich fit ist, arbeitet effektiver

Den leidigen Bericht schreiben, den nervigen Kunden freundlich bedienen und dem Katzenvideo im Internet widerstehen: Um in der Arbeitswelt bestehen zu können, ist Selbstkontrolle unerlässlich. Zu hohe Kontrollanforderungen an die eigene Person zehren aber an den Kräften und können zu Burnout führen. Forscher des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) haben untersucht, welche Rolle körperliche Fitness dabei spielt. Das Ergebnis: Wer regelmäßig Sport macht, kann besser mit Stress auf der Arbeit umgehen.

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Harnblasenkrebs: Erste S3-Leitlinie veröffentlicht

In Deutschland erkranken nach Schätzungen des Robert Koch-Institutes rund 28000 Menschen jährlich neu an einem Harnblasentumor. Damit ist das Harnblasenkarzinom der zweithäufigste bösartige Tumor in der Urologie. Eine hochwertige nationale Leitlinie, die Ärzte, Pflegekräfte, Selbsthilfegruppen oder Patienten als Entscheidungshilfe nutzen können, fehlte jedoch bislang. Nun hat das „Leitlinienprogramm Onkologie“ erstmals eine S3-Leitlinie zur „Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Harnblasenkarzinoms“ vorgelegt. 

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World Usability Day 2016: Hilfreiche Technik

Am 10. November findet der WUD 2016 statt.

An jedem zweiten Donnerstag im November knüpft der World Usability Day (WUD) ein weltweites Band zwischen Forschung, Industrie, Bildung, Verwaltung und Benutzern. Experten und interessierte Laien beschäftigen sich mit Gebrauchstauglichkeit, Mensch-Maschine-Interaktion und aktuellen Technik-Trends im Produkt-Design. Dabei lautet das Ziel: „To ensure that technology helps people live to their full potential and helps create a better world for all citizens everywhere“. Zu Themen wie Usability, User Experience und modernen Mensch-Maschine-Interaktionen forscht Dr. Gerhard Rinkenauer vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) seit Jahren. Die wichtigsten Fragen zum WUD 2016 beantwortet er im Folgenden:

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Neues aus dem Haus

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IfADo bei Facebook & Twitter

Das IfADo ist seit dem 12.12.16 auch in den sozialen Medien vertreten. Dort informieren wir zu aktuellen Thema aus der Welt der Arbeitsforschung. Sie finden uns bei Facebook und Twitter. Liken, beziehungsweise folgen Sie uns gerne. 

 

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Silvia Capellino

Warum Stress krank macht – neue Forschungsgruppe am IfADo

Die Aktenordner stapeln sich, das Telefon klingelt pausenlos und die Deadline für das Projekt rückt gefährlich nah: Stress auf der Arbeit oder privat kann krank machen. Welche Mechanismen im Körper dazu führen, wird ab sofort am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) untersucht. Die Nachwuchsgruppe „Neuroimmunologie“ um Biologin Silvia Capellino will klären, wie das Gehirn unsere Gesundheit beeinflusst. Mit diesem Wissen könnten Erkrankungen zukünftig gezielt bekämpft werden.

 

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© Understanding Animal Research/Wellcome Images

Ausgezeichnet: Der Chip als Alternative zum Tierversuch

Bevor ein Medikament zugelassen wird, durchläuft es einen langen Prüfungsprozess: Die Substanz wird im Labor und im Tierversuch getestet, erst im Anschluss können klinische Studien durchgeführt werden. Um die Tierexperimente auf ein Minimum zu beschränken, forschen die IfADo-Wissenschaftler an Alternativen, wie beispielsweise einem Chip. Auf diese Weise könnten Substanzen früh im Entwicklungsprozess auf Risiken getestet werden. Dafür wurden die Forscher jetzt mit einem internationalen Preis ausgezeichnet.

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Belohnung und Aufmerksamkeit: Dr. Schneider zu Gast in Rovereto

Belohnung und Aufmerksamkeit: Dr. Schneider zu Gast in Rovereto

Wie verändert sich unsere Fähigkeit, Informationen zielgerichtet zu verarbeiten, wenn uns eine Belohnung versprochen wird? Und wie spiegelt sich ein solches Szenario im Gehirn wider? Die vergangenen drei Monate hat sich Dr. Daniel Schneider, Leiter der Nachwuchsgruppe Arbeitsgedächtnis am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo), mit diesen und weiteren Forschungsfragen beschäftigt. Nicht etwa in Dortmund, sondern als Teil des „Motivated Cognition Lab“ an der Universität Trento in Norditalien.

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