Politikberatung

bundestag-369049_1280Das IfADo forscht für das Wohl und den Nutzen des arbeitenden Menschen. Damit aktuelle, anwendungsbezogene Forschungsergebnisse sinnvoll umgesetzt werden können, sorgt das IfADo für einen Wissenstransfer in die politische Praxis. So kommt das IfADo auf der einen Seite seiner wissenschaftlichen Pflicht nach, zentrale Erkenntnisse für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen und auf der anderen Seite kann die Politik auf dieser Basis ihrer Aufgabe nachkommen, nach aktuellem Wissensstand verantwortungsbewusst Entscheidungen zu treffen.

Dabei berät das Institut nicht allein ein nationales Umfeld, sondern hat in steigendem Maße auch die internationalen, politischen Ebenen einzubeziehen. Entsprechend ist das IfADo in diversen Umsetzungsgremien aktiv. Hier finden Sie einige Beispiele für diese Aktivitäten:

Deutschland

  • Beratung des Bundesministers für Arbeit und Soziales (BMAS) im Unterausschuss III des Ausschusses für Gefahrstoffe (AGS)
  • Beratung der Bundesregierung über die Mitgliedschaft in der Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe („MAK-Kommission“)
  • Beratung der Bundesregierung über die Mitgliedschaft in der Senatskommission der DFG zur gesundheitlichen Bewertung von Lebensmitteln
  • Mitgliedschaft in der Beratungskommission der Gesellschaft für Toxikologie e.V. (GT)
  • Mitarbeit in den Arbeitsausschüssen „Grundsätze der Ergonomie“ sowie „Anthropometrie und Biomechanik“ innerhalb des DIN Normenausschusses Ergonomie
  • Beratung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur durch Mitarbeit an der Fahrerlaubnisverordnung der Bundesanstalt für Straßenwesen
  • Mitarbeit in der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des BMAS

Europa

Beratung der Europäischen Union als Mitglied in

  • Scientific Committee on Occupational Exposure Limits (SCOEL) der Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Integration
  • Scientific Committee on Consumer Products (SCCP) der Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher
  • Mitglied in zwei Ausschüssen des European Committee for Standardization (CEN): CEN/TC 122 „Ergonomics“, Arbeitsausschuss „Biomechanik“

Weltweit

Beratung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als

  • WHO Collaborating Centre for Occupational Health, Adressaten sind dabei insbesondere Entwicklungs- und Schwellenländer
  • Mitglied im IPCS Human Framework for the Analysis of a Cancer Mode of Action for Humans (International Programme on Chemical Safety von UNEPILO und WHO)

Beratung der International Organisation for Standardization (ISO) als Mitglied in den Ausschüssen

  • TC 159/SC 1/WG 2 „Ergonomic principles related to mental work“
  • Arbeitsausschusses „Manuelle Lastenhandhabung“