Neuromodulation

Leitung

Prof. Dr. med. Michael Nitsche

Neuromodulation beschreibt die Veränderung basaler zentralnervöser physiologischer Funktionen, beispielsweise kortikaler Erregbarkeit und Aktivität oder auch Neuroplastizität, durch Agentien, die diese Prozesse nicht notwendigerweise selbst initiieren. Dieses können pharmakologische Interventionen, Hirnstimulation, intrinsische Prozesse, aber auch Umgebungsbedingungen auf sehr unterschiedlichen Komplexitätsstufen sein. Über die Veränderung physiologischer Funktionen haben diese Modulatoren einen wesentlichen Einfluss auf Erleben und Verhalten. Die kontrollierte Induktion einer Neuromodulation kann hierbei helfen, die Beziehungen zwischen physiologischen und psychologischen Prozessen aufzuklären und möglicherweise auch, um gezielt Leistungen zu verändern. Schwerpunkte der Forschungsaktivität der Projektgruppe sind:

  1. die Entwicklung neuromodulatorischer Interventionen und eine Erweiterung unseres Verständnisses ihrer Funktionsmechanismen
  2. die Erweiterung unserer Kenntnisse über die physiologischen Grundlagen des Erlebens und Verhaltens
  3. die Anwendung dieser Kenntnisse für die Entwicklung verbesserter Arbeitsbedingungen