Graduiertenprogramm

students-702089_1280Das Doktoranden-Programm am IfADo besteht zur Zeit aus folgenden Elementen:

  1. Organisatorischer Rahmen: Es gibt eine strukturierte Vereinbarung zwischen den angehenden Doktoranden und jeweiligen Betreuern, in der alle Formalien der Interaktion geregelt sind.
  2. Wissenschaftliches Training: Disziplin-spezifische Kolloquia / Seminare werden regelmäßig im Haus abgehalten; Präsentationen von erfahrenen Wissenschaftlern werden besucht.
  3. Akademische Einbettung: Teilnahme in Graduiertenprogrammen (an benachbarten Universitäten), Unterstützung bei der Teilnahme an Workshops (z. B. an Summer schools).
  4. Training genereller Fertigkeiten (soft skills): Selbstorganisierte Kurse zum Ausbau von allgemeinen Fertigkeiten.

Zu 1)   Organisatorischer Rahmen

Die Promotion der Jungwissenschaftler und Jungwissenschaftlerinnen ist an die Richtlinien zum Karriereaufbau der Leibniz-Gemeinschaft angelehnt. Das Strukturierte Programm für Doktoranden, das 2011 als eine auf dem Intranet basierende Arbeitsplattform geschaffen wurde, regelt die Zusammenarbeit zwischen den Betreuern und den angehenden Doktoranden. Um eine strukturierte Promotion der Jungwissenschaftler zu ermöglichen, wird eine individuelle Unterstützungsvereinbarung getroffen. Diese Vereinbarung schafft eine transparente Beziehung im Bereich des Wissensumfangs und in der zeitlichen Struktur ohne die Beschäftigung am Institut oder die Forschung zu beeinträchtigen. Ein zusätzliches Qualifikationskonzept (s. Punkte 2-4) beinhaltet ein ergänzendes Training der sogenannten „hard skills“ (z. B. Methodenkompetenz und Weiterentwicklung des Themas, Transfer in Ri-chtung Anwendung und Umsetzung) und der „soft skills“ (beispielsweise bei der Platzierung von Veröffentlichungen, in Präsentationstechniken, in didaktischen und medienwirksamen Fertigkeiten, bei Bewerbungen um Stipendien und Projektleitungen, bei der Karriereplanung).

Zu 2)   Wissenschaftliches Training

Wissenschaftliche Fertigkeiten werden hauptsächlich in einer Vielzahl von Kolloquien und Seminaren geübt, die durch die Fachbereiche am IfADo organisiert werden. Weiterhin finden Treffen innerhalb der Fachbereiche und mit speziellem Inhalt statt (z. B. das „Liver Meeting“ oder das „Cancer Meeting“ im Fachbereich Toxikologie) um den angehenden Doktoranden die Möglichkeit zu geben, ihren Forschungsbereich zu präsentieren; wissenschaftlich bezogene Fertigkeiten in den „hard“ und „soft skills“ werden in diesen Treffen eingeübt. In einer Kooperation der Fachbereiche „Psychologie und Neurowissenschaften“ und „Ergonomie“ wird ein spezielles Seminar für Doktoranden durch zwei junge Postdocs organisiert (Dr. Marlene Pacharra, Dr. Daniel Schneider). Weiterhin werden alle angehenden Doktoranden ermutigt, aktiv an nationalen und internationalen Kongressen teilzunehmen.

Zu 3)   Akademische Einbettung

Zusätzlich werden strukturierte Programme in Kooperation mit den benachbarten Universitäten angeboten, an denen die Doktoranden teilnehmen können (z. B. das „RUB Research School“ Programm an der Ruhr-Universität, Bochum).

Zu 4) Training der Fertigkeiten

Alle Doktoranden des Institutes sind selbstorganisatorisch vernetzt und treffen sich regelmäßig. In diesen Treffen werden zwei Sprecher gewählt, die die Doktoranden in Sitzungen mit dem Vorstand vertreten. So können hier weitere Anliegen der Doktoranden besprochen werden (z. B. Kurse für Präsentationstechniken oder wissenschaftliches Schreiben). Alle Zusatzkurse werden durch das IfADo angeboten. In jedem zweiten Jahre werden zwei Doktorandinnen, im jährlichen Wechsel mit zwei Postdoktorandinnen, durch den Vorstand ernannt, um an dem Programm „Mentoring 3“ (einem Verbund der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen) teilzunehmen. Zusätzlich dazu sind zwei Postdoktorandinnen in das Leibniz-Mentoring Programm involviert.