Ausgezeichnet: Der Chip als Alternative zum Tierversuch

Bevor ein Medikament zugelassen wird, durchläuft es einen langen Prüfungsprozess: Die Substanz wird im Labor und im Tierversuch getestet, erst im Anschluss können klinische Studien durchgeführt werden. Um die Tierexperimente auf ein Minimum zu beschränken, forschen die IfADo-Wissenschaftler an Alternativen, wie beispielsweise einem Chip. Auf diese Weise könnten Substanzen früh im Entwicklungsprozess auf Risiken getestet werden. Dafür wurden die Forscher jetzt mit einem internationalen Preis ausgezeichnet.

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EU-Projekt: Gefahrenstoffe effizienter und tierversuchsfrei bestimmen

Zusammen mit 38 Partnern aus der europäischen Wissenschafts- und Industrielandschaft forscht das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund – IfADo an neuen Methoden und Konzepten der Risikobewertung von Substanzen. Ziel des von dem EU-Förderprogramm Horizon 2020 geförderten Projekts „EU-ToxRisk“ ist ein Paradigmenwechsel in der Toxikologie hin zu einer effizienteren und weitestgehend tierversuchsfreien Gefahrenstoffeinschätzung.logo

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Blaupause für die Stammzelldifferenzierung von Leberzellen

Die Forschung mit Stammzellen wird immer wichtiger, denn Stammzellen können sich in jede beliebige Körperzelle verwandeln – und daher beispielweise der Therapie von Organschäden oder als Alternative zu Tierversuchen dienen. Eine wesentliche Forschungsfrage aktuell ist: Wie sehr gleichen die weiterentwickelten Stammzellen schon ihren echten Vorbildern, z. B. Leberzellen? Wissenschaftler am IfADo – Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund haben in Kooperation mit Partnern aus ganz Europa eine Methode entwickelt, die auf Basis von Genanalysen und mittels mathematischer Modelle verschiedene Zelltypen systematisch miteinander vergleichbar macht.

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Symposium: Umweltschadstoffbelastungen in NRW

Täglich kommt der Mensch in Kontakt mit chemischen Stoffen, deren Auswirkungen oft nur unzureichend bekannt sind. Auf dem EnTox Symposium am 7. und 8. Mai diskutierten Expertinnen und Experten in Dortmund über aktuelle Forschungsergebnisse zu Schadstoffbelastungen in NRW. Themenschwerpunkte dieses Jahr waren Abwasseranalysen, giftige organische Chlor- und Perfluorverbindungen, gesundheitliche Spätfolgen der Kohle-, Eisen- und Stahlära, Methoden zur Toxikogenomik, zur Geruchsanalyse und zur Beurteilung des Immunsystems.

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