Karolina Edlund erhält Förderung für die räumliche Auflösung von Gewebeproben

28.07.2021

Die European Association for Cancer Research (EACR) vergibt regelmäßig finanzielle Mittel an Forschende, um räumliche Biomarker in der Krebsforschung genauer analysieren zu können (European Whole Transcription Atlas Grant). In diesem Jahr gehört Karolina Edlund aus dem IfADo-Forschungsbereich Toxikologie zu den Gewinnerinnen. Die Wissenschaftlerin möchte eine räumlich aufgelöste Sequenzierung von Gewebe durchführen, um die frühen Formen von Leberkrebs (hepatozelluläres Karzinom) besser verstehen zu können.

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Wie wirkt sich Luftverschmutzung auf Lunge und Nervenzellen im Gehirn aus?

05.07.2021

Der regelmäßige Kontakt mit verschmutzter Luft, insbesondere bei hoher Schadstoffbelastung, wird mit akuten und chronischen Entzündungen der Atemwege in Verbindung gebracht. Die kausalen Zusammenhänge zwischen den gesundheitlichen Auswirkungen beim Einatmen kleinster Schadstoffpartikel sind jedoch schwer nachzuweisen, insbesondere für chronische Auswirkungen bei längerem Kontakt. In einem neuen Forschungsprojekt untersucht das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) zusammen mit italienischen Kolleg*innen die Auswirkungen von Luftverschmutzung auf Lunge und neuronale Aktivitäten des Gehirns.

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Neues Forschungsprojekt untersucht verschiedene Krankheitsstadien der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung für therapeutische Schritte

21.06.2021

In einem neuen Forschungsprojekt untersucht das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) mit Partnerinstitutionen die verschiedenen Stadien einer nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung, von einer Entzündung bis hin zur Krebsentwicklung. Das Ziel ist die Identifikation der Mechanismen, die die verschiedenen Krankheitsstadien einleiten. Darauf aufbauend sollen geeignete Zeitfenster für therapeutische Maßnahmen entwickelt werden. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

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Wegweisende Einblicke in die Funktionsweise der Leber

Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden an Lebererkrankungen. Noch verstehen wir viele Grundfunktionen der Leber nicht ausreichend, um Erkrankungen bestmöglich zu behandeln. Ein Team am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) konnte jetzt zeigen, dass der Transport der in der Leber gebildeten, giftigen Galle grundlegend anders erfolgt, als es die Lehrmeinung bisher vertritt: Nach der Studie fließt die Galle nicht in den Gallenkanälchen der Leber. Vielmehr steht die Flüssigkeit in diesen Kanälchen und die Gallenbestandteile breiten sich dort per Diffusion aus.

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Cholestase: Riss in Lebermembran lässt Galle abfließen

Die Galle ist eine der giftigsten Körperflüssigkeiten. Bei Lebererkrankungen kann sie sich anstauen und im schlimmsten Fall zum Organversagen führen. Warum die Leber den Gallenstau aber meist glimpflich übersteht, war bislang unklar. IfADo-Forschende konnten zusammen mit internationalen Experten zeigen, dass sich die Leber eines Tricks bedient: Über einen Riss in der Zellmembran strömt die Galle in Leberzellen. Das tötet zwar die betroffene Zelle, schädigt aber auch die Membran zum Blutgefäß. So kann die Galle ins Blut abfließen. Im Endeffekt sterben nur wenige Zellen, das Organ wird aber gerettet. Die Studie wurde im US-Fachjournal „Hepatology“ veröffentlicht.

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DFG-Projekt: Immunantwort nach einer Leberschädigung

Wird die Leber geschädigt, zum Beispiel durch eine Virusinfektion oder exzessiven Alkoholkonsum, kann das eine Fibrose auslösen. Dabei breitet sich Bindegewebe im Organ aus und ersetzt nach und nach die normalen Zellen – ein im schlimmsten Fall tödlicher Prozess. Am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung starten Toxikologen und Immunologen jetzt ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt, welches die komplexen Entzündungsreaktionen im Verlauf einer Leberfibrose aufklären soll.

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Leberschädigung: Die Mechanismen im Organ verstehen

Ist der Mensch für die Leber giftigen Substanzen ausgesetzt, antwortet der Körper in Form von starken Entzündungsreaktionen. Akutes Leberversagen, Hepatitis oder Krebs können folgen. Gleichzeitig schafft es das Organ aber, sich teilweise selbst zu heilen. Wie diese komplexe Immunantwort nach einer Leberschädigung funktioniert, wird noch diskutiert. Entscheidend könnte das Protein WISP1 sein. In einem dreijährigen DFG-Forschungsprojekt untersuchen Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund nun die Rolle des Proteins. Dieses Wissen bildet eine wichtige Grundlage für die zukünftige Entwicklung von Therapeutika.

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