Michael Nitsche gehört zu den „Highly Cited Researchers 2020“

Prof. Dr. Michael Nitsche zählt in seinem Fachgebiet zu den weltweit am häufigsten zitierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Der IfADo-Direktor und Neurowissenschaftler steht erneut auf der jährlichen Liste „Highly Cited Researchers“ des US-Unternehmens Clarivate. „Highly Cited Researchers“ werden demnach als Forschende definiert, die dem einen Prozent der am häufigsten zitierten Wissenschaftler in ihrem Themengebiet angehören.

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Übersichtsarbeit: Gleichstromstimulation bei ADHS zeigt klinische Wirkung

Wenn Kinder ständig zappeln, impulsiv und unkonzentriert sind, kann das in manchen Fällen an einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) liegen. Vor allem im Schulalltag wiegt diese Störung schwer und beeinträchtigt die Entwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Hier könnte die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) hilfreich sein. In einer Übersichtsarbeit hat IfADo-Forscher Ali Salehinejad gemeinsam mit Neurowissenschaftlern aus dem Iran, den Niederlanden und Italien die Ergebnisse bereits veröffentlichter Studien kritisch ausgewertet. Die Analyse ist im Journal „Neuroscience Bulletin“ erschienen.

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IfADo-Forschung zu Chronotypen und deren Einfluss auf Gehirnphysiologie ausgezeichnet

Virtuelle Konferenzen prägen  aufgrund der Corona-Pandemie inzwischen den Alltag vieler Forschender. Auch die „NYC Neuromodulation 2020“ fand dieses Jahr vom 20.-22. April online statt. Über 6300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie 250 Speaker haben sich ausgetauscht. Prof. Dr. Michael Nitsche, IfADo-Direktor und Leiter der Forschungsabteilung „Psychologie & Neurowissenschaften“, und sein Team stellten in einer Session die Forschung zu Modulatoren und Effekten der transkraniellen Hirnstimulation (tDCS) am IfADo vor. 

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Konferenz für komplexe Medizintechnik zu Gast in Dortmund

Nervenzellen kommunizieren miteinander, indem sie elektrochemische Signale austauschen. Das macht man sich bei der nicht-invasiven Hirnstimulation zunutze: Mithilfe magnetischer und elektrischer Impulse wird die Aktivität und Erregbarkeit der Nervenzellen beeinflusst. Die Technik bietet das Potenzial, neue Therapien gegen Depressionen, chronische Schmerzen oder neurologische Sprach- und Bewegungsstörungen zu entwickeln. Darüber haben rund 120 internationale Teilnehmende aus Forschung und Praxis auf der „13. Konferenz für komplexe Medizintechnik in Dortmund (23.-25. September) diskutiert.

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Fit im Alter durch Hirnstimulation und Training

Die Menschen in den westlichen Industrienationen leben immer länger. Mit zunehmendem Alter lassen häufig für den Alltag wichtige sensorische und motorische Leistungen nach, was für die Betroffenen ein Problem darstellen kann. Ein nationales Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung will diesen altersbedingten Abbau entschleunigen. In einem vom BMBF geförderten Projekt erforschen die Neurowissenschaftler und Psychologen, wie das Gehirn altert und wie kognitives und motorisches Training in Kombination mit nicht-invasiver Hirnstimulation negativen Alterungseffekten nachhaltig entgegenwirken können.

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