Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer gesucht

In der Forschungsabteilung „Psychologie und Neurowissenschaften“ werden regelmäßig Teilnehmerinnen und Teilnehmer für neurowissenschaftliche Studien gesucht. Interessierte können sich über folgenden Kontakt an die IfADo-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden:

Nervenzellen kommunizieren miteinander, indem sie elektrochemische Signale austauschen. Daher lassen sich Nervenzellen durch elektrische oder magnetische Impulse beeinflussen. Diese kaum spürbaren Impulse werden bei Verfahren der nicht-invasiven Hirnstimulation über die Kopfhaut abgegeben. Mithilfe der Verfahren sollen krankhafte Veränderungen von Hirnfunktionen eingedämmt werden. Das ist möglich, indem die Aktivität der Nervenzellen in den stimulierten Bereichen der Hirnrinde gestärkt oder gehemmt wird.

Fit im Alter durch Hirnstimulation?

In ersten Studien wurden positive Effekte bei der Therapie von Erkrankungen beschrieben, wie Depressionen oder neurologischen Sprach- und Bewegungsstörungen. Zudem zeigte sich, dass mittels Hirnstimulation Lernprozesse und Gedächtnisfunktionen verbessert werden können.

„Die Verfahren können auch effektiv sein, um den Abbau von kognitiven Funktionen im Alter zu entschleunigen“, erklärt Prof. Dr. Michael Nitsche, Leiter des IfADo-Forschungsbereichs Neurowissenschaften. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojektes untersucht der Neurowissenschaftler, wie sich Vorgänge im Gehirn mit dem Alter verändern und wie die geistige Fitness gefördert werden kann. Dazu nutzen die Forschenden Hirnstimulationsverfahren in Kombination mit kognitiven und motorischen Trainingseinheiten.

Versuchspersonen gesucht

Langfristiges Ziel ist es, vorhandene Hirnstimulationsmethoden zu optimieren. Damit wollen sie Grundlagen schaffen, um beispielsweise Gedächtnisfunktionen, Bewegungsabläufe oder das Sprachverstehen von älteren Menschen im Alltag zu verbessern. „Die Forschung steht in diesem Feld noch am Anfang. Daher suchen wir gesunde, rechtshändige Probandinnen und Probanden“, so Prof. Nitsche.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. (Stand Oktober 2019)