Best Presentation Auszeichnung für Nikita Rajendra Sharma, Jai Prakash Kushvah und Gerhard Rinkenauer

24.06.2022

Bei der 16. International Conference on Traffic and Transportation Psychology in Montreal, Kanada, habe Nikita Rajendra Sharma, Jai Prakash Kushvah und Gerhard Rinkenauer aus der Abteilung Ergonomie den Best Presentation Award für ihre Präsentation „Assessing the Impact of Additional Information during Motor Preparation in Lane Change Task“ bekommen. Darin beschäftigen sich die Forschenden mit den Auswirkungen von zusätzlicher Informationen bei der motorischen Vorbereitung auf einen Spurwechsel beim Autofahren.

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Hugo-Geiger-Preis für Dr. Jessica Schwarz

30.03.2022

Alljährlich vergibt der Freistaat Bayern gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft den Hugo-Geiger-Preis und ehrt damit junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende Promotionsleistungen im Bereich der angewandten Forschung. Platz 3 geht in diesem Jahr an Jessica Schwarz für ihre Promotion zum Thema „Multifaktorielle Echtzeitdiagnose des Nutzerzustands in adaptiver Mensch-Maschine-Interaktion“. IfADo-Forscher Prof. Dr. Gerhard Rinkenauer hat die Promotion von Jessica Schwarz betreut.

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Daniel Schneider hält Antrittsvorlesung an der Ruhr-Universität Bochum

31.01.2022

Seit Mitte Januar hat Daniel Schneider, Leiter der Gruppe Informationsverarbeitung, die Lehrbefugnis für das Lehrgebiet Neuropsychologie an der RUB. In seiner Habilitationsschrift mit dem Thema „Attentional control functions in perception and memory: EEG correlates of target selection and distractor inhibition re-define the (retroactive) focusing of attention“ beschäftigte er sich Aufmerksamkeitsprozessen in der Wahrnehmung und im Gedächtnis. In seiner Antrittsvorlesung sprach Daniel Schneider über das Arbeitsgedächtnis als System zur Erinnerung an die Vergangenheit und als „Vorerinnerung“ an die Zukunft.


Neues Forschungsprojekt zu Arbeitsunterbrechungen gestartet

26.01.2022

Das Telefon klingelt, ein Kollege klopft an der Tür und jede neue E-Mail kündigt sich mit Signalton an – dabei arbeitet man gerade hochkonzentriert an einem Text, der heute dringend noch raus muss. Arbeitsunterbrechungen sind neben Zeit- und Leistungsdruck einer der größten Stressfaktoren in modernen Arbeitsumgebungen. Dabei ist über die kognitiven Prozesse, die bei der Bewältigung von Arbeitsunterbrechungen eine Rolle spielen, bislang wenig bekannt. Diese stehen im Mittelpunkt des neuen geförderten DFG-Projekts „Untersuchungen zum Einfluss von Unterbrechungen auf Aufmerksamkeits- und Arbeitsgedächtnisleistungen bei jüngeren und älteren Erwachsenen mittels EEG-Methodik“, das kürzlich gestartet ist.

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IfADo Teil des neuen Leibniz-Forschungsverbunds Resilientes Altern

24.01.2022

Wie Menschen bis ins hohe Alter gesund bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, ist angesichts der demografischen Entwicklung eine Frage von hoher gesundheits­wissenschaftlicher und sozioökonomischer Relevanz. Bisher konzentriert sich die Alternsforschung zumeist auf das Verständnis und die Therapie alternsassoziierter Krankheiten. Der Leibniz-Forschungsverbund Resilientes Altern nimmt dagegen eine gesundheitsorientierte Perspektive ein. Damit verfolgt er einen Paradigmenwechsel hin zur Untersuchung von Mechanismen, wie Menschen trotz fortschreitender Alterungsprozesse funktionell so gesund bleiben, dass sie bis ins hohe Alter körperlich, psychisch und sozial am Leben partizipieren können.

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Neue EEG-Auswertungen zeigen, wie Aufmerksamkeitsfokussierung nach Unterbrechungen im Arbeitsgedächtnis funktioniert

29.11.2021

Unterbrechungen bei der Arbeit führen häufig zu einer Leistungsverschlechterung in der ursprünglichen Aufgabe. Dieses Leistungsdefizit äußert sich üblicherweise in einer Verzögerung bei der Wiederaufnahme der eigentlichen Aufgabe. Mit Hilfe von EEG-Messungen haben Forschende am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) Arbeitsgedächtnisprozesse beim Wechsel zwischen verschiedenen Aufgaben jetzt genauer untersucht. Sie konnten zeigen, dass Unterbrechungen zu mehr Fehlern, längeren Reaktionszeiten und ungenaueren Arbeitsgedächtnisinhalten führen.

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Neues Forschungsprojekt untersucht Auswirkung der Herzaktivität auf Konfliktverarbeitung unter Stress

24.11.2021

Unter Stress reagiert der Mensch oft instinktiv und ohne lange nachzudenken – Handlungen laufen quasi automatisch ab. Welchen Einfluss dabei die Herzaktivität auf die kognitive Reaktionsfähigkeit hat, wollen Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) genauer untersuchen. Das Forschungsprojekt „Effekte von Stress auf Konfliktverarbeitung: Die Rolle kardioafferenter Signale“ läuft drei Jahre und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

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Studie untersucht: Wie gestresst sind Rettungskräfte?

Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) hat in Kooperation mit der Universität zu Lübeck, der Universität Bremen, der Ruhr-Universität Bochum, der MSH Medical School Hamburg und dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Dortmund durch eine Studie untersucht, wie gestresst Rettungskräfte sind. Dabei stand besonders die eigene Wahrnehmung von Stress und die körperliche Untersuchung von Stress im Vordergrund. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt veröffentlicht.

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An der Uhr gedreht: Wie Zeit das Arbeitsgedächtnis beeinflusst

Wenn die Arbeit eintönig ist, wirkt es, als ob die Zeit stehen bliebe. Wird man hingegen geistig gefordert, vergeht die Zeit gefühlt wie im Flug. Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) haben nun gezeigt, dass die Beziehung zwischen der Auslastung des Arbeitsgedächtnisses und der Zeitwahrnehmung auch andersherum bestehen kann. Dazu haben sie Anzeigen zur Dauer der verstrichenen Zeit beschleunigt oder verlangsamt, ohne dass die Versuchspersonen davon wussten. Hatten die Teilnehmenden den Eindruck, die Zeit verginge schneller, verbesserten sich ihre Leistungen.

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Dissertationspreis für Dr. Jessica Schwarz

Dr. phil. Jessica Carolin Schwarz ist Dissertationspreisträgerin der Fa­kul­tät Er­zie­hungs­wis­sen­schaft, Psy­cho­lo­gie und Bil­dungs­for­schung der Technischen Universität Dortmund. Die Dissertationspreise wurden im Rahmen der Akademischen Jahresfeier Ende 2020 vergeben. Die Jahresfeier fand dieses Mal rein virtuell statt. IfADo-Forscher Prof. Dr. Gerhard Rinkenauer hat die Promotion von Jessica Schwarz betreut.
Jessica Schwarz

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