Neues Forschungslabor: Arbeitsforschung am IfADo geht neue Wege

Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) beschreitet neue Forschungswege: mit einem Ganglabor. Darin lässt sich die Gangbewegung des ganzen Körpers in einer virtuellen Umgebung dreidimensional erfassen. Das Labor wird es den Forschenden ermöglichen, Phänomene der menschlichen Informationsverarbeitung beim Gehen zu analysieren. Das Labor wurde im Rahmen des vom IfADo eingeworbenen Sondertatbestands für rund eine halbe Million Euro eingerichtet.

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Gerhard Rinkenauer zum Professor ernannt

Gerhard Rinkenauer wurde kürzlich zum außerplanmäßigen Professor (apl. Prof.) an der Fakultät für Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie der TU Dortmund ernannt. Am IfADo erforscht er seit 2005 die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Seit 2008 ist er Privatdozent an der TU Dortmund im Fachbereich Psychologie.

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Wie sich gedankliches Abschweifen im Gehirn abbildet

Jeder schweift mit den Gedanken mal ab. Das kann aber nicht nur die eigene Leistung mindern. Bei risikoreichen Arbeiten kann es auch gefährlich sein. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) haben das Phänomen in einer aktuellen Studie in Zusammenarbeit mit Forschenden der Universität Heidelberg untersucht. Die Messung von Alpha-Aktivität im Gehirn ist demnach ein guter Indikator für gedankliches Abschweifen. Das Ergebnis könnte sowohl in der Forschung als auch in der Praxis genutzt werden.

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Mobiles Arbeiten: Ergonomen geben Tipps

Viele Beschäftigte mussten durch die Corona-Pandemie sehr plötzlich und unerwartet ins Homeoffice/mobile Arbeiten wechseln. Damit das Arbeiten von zu Hause gelingen kann, haben wir einige Tipps aus ergonomischer Sicht zusammengestellt.

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Herzaktivität beeinflusst kognitive Reaktion unter Stress

In bedrohlichen Situationen reagieren wir instinktiv und ohne lange nachzudenken – quasi automatisch. Welche Rolle dabei die Herzaktivität spielen könnte, haben Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) nun untersucht. Hierzu wurden Schreckreize gezielt während verschiedener Phasen des Herzzyklus abgegeben. Es zeigte sich, dass automatische Reaktionen schneller ablaufen, wenn die Schreckreize gleichzeitig zum Herzschlag präsentiert wurden. Die Ergebnisse wurden im Nature-Journal „Scientific Reports“ veröffentlicht.

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Gesucht: Teilnehmer/innen für Dortmunder Vital-Studie

Das IfADo sucht berufstätige Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die „Dortmunder Vital-Studie“ – eine Langzeitstudie mit mehreren Hundert Freiwilligen im Kontext „Gesundes Altern und Arbeit“. Mit Ihrer Teilnahme helfen Sie uns dabei, die enormen Unterschiede in der mentalen Fitness über die Lebensspanne besser zu verstehen und vorbeugende Maßnahmen zum Gesundheitsschutz auf Grundlage von soliden wissenschaftlichen Erkenntnissen zu entwickeln.

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Fit im Alter: Es kommt auf die kognitive Reserve an

Wie bleiben wir im Alter geistig fit? Diese Frage beschäftigt Forschende seit langem. Die Anforderungen des demografischen Wandels verlangen nach mehr Wissen. Eine Studie vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) gibt nun Hinweise, wer im Alter geistig fit bleibt. Eine Schlüsselrolle spielt dabei unter anderem das Bildungsniveau. Die Studie ist aktuell im Journal „NeuroImage“ erschienen.

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Mit mobilem EEG gelingt der Brückenschlag vom Labor in die Praxis

Multitasking ist zwar ein geflügeltes Wort, in der Praxis jedoch durchaus problematisch. So zeigt eine aktuelle Studie vom IfADo, dass sich zwei parallele Aufgaben gegenseitig in die Quere kommen können. In der Studie lösten die Teilnehmenden gleichzeitig kognitive Aufgaben und überquerten einen Hindernisparcours. Dabei wurde mit Hilfe eines mobilen EEG die Hirnaktivität in der Außenumgebung bei Bewegung zuverlässig erfasst – ein Novum in der EEG-Forschung. Denn die Ergebnisse stimmen mit ähnlichen Laborerkenntnissen überein. Die Studie ist aktuell im Nature-Journal „Scientific Reports“ erschienen.

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Smart Devices bei der Arbeit: Unterstützung oder Belastung?

Intelligente Technologien ziehen in immer mehr Arbeitsbereiche ein. Während Beschäftigte zum Beispiel durchs Warenlager laufen, bekommen sie Informationen auf Datenbrillen angezeigt oder via Headsets durchgegeben. Dabei stellt sich die Frage: Inwiefern unterstützt derart vernetzte Technik die Beschäftigten? Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) untersuchen in Abhängigkeit von verschiedenen smarten Geräten, wie Aufmerksamkeit und Informationsverarbeitung beeinflusst werden, wenn wir in Bewegung sind. Auf der „Internationalen Konferenz für Mensch-Computer-Interaktion“ in Florida stellen sie diese Woche erste Ergebnisse vor.

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