AHFE 2022 Best Paper Award für Georgios Athanassiou

04.08.2022

Bei der 13. International Conference on Applied Human Factors and Ergonomics and its Affiliated Conferences in New York, USA, hat Georgios Athanassiou aus der Abteilung Ergonomie zusammen mit Michail Maniadakis und Iraklis Varlamis den Best Paper Award für ihre Arbeit über “A micro-moment recommendation framework in industrial environments” erhalten. Micro-Moments sind Verhaltensmuster zu bestimmten Zeitpunkten und weisen in Echtzeit darauf hin, in welchem Zustand sich die Nutzer*innen gerade befinden. Daraus werden aktuelle und künftige Bedürfnisse abgeleitet und entsprechende Empfehlungen zu korrektiven oder präventiven Handlungen gesendet.

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Bewegung kann bei der Verarbeitung visueller Informationen helfen

27.07.2022

Moderne Lebens- und Arbeitsumgebungen sind zunehmend durch die gleichzeitige Ausführung von Fortbewegung und sensorischer – meist visueller – Verarbeitung gekennzeichnet. Auch erfordern viele Berufsprofile die gleichzeitige Verarbeitung visueller Informationen während des Gehens. So muss beispielsweise ein Arbeiter in der Lagerlogistik zum richtigen Gang gehen, um ein Paket abzuholen, während ihm über eine Datenbrille bereits visuelle Informationen über den nächsten Auftrag präsentiert werden. Das Zusammenspiel von menschlicher Fortbewegung mit zunehmender Bewegungskomplexität und visueller Verarbeitung haben Forschende am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) mit Hilfe von EEG-Aufzeichnungen genauer untersucht.

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Wie passt sich das menschliche Gehirn an die ständig steigende Komplexität technischer Geräte an?

15.07.2022

Jeder von uns hat sich schon einmal mit einer Frage beschäftigt, die alle angeht. Bei „Frag Leibniz!“ können Sie uns Ihre Frage an die Wissenschaft senden.

„Wie passt sich das menschliche Gehirn an die ständig steigende Komplexität technischer Geräte (Beispiel: Schnurtelefon früher und Smartphone heute) an? In welchem Entwicklungsstadium (Kleinkind – Kind – Jugendlicher – Erwachsener) geschieht dies?“

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Best Presentation Auszeichnung für Nikita Rajendra Sharma, Jai Prakash Kushvah und Gerhard Rinkenauer

24.06.2022

Bei der 16. International Conference on Traffic and Transportation Psychology in Montreal, Kanada, habe Nikita Rajendra Sharma, Jai Prakash Kushvah und Gerhard Rinkenauer aus der Abteilung Ergonomie den Best Presentation Award für ihre Präsentation „Assessing the Impact of Additional Information during Motor Preparation in Lane Change Task“ bekommen. Darin beschäftigen sich die Forschenden mit den Auswirkungen von zusätzlicher Informationen bei der motorischen Vorbereitung auf einen Spurwechsel beim Autofahren.

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Hugo-Geiger-Preis für Dr. Jessica Schwarz

30.03.2022

Alljährlich vergibt der Freistaat Bayern gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft den Hugo-Geiger-Preis und ehrt damit junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende Promotionsleistungen im Bereich der angewandten Forschung. Platz 3 geht in diesem Jahr an Jessica Schwarz für ihre Promotion zum Thema „Multifaktorielle Echtzeitdiagnose des Nutzerzustands in adaptiver Mensch-Maschine-Interaktion“. IfADo-Forscher Prof. Dr. Gerhard Rinkenauer hat die Promotion von Jessica Schwarz betreut.

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Daniel Schneider hält Antrittsvorlesung an der Ruhr-Universität Bochum

31.01.2022

Seit Mitte Januar hat Daniel Schneider, Leiter der Gruppe Informationsverarbeitung, die Lehrbefugnis für das Lehrgebiet Neuropsychologie an der RUB. In seiner Habilitationsschrift mit dem Thema „Attentional control functions in perception and memory: EEG correlates of target selection and distractor inhibition re-define the (retroactive) focusing of attention“ beschäftigte er sich Aufmerksamkeitsprozessen in der Wahrnehmung und im Gedächtnis. In seiner Antrittsvorlesung sprach Daniel Schneider über das Arbeitsgedächtnis als System zur Erinnerung an die Vergangenheit und als „Vorerinnerung“ an die Zukunft.


Neues Forschungsprojekt zu Arbeitsunterbrechungen gestartet

26.01.2022

Das Telefon klingelt, ein Kollege klopft an der Tür und jede neue E-Mail kündigt sich mit Signalton an – dabei arbeitet man gerade hochkonzentriert an einem Text, der heute dringend noch raus muss. Arbeitsunterbrechungen sind neben Zeit- und Leistungsdruck einer der größten Stressfaktoren in modernen Arbeitsumgebungen. Dabei ist über die kognitiven Prozesse, die bei der Bewältigung von Arbeitsunterbrechungen eine Rolle spielen, bislang wenig bekannt. Diese stehen im Mittelpunkt des neuen geförderten DFG-Projekts „Untersuchungen zum Einfluss von Unterbrechungen auf Aufmerksamkeits- und Arbeitsgedächtnisleistungen bei jüngeren und älteren Erwachsenen mittels EEG-Methodik“, das kürzlich gestartet ist.

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IfADo Teil des neuen Leibniz-Forschungsverbunds Resilientes Altern

24.01.2022

Wie Menschen bis ins hohe Alter gesund bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, ist angesichts der demografischen Entwicklung eine Frage von hoher gesundheits­wissenschaftlicher und sozioökonomischer Relevanz. Bisher konzentriert sich die Alternsforschung zumeist auf das Verständnis und die Therapie alternsassoziierter Krankheiten. Der Leibniz-Forschungsverbund Resilientes Altern nimmt dagegen eine gesundheitsorientierte Perspektive ein. Damit verfolgt er einen Paradigmenwechsel hin zur Untersuchung von Mechanismen, wie Menschen trotz fortschreitender Alterungsprozesse funktionell so gesund bleiben, dass sie bis ins hohe Alter körperlich, psychisch und sozial am Leben partizipieren können.

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Neue EEG-Auswertungen zeigen, wie Aufmerksamkeitsfokussierung nach Unterbrechungen im Arbeitsgedächtnis funktioniert

29.11.2021

Unterbrechungen bei der Arbeit führen häufig zu einer Leistungsverschlechterung in der ursprünglichen Aufgabe. Dieses Leistungsdefizit äußert sich üblicherweise in einer Verzögerung bei der Wiederaufnahme der eigentlichen Aufgabe. Mit Hilfe von EEG-Messungen haben Forschende am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) Arbeitsgedächtnisprozesse beim Wechsel zwischen verschiedenen Aufgaben jetzt genauer untersucht. Sie konnten zeigen, dass Unterbrechungen zu mehr Fehlern, längeren Reaktionszeiten und ungenaueren Arbeitsgedächtnisinhalten führen.

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Neues Forschungsprojekt untersucht Auswirkung der Herzaktivität auf Konfliktverarbeitung unter Stress

24.11.2021

Unter Stress reagiert der Mensch oft instinktiv und ohne lange nachzudenken – Handlungen laufen quasi automatisch ab. Welchen Einfluss dabei die Herzaktivität auf die kognitive Reaktionsfähigkeit hat, wollen Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) genauer untersuchen. Das Forschungsprojekt „Effekte von Stress auf Konfliktverarbeitung: Die Rolle kardioafferenter Signale“ läuft drei Jahre und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

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