Studie untersucht: Wie gestresst sind Rettungskräfte?

Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) hat in Kooperation mit der Universität zu Lübeck, der Universität Bremen, der Ruhr-Universität Bochum, der MSH Medical School Hamburg und dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Dortmund durch eine Studie untersucht, wie gestresst Rettungskräfte sind. Dabei stand besonders die eigene Wahrnehmung von Stress und die körperliche Untersuchung von Stress im Vordergrund. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt veröffentlicht.

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An der Uhr gedreht: Wie Zeit das Arbeitsgedächtnis beeinflusst

Wenn die Arbeit eintönig ist, wirkt es, als ob die Zeit stehen bliebe. Wird man hingegen geistig gefordert, vergeht die Zeit gefühlt wie im Flug. Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) haben nun gezeigt, dass die Beziehung zwischen der Auslastung des Arbeitsgedächtnisses und der Zeitwahrnehmung auch andersherum bestehen kann. Dazu haben sie Anzeigen zur Dauer der verstrichenen Zeit beschleunigt oder verlangsamt, ohne dass die Versuchspersonen davon wussten. Hatten die Teilnehmenden den Eindruck, die Zeit verginge schneller, verbesserten sich ihre Leistungen.

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Dissertationspreis für Dr. Jessica Schwarz

Dr. phil. Jessica Carolin Schwarz ist Dissertationspreisträgerin der Fa­kul­tät Er­zie­hungs­wis­sen­schaft, Psy­cho­lo­gie und Bil­dungs­for­schung der Technischen Universität Dortmund. Die Dissertationspreise wurden im Rahmen der Akademischen Jahresfeier Ende 2020 vergeben. Die Jahresfeier fand dieses Mal rein virtuell statt. IfADo-Forscher Prof. Dr. Gerhard Rinkenauer hat die Promotion von Jessica Schwarz betreut.
Jessica Schwarz

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Stress lass nach: IfADo eröffnet neues Forschungslabor

Zu viel Stress kann krank machen. Um das zu vermeiden, wird am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) ab sofort in einem speziellen Stresslabor geforscht. Mithilfe von kaltem Wasser an den Füßen wird eine Stressreaktion ausgelöst. Die Forschenden möchten so besser verstehen, wie Stress unsere geistige Leistungsfähigkeit und gesundheitsrelevante Prozesse beeinflusst. Das neue Labor wurde mit Maschinenbau-Expertinnen und Experten der Fachhochschule Dortmund und des Pumpenherstellers WILO SE gebaut.

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Mit mehr Wissen der Volkskrankheit Rücken entgegenwirken

In vielen Berufen wie der Pflegebranche oder im Handwerk müssen Beschäftigte kräftig mit anpacken, was auf Dauer eine hohe Belastung für Rücken und Gelenke darstellt. Umso wichtiger sind Vorgaben, um körperliche Belastungen bewerten und die maximale Belastung einschätzen zu können. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) haben im Zuge des Projekts „MEGAPHYS“ zahlreiche Tätigkeiten analysiert sowie Bewertungsmethoden hinterfragt und weiterentwickelt. Die Arbeit soll dazu beitragen, dass für mehr berufliche Tätigkeiten mögliche Überlastungsrisiken leichter erkannt werden können.

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Wie sich Unterbrechungen auf das Arbeitsgedächtnis auswirken

Beim Arbeiten werden wir immer wieder unterbrochen und abgelenkt – eine Herausforderung, der sich viele nicht zuletzt im Homeoffice zu Corona-Zeiten stellen müssen. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) untersuchen, wie sich solche Störungen auf die Leistung unseres Arbeitsgedächtnisses auswirken. Sie konnten zeigen, dass es nach einer Unterbrechung besonders schwerfällt, sich wieder der eigentlichen Aufgabe zu widmen. Bei für die Arbeit nicht-relevanten Ablenkungen war dies nicht der Fall. 

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Human Factors: Wie Technik menschenfreundlich gestaltet wird

Technische Systeme sollen uns im Optimalfall die Arbeit erleichtern und für mehr Sicherheit sorgen. Damit die Mensch-Maschine-Interaktion gelingt, wird erforscht, wie Maschinen angepasst an die menschlichen Eigenschaften und Fähigkeiten gestaltet werden können. Dazu haben sich kürzlich Nachwuchsforschende in einer vom IfADo organisierten Veranstaltung ausgetauscht. Mitorganisator und IfADo-Doktorand Felix Dreger erklärt im Interview, um was es bei der Forschung zu „Human Factors“ geht.Roboter und Mensch Hand in Hand

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Open IfADoors zum Thema kognitive Neuroergonomie

Forschung hinter verschlossenen Türen? Nicht mit uns am IfADo. Um weiterhin und trotz Kontaktbeschränkungen im Austausch zu bleiben, haben wir das Online-Format „Open IfADoors“ entwickelt. Im Rahmen der „Digitalen Woche Dortmund 2020“ hat IfADo-Direktor Professor Edmund Wascher die kostenlose Reihe gestartet. Sein Thema am 04. November: „Wie Arbeitsplätze sich unserem Gehirn anpassen sollten. Grundlagen der kognitiven Neuroergonomie“.

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Nachruf Junior-Professor Dr. Sven Thönes

Das IfADo trauert um seinen ehemaligen Kollegen und Freund Junior-Professor Dr. Sven Thönes, der Mitte Oktober 2020 nach schwerer Krankheit im Alter von 33 Jahren verstorben ist. Sven Thönes forschte von November 2016 bis Januar 2019 als Postdoc im Fachbereich Ergonomie und wechselte dann an das psychologische Institut der Johannes-Gutenberg-Unversität Mainz (JGU).Sven Thönes

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Mehr als Hören: Am IfADo wird das Sprachverstehen erforscht

„Wie bitte?“ — in der vollen Kantine oder am Bahnsteig kann es schwerfallen, eine Person zu verstehen. Das erleben wir auch, wenn Informationen fehlen: Etwa aktuell, wenn Mund und Nase mit einer Maske bedeckt sind. Am IfADo erforschen Psychologinnen und Psychologen, wie das Sprachverstehen bei Jung und Alt grundlegend funktioniert. IfADo-Doktorandin Alexandra Begau erklärt die Rolle von Ohren und Augen beim Sprachverstehen.

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