Leibniz-Forschungsverbünde gehen in die Verlängerung
Mit Leibniz-Forschungsverbünden stärkt die Leibniz-Gemeinschaft die überregionale, interdisziplinäre Zusammenarbeit von Leibniz-Instituten zu großen, gesellschaftlich relevanten Themen. Die beiden nun verlängerten Verbünde adressieren mit „Resilient Ageing" und „Advanced Materials Safety" zwei drängende Zukunftsfragen: wie Men3 schen angesichts des demografischen Wandels bis ins hohe Alter gesund am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, und wie neue Hochleistungsmaterialien sicher und nachhaltig eingesetzt werden können. Das Förderbudget der beiden zur Fortsetzung bewilligten Verbünde beträgt zusammen 2,4 Millionen Euro über eine Laufzeit von vier Jahren. In beiden Forschungsverbünden ist das IfADo aktives Mitglied.
Der Leibniz-Forschungsverbund „Resilient Ageing“ läuft unter Federführung des Leibniz-Instituts für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut in Jena und des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung in Mainz. Im Zuge des demografischen Wandels und zunehmender sozialer Ungleichheit stellt sich die drängende Frage, wie Menschen bis ins hohe Alter gesund am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. An dieser Frage arbeiten in dem Verbund 14 Leibniz-Institute. Ihre interdisziplinäre Forschung verbindet Kompetenzen in Biologie, Umweltwissenschaften, Medizin und Sozialwissenschaften.
Der Leibniz-Forschungsverbund „Advanced Materials Safety“ läuft unter Federführung des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden. Ziel des Verbunds ist es, die Sicherheit und Nachhaltigkeit hochentwickelter neuer Materialien über ihren gesamten Lebenszyklus – vom Design bis zum Abbau – zu gewährleisten. Gleichzeitig soll durch innovative Formate der Wissensvermittlung die Akzeptanz für diese neuen Materialien gesteigert werden. Dazu verbinden die zwölf an dem Verbund beteiligten Leibniz-Institute Expertise in Materialwissenschaften, Biologie und Toxikologie, Informatik, Bildungswissenschaften und Wissenschaftskommunikation.