Hohes Interesse am Paper zu Chronotypen und deren Einfluss auf Gehirnphysiologie

08.04.2022

Die Arbeitsgruppe um Ali Salehinejad und Michael Nitsche hat im Sommer 2021 das Paper „Cognitive functions and underlying parameters of human brain physiology are associated with chronotype“ in Nature Communications veröffentlicht. Darin kommen die Forschenden zu dem Schluss, dass der Chronotyp die menschlichen Gehirnfunktionen von grundlegenden physiologischen Mechanismen bis hin zu höheren kognitiven Funktionen, wie Wahrnehmung, Lernen oder Denken, beeinflusst. Nature Communications hat jetzt bekannt gegeben, dass dieses Paper unter den Top 25 der am häufigsten heruntergeladen Artikel aus dem Bereich Sozialwissenschaften und Menschliches Verhalten mit Veröffentlichungsjahr 2021 ist.

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Halbzeit im Projekt A.D.Le.R

03.02.2022

Einen Notruf schnell und erfolgreich abzusetzen, ist der erste Schritt der Rettungskette und damit essenziell für die Rettung von Leben und Schutz von Sachwerten. Eine automatische Erkennung und Meldung von Notfällen könnte hier das Sicherheitsniveau deutlich erhöhen. Dies gilt insbesondere für Menschen mit Behinderung oder Menschen höheren Alters, die im Notfall ggf. nicht mehr in der Lage sind, selbst zum Telefon zu greifen. Das Projekt ADLeR (Automatisiertes Detektions-, Melde-, und Leitsystem für Rettungskräfte – Rettungskette neu denken) soll daher dieser Zielgruppe mehr Sicherheit und gleichzeitig größere Selbstbestimmung im Alltag ermöglichen.

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Neues Forschungsprojekt zu Arbeitsunterbrechungen gestartet

26.01.2022

Das Telefon klingelt, ein Kollege klopft an der Tür und jede neue E-Mail kündigt sich mit Signalton an – dabei arbeitet man gerade hochkonzentriert an einem Text, der heute dringend noch raus muss. Arbeitsunterbrechungen sind neben Zeit- und Leistungsdruck einer der größten Stressfaktoren in modernen Arbeitsumgebungen. Dabei ist über die kognitiven Prozesse, die bei der Bewältigung von Arbeitsunterbrechungen eine Rolle spielen, bislang wenig bekannt. Diese stehen im Mittelpunkt des neuen geförderten DFG-Projekts „Untersuchungen zum Einfluss von Unterbrechungen auf Aufmerksamkeits- und Arbeitsgedächtnisleistungen bei jüngeren und älteren Erwachsenen mittels EEG-Methodik“, das kürzlich gestartet ist.

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IfADo Teil des neuen Leibniz-Forschungsverbunds Resilientes Altern

24.01.2022

Wie Menschen bis ins hohe Alter gesund bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, ist angesichts der demografischen Entwicklung eine Frage von hoher gesundheits­wissenschaftlicher und sozioökonomischer Relevanz. Bisher konzentriert sich die Alternsforschung zumeist auf das Verständnis und die Therapie alternsassoziierter Krankheiten. Der Leibniz-Forschungsverbund Resilientes Altern nimmt dagegen eine gesundheitsorientierte Perspektive ein. Damit verfolgt er einen Paradigmenwechsel hin zur Untersuchung von Mechanismen, wie Menschen trotz fortschreitender Alterungsprozesse funktionell so gesund bleiben, dass sie bis ins hohe Alter körperlich, psychisch und sozial am Leben partizipieren können.

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Neues Forschungsprojekt untersucht die Entstehung von Eierstockkrebs

10.01.2022

Eierstockkrebs hat eine schlechte Prognose, da er oft erst in einem späten Stadium diagnostiziert wird, in dem eine Heilung schwierig ist. Daher versuchen Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) die molekularen Mechanismen der Krankheit genauer zu verstehen. Ein wichtiges Merkmal von Eierstockkrebs und Krebs im Allgemeinen ist die Umprogrammierung der Stoffwechselkapazität von Krebszellen, um ihr Überleben zu erleichtern. In dem jetzt geförderteten DFG-Projekt „Intracellularly derived lysophosphatidic acid (LPA) and glycerophospholipid metabolism in ovarian cancer” werden vor allem Schlüsselproteine und deren Beitrag zur Krebsentwicklung analysiert.

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Neue EEG-Auswertungen zeigen, wie Aufmerksamkeitsfokussierung nach Unterbrechungen im Arbeitsgedächtnis funktioniert

29.11.2021

Unterbrechungen bei der Arbeit führen häufig zu einer Leistungsverschlechterung in der ursprünglichen Aufgabe. Dieses Leistungsdefizit äußert sich üblicherweise in einer Verzögerung bei der Wiederaufnahme der eigentlichen Aufgabe. Mit Hilfe von EEG-Messungen haben Forschende am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) Arbeitsgedächtnisprozesse beim Wechsel zwischen verschiedenen Aufgaben jetzt genauer untersucht. Sie konnten zeigen, dass Unterbrechungen zu mehr Fehlern, längeren Reaktionszeiten und ungenaueren Arbeitsgedächtnisinhalten führen.

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Neues Forschungsprojekt untersucht Auswirkung der Herzaktivität auf Konfliktverarbeitung unter Stress

24.11.2021

Unter Stress reagiert der Mensch oft instinktiv und ohne lange nachzudenken – Handlungen laufen quasi automatisch ab. Welchen Einfluss dabei die Herzaktivität auf die kognitive Reaktionsfähigkeit hat, wollen Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) genauer untersuchen. Das Forschungsprojekt „Effekte von Stress auf Konfliktverarbeitung: Die Rolle kardioafferenter Signale“ läuft drei Jahre und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

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Neues Forschungsprojekt untersucht durch Toluol verursachte Schädigung des menschlichen Nervensystems

15.09.2021

Toluol ist eines der am häufigsten verwendeten organischen Lösungsmittel, das in Farben, Verdünnern, Klebstoffen und als Zusatzstoff in Kosmetika verwendet wird. Das Wissen über die Mechanismen der Auswirkungen von Toluol auf die Gehirnfunktionen beim Menschen ist jedoch noch begrenzt. Auf Grund der häufigen Verwendung von Toluol am Arbeitsplatz wollen Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) die physiologischen, motorischen und kognitiven Auswirkungen sowie die Symptome beim Menschen mit Toloul-Kontakt genauer untersuchen.

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Fettlebererkrankung begünstig die Bildung von Nierensteinen

25.08.2021

Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist die häufigste Lebererkrankung in den westlichen Ländern mit weltweit steigender Inzidenz. Folgen einer NAFLD können auch Nierenerkrankungen und Nierensteine sein, wobei die Mechanismen zur Entwicklung dieser Nierenleiden auf Grund von NAFLD noch nicht vollständig aufgeklärt sind. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) haben jetzt in einem Paper veröffentlicht, wie die Fettlebererkrankung die Bildung von Nierensteinen begünstigt.

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