Arbeitsfähigkeit wird von körperlicher Fitness, sozialem Leben und kognitiven Funktionen beeinflusst

23.01.2023

Auf Grund des demografischen Wandels wird es immer wichtiger, die Arbeitsfähigkeit alternder Belegschaften zu erhalten. In einer aktuellen Studie haben Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) daher die Beziehung zwischen veränderten Lebensstilfaktoren, kognitiven Funktionen und deren Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Arbeitsfähigkeit im Laufe des Arbeitslebens von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird.

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Natürliche Killerzellen und das Immunsystem bei der Arbeit – Podcast mit Carsten Watzl

16.01.2023

In einer neuen Episode des Wirkstoffradios sprechen Carsten Watzl, Leiter der Abteilung Immunologie, und Moderator Bernd Rupp über das Immunsystem und dessen Aufgaben. Neben den Bestandteilen und der Mechanismen des Immunsystems erklärt Carsten Watzl, wie sich Impfungen auf das Immunsystem auswirken. Einer der Themenschwerpunkte in der Abteilung Immunologie sind natürliche Killerzellen, die im Körper infizierte Zellen abtöten, indem sie diese mit unterschiedlichen Proteinen in den programmierten Zelltod treiben.

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Arbeit der Senatskommission zur gesundheitlichen Bewertung von Lebensmitteln wird für drei Jahre gefördert

11.01.2023

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Arbeit der Senatskommission zur gesundheitlichen Bewertung von Lebensmitteln (SKLM) in den nächsten drei Jahren mit rund 800.000 Euro. Die SKLM berät den Senat der DFG sowie Bundes- und Landesregierungen, Parlamente und Behörden zu Fragen der Lebensmittelsicherheit. Seit Sommer 2017 ist Prof. Dr. Jan Hengstler, Leiter des Forschungsbereichs Toxikologie am IfADo, Vorsitzender der SKLM.

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Welche Mechanismen wirken bei einer Paracetamol-Vergiftung der Leber?

28.12.2022

Vergiftungen mit Paracetamol (APAP) sind die zweithäufigste Ursache für Lebertransplantationen weltweit. Doch noch sind nicht alle Zusammenhänge bekannt, die zu einer Leberschädigung durch APAP führen. Mit Hilfe funktioneller Bildgebung untersucht das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) daher in einem neuen Forschungsprojekt zum einen, wie eine vorübergehende Gallenstauung nach einer APAP-Vergiftung zur Leberschädigung beiträgt. Zum anderen wird erforscht, ob diese Leberschädigung durch Medikamente reduziert werden kann. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und hat eine Laufzeit von drei Jahren.

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Halbzeit im Projekt FELICE: Die Zukunft der globalen Fertigung gestalten

20.12.2022

Im EU-Forschungsprojekt „Flexible Assembly Manufacturing with Human-Robot Collaboration and Digital Twin Models“ (FELICE) erforscht das IfADo mit zahlreichen europäischen Partnern u.a. die Kollaboration zwischen Menschen und Robotern im Kontext der Produktion. Ein Fokus der Arbeit liegt dabei auf der physischen und kognitiven Ergonomie von Angestellten in der Produktion. Die nächsten Schritte bestehen aus der Definition von Voraussetzungen und Anforderungen für die Mensch-Maschine-Zusammenarbeit. Dafür werden Anwendungsszenarien in Zusammenarbeit mit den Bedürfnissen und Erfahrungen von Montagearbeitern erstellt.

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EU-Forschungsprojekt zur nachhaltigen Arbeit erfolgreich beendet

19.12.2022

Das von der EU geförderte Forschungsprojekt sustAGE (smart environments for person-centered sustainable work and well-being) wurde 2022 erfolgreich abgeschlossen. Dabei widmete sich das IfADo gemeinsam mit internationalen Projektpartnern der Frage, wie die kognitive, emotionale und körperliche Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer im Berufsalltag analysiert und gesteigert werden kann. Das im Projekt entwickelte sustAGE-System wurde in einem griechischen Hafen und in italienischen Produktionswerken der Automobilindustrie integriert.

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Arbeitsgedächtnis: Vorbereitung auf das Unbekannte

28.11.2022

Beim Arbeitsgedächtnis, oder auch Kurzzeitgedächtnis genannt, galt lange die Theorie, dass dessen Kernaufgabe die aktive Speicherung von Informationen über einen kurzen Zeitraum ist. Mittlerweile wird das Arbeitsgedächtnis komplexer betrachtet, denn Prozesse, wie die Informationsauswahl und die Planung zukünftiger Handlungen, laufen parallel ab. Eine Gruppe von Forschenden des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) beleuchtet in einer aktuellen Studie die Voraussetzungen für die Initiierung motorischer Vorbereitungsprozesse im Arbeitsgedächtnis. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass das Gehirn so früh wie möglich Handlungsoptionen vorbereitet, um die bestmögliche Bedingung für die Ausführung einer Handlung zu ermöglichen.

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Vereinfachtes Messverfahren zur Bestimmung des Immunalters verbessert Analyse der kardiorespiratorischen Fitness

21.11.2022

Bei der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit eines Menschen spielen sowohl die Funktionalität des Immunsystems als auch die sogenannte kardiorespiratorische Fitness, kurz CRF, eine wichtige Rolle. Forschende am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) haben den Einfluss des Immunalters auf die kardiorespiratorische Fitness genauer untersucht. Dem Team der Immunologie ist es dabei gelungen, ein vereinfachtes Verfahren zur Feststellung des Immunalters zu entwickeln und damit die Vorhersage der CRF zu verbessern.

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Geschlechtsspezifische Unterschiede im Krankheitsverlauf von rheumatoider Arthritis entdeckt

21.10.2022

Die rheumatoide Arthritis (RA) ist eine Autoimmunerkrankung, die durch chronische Gelenkentzündung gekennzeichnet ist und bei vielen Betroffenen zu Funktionseinbußen führt. Dabei gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Entstehung und Entwicklung dieser Krankheit. Forschende am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) haben daher die Rolle des Neurotransmitters Dopamin bei der rheumatoiden Arthritis unter besonderer Berücksichtigung von Geschlechtsunterschieden untersucht. Die Ergebnisse deuten auf geschlechtsspezifische Unterschiede im von Dopamin gesteuerten Signalweg in B-Zellen hin, wobei Dopamin bei Frauen sogar eine entzündungsfördernde Wirkung haben kann.

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Arbeitsunterbrechung beeinflusst ältere Personen stärker

29.08.2022

Im Arbeitsalltag werden Menschen häufig bei ihren Aufgaben unterbrochen. Nachdem zum Beispiel das Telefon geklingelt hat, fällt es schwer, sich wieder auf die ursprüngliche Aufgabe zu konzentrieren. Die Auswahl von Arbeitsgedächtnisinhalten ist nach einer Unterbrechung beeinträchtigt. Beobachtungen zeigen, dass das Leistungsdefizit nach solchen Aufgabenunterbrechungen bei älteren Personen oft größer ist. Mit Hilfe von EEG-Auswertungen haben Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung die Aufmerksamkeitsselektion bei der Wiederaufnahme der primären Aufgaben bei jüngeren und älteren Personen genauer untersucht.

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