Mit mehr Wissen der Volkskrankheit Rücken entgegenwirken

In vielen Berufen wie der Pflegebranche oder im Handwerk müssen Beschäftigte kräftig mit anpacken, was auf Dauer eine hohe Belastung für Rücken und Gelenke darstellt. Umso wichtiger sind Vorgaben, um körperliche Belastungen bewerten und die maximale Belastung einschätzen zu können. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) haben im Zuge des Projekts „MEGAPHYS“ zahlreiche Tätigkeiten analysiert sowie Bewertungsmethoden hinterfragt und weiterentwickelt. Die Arbeit soll dazu beitragen, dass für mehr berufliche Tätigkeiten mögliche Überlastungsrisiken leichter erkannt werden können.

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Human Factors: Wie Technik menschenfreundlich gestaltet wird

Technische Systeme sollen uns im Optimalfall die Arbeit erleichtern und für mehr Sicherheit sorgen. Damit die Mensch-Maschine-Interaktion gelingt, wird erforscht, wie Maschinen angepasst an die menschlichen Eigenschaften und Fähigkeiten gestaltet werden können. Dazu haben sich kürzlich Nachwuchsforschende in einer vom IfADo organisierten Veranstaltung ausgetauscht. Mitorganisator und IfADo-Doktorand Felix Dreger erklärt im Interview, um was es bei der Forschung zu „Human Factors“ geht.Roboter und Mensch Hand in Hand

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Unter die Haut: Tätowierungen aus toxikologischer Sicht

In Deutschland sind rund 20 Prozent der Bevölkerung tätowiert. Für viele Tattoo-Farbpigmente ist jedoch nicht bekannt, wie sie im Körper wirken. In einer aktuellen Ausgabe der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Archives of Toxicology“ finden sich neue Arbeiten, die sich mit Gesundheitsrisiken durch Tattoos beschäftigen. IfADo-Direktor Prof. Dr. Jan Hengstler und Prof. em. Dr. Hermann Bolt geben die Zeitschrift heraus. Im Interview gehen die beiden Toxikologen auf mögliche gesundheitliche Risiken durch Tätowiermittel ein und benennen Unsicherheiten.

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Gesundes Altern: Wie bleiben wir in Bewegung?

Schon mit rund 30 Jahren nimmt der Rückgang unserer Leistungsfähigkeit seinen Anfang. Unsere Knochen werden stetig steifer, unser Muskelwachstum nimmt ab, wir denken immer langsamer und auch unser Kurzzeitgedächtnis wird schlechter. Beeinflusst werden diese Abbauprozesse von Umwelteinflüssen, aber auch von unserem ganz eigenen Lebensstil: Wer riskant lebt, also zum Beispiel viel raucht, sich ungesund ernährt und keinen Sport treibt, beschleunigt den Alterungsprozess – und wird noch früher unbeweglich. Doch es gibt effektive Maßnahmen gegen den altersbedingten Verschleiß: ein gesundes Leben und gezieltes Training, erklärt IfADo-Experte Dr. Stephan Getzmann in einem Beitrag für das Online-Magazin der Leibniz-Gemeinschaft. 

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Plötzlich Homeoffice: Interview mit IfADo-Arbeitspsychologen

Das neue Corona-Virus verändert unseren Alltag. Die Arbeitswelt bleibt davon nicht verschont. Für viele Beschäftigte heißt es jetzt unerwartet: Ab ins Homeoffice. Während einige sich über flexiblere Arbeitsmöglichkeiten freuen, stellt es andere vor die Herausforderung, ihre Arbeit zu organisieren. Arbeitspsychologe Jan Digutsch vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) erklärt, wie das möglichst gut gelingen kann.

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ISCoS würdigt Forschung zu Querschnittlähmung als Risikofaktor für Harnblasenkrebs

Kann eine traumatisch bedingte Querschnittlähmung Auslöser dafür sein, dass Betroffene Jahre später an Harnblasenkrebs erkranken? Darauf deuten Studienergebnisse eines nationalen Netzwerks aus Urologen, Juristen und Forschenden hin: Wird die vom Rückenmark ausgehende Nervenversorgung der Blase unterbrochen, ausgelöst durch eine Querschnittlähmung, stellt das einen Hauptrisikofaktor für die Tumorentstehung dar. Die „International Spinal Cord Society“ hat die langjährige Forschung, an der u.a. das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) beteiligt ist, nun mit einem Posterpreis ausgezeichnet.

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World Usability Day 2019 im Ruhrgebiet

„People should not be made to feel stupid by technology“ – heißt es auf der Webseite des World Usability Days (WUD). Jährlich an jedem zweiten Donnerstag im November diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wirtschaft sowie Interessierte weltweit darüber, wie technische Anwendungen nutzerorientierter gestaltet werden können. Auch im Ruhrgebiet findet wieder ein WUD mit Vorträgen, Speed-Dating und einer Unterhausdebatte statt (Bottrop, 14. November) statt. Warum der WUD heute wohl eher User Experience Day genannt werden würde, was hinter den Begriffen steckt und welchen Beitrag die Forschung leisten kann, erklärt IfADo-Psychologe und Ingenieur Dr. Gerhard Rinkenauer, der den RuhrWUD mitorganisiert.

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„Digitaler Engel“: Assistenzsystem für leichtere Pflegearbeit

Angespannte Patientinnen und Patienten, bedrückende Schicksale, hoher Zeitdruck – Pflegearbeit ist nicht nur körperlich, sondern auch psychisch und emotional besonders anstrengend. In Kooperation mit vier Projektpartnern wird das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) nun den Nutzen digitaler Assistenzsysteme im Pflegealltag erforschen. Der sogenannte „Digitale Engel“ soll die Arbeitskräfte unterstützen, um psychische Fehlbeanspruchung zu vermeiden. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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Stellungnahme: „Der aktuelle NO2-Grenzwert ist wissenschaftlich plausibel“

Die Deutsche Gesellschaft für Toxikologie (GT) bezieht Stellung in der Diskussion um den Grenzwert von Stickstoffdioxid (NO2). Demnach stützt die umfassende Studienlage den aktuellen Grenzwert von 40 μg/m3 in der Außenluft. Er zielt darauf ab, die Gesamtbevölkerung vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schützen, insbesondere empfindliche Bevölkerungsgruppen wie Asthmatiker und Kinder.

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