SARS-CoV-2-Infektion kurz nach BioNTech-Impfung führt zu hohem Antikörperspiegel

30.09.2021

Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) untersuchte Bewohner:innen und Personal eines Pflegeheims, in dem kurz nach der ersten BNT162b2-Impfung (BioNTech) ein COVID-19-Ausbruch auftrat. Die Daten zeigen, dass Personen, die sich ca. zehn Tage nach ihrer ersten Impfung infizierten, haben vergleichbare Antikörperspiegel wie vollständig geimpfte Personen.

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Studienteilnehmende gesucht: Wie wirkt sich Entspannung auf unsere Gesundheit aus?

22. September 2021

Der Arbeitsalltag verlangt von vielen Menschen oft eine sehr zeitgenaue Einsatzbereitschaft und einen verantwortungsvollen Umgang mit Herausforderungen am Arbeitsplatz ab. Das kann jedoch zu einer hohen psychischen sowie körperlichen Beanspruchung führen und sich zum Beispiel in erhöhtem Stresserleben und größerer Erschöpfung äußern. Im Rahmen des Projekts Digitaler Engel wird die Rolle von Interventionsmaßnahmen zur Verhaltensprävention über die psychophysiologischen Reaktionen, also die Herzschlagaktivität und Hormonausschüttung, im Labor systematisch erforscht.

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Neues Forschungsprojekt untersucht durch Toluol verursachte Schädigung des menschlichen Nervensystems

15.09.2021

Toluol ist eines der am häufigsten verwendeten organischen Lösungsmittel, das in Farben, Verdünnern, Klebstoffen und als Zusatzstoff in Kosmetika verwendet wird. Das Wissen über die Mechanismen der Auswirkungen von Toluol auf die Gehirnfunktionen beim Menschen ist jedoch noch begrenzt. Auf Grund der häufigen Verwendung von Toluol am Arbeitsplatz wollen Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) die physiologischen, motorischen und kognitiven Auswirkungen sowie die Symptome beim Menschen mit Toloul-Kontakt genauer untersuchen.

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Neue Studie zeigt Zusammenhang zwischen Querschnittslähmung und Harnblasenkrebs

14.09.2021

Studien deuten darauf hin, dass Harnblasentumore bei Querschnittsgelähmten häufiger einen ungünstigeren Verlauf haben als ohne Querschnittslähmung. Noch sind aber viele Fragen offen, etwa zu den Ursachen. Ein nationales Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) hat deshalb langjährig Daten von Patient:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Querschnittslähmung analysiert, die ohne Dauerkatheter versorgt wurden. Das Team kommt zu dem Ergebnis, dass Harnblasenkrebs ein spätes Ereignis im Langzeitverlauf der Querschnittslähmung ist. Die Nachsorge-Maßnahmen müssen daher mit zunehmender Dauer der Querschnittslähmung intensiviert werden.

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Fettlebererkrankung begünstig die Bildung von Nierensteinen

25.08.2021

Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist die häufigste Lebererkrankung in den westlichen Ländern mit weltweit steigender Inzidenz. Folgen einer NAFLD können auch Nierenerkrankungen und Nierensteine sein, wobei die Mechanismen zur Entwicklung dieser Nierenleiden auf Grund von NAFLD noch nicht vollständig aufgeklärt sind. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) haben jetzt in einem Paper veröffentlicht, wie die Fettlebererkrankung die Bildung von Nierensteinen begünstigt.

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Bundesforschungsministerin Karliczek besucht Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit

18.08.2021

Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat am 17. August 2021 das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum besucht. Hier arbeiten Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Fachbereichen gemeinsam daran, die psychische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu verbessern. Als Teil des Verbundes bringt das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) seine Expertise im Bereich der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz darin ein.

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Wann entwickelt sich Leberzirrhose zu Leberkrebs? Neue Studie soll Risikofaktoren identifizieren

12.08.2021

Weltweit ist Leberkrebs die zweithäufigste Todesursache bei Krebs und die Inzidenzrate für diese Tumorerkrankung steigt. Leberkrebs wird meist erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, wenn nur noch systemische Therapien möglich sind. In einem neuen Forschungsprojekt wollen Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) deshalb Risikofaktoren für das Überschreiten von Leberzirrhose zu Leberkrebs identifizieren, um eine frühzeitige Überwachung und Intervention zu erleichtern. Das Vorhaben ist Teil des Projekts LiSyM-Krebs, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

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Chronotyp beeinflusst kognitive Funktionen und grundlegende Parameter der menschlichen Gehirnphysiologie

04.08.2021

Wissenschaftler*innen am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) erforschen den Zusammenhang von Chronotyp und den physiologischen Prozessen des menschlichen Gehirns. Die neuesten Erkenntnisse wurden jetzt in Nature Communications veröffentlicht. Das Ergebnis: Der Chronotyp beeinflusst die menschlichen Gehirnfunktionen von grundlegenden physiologischen Mechanismen bis hin zu höheren kognitiven Funktionen, wie Wahrnehmung, Lernen, Erinnern und Denken.

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Karolina Edlund erhält Förderung für die räumliche Auflösung von Gewebeproben

28.07.2021

Die European Association for Cancer Research (EACR) vergibt regelmäßig finanzielle Mittel an Forschende, um räumliche Biomarker in der Krebsforschung genauer analysieren zu können (European Whole Transcription Atlas Grant). In diesem Jahr gehört Karolina Edlund aus dem IfADo-Forschungsbereich Toxikologie zu den Gewinnerinnen. Die Wissenschaftlerin möchte eine räumlich aufgelöste Sequenzierung von Gewebe durchführen, um die frühen Formen von Leberkrebs (hepatozelluläres Karzinom) besser verstehen zu können.

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Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz: MAK- und BAT-Werte-Liste 2021 veröffentlicht

13.07.2021

Die Ständige Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die 57. MAK- und BAT-Werte-Liste vorgelegt. Die Liste enthält in diesem Jahr 95 Änderungen und Neuaufnahmen. Die Senatskommission ist in verschiedenen Arbeitsgruppen organisiert. Das IfADo ist Teil der Arbeitsgruppe Neurotoxizität und Sensorik, die maßgeblich an neuen Grenzwerten für Blei mitgearbeitet hat.

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