Alternativen zu Tierversuchen: Wie belastbar sind heutige Testsysteme aus Stammzellen?

Viele Fortschritte moderner Medizin wären ohne Tierversuche unmöglich gewesen. Um solche Versuche zu ersetzen, wird weltweit an Alternativen geforscht. Einen Schwerpunkt bilden Testmodelle aus künstlich erzeugten, menschlichen Stammzellen, aus denen theoretisch alle Zelltypen entwickelt werden können. Noch klafft jedoch ein Spalt zwischen den im Labor differenzierten Stammzellen und ihren menschlichen Vorbildern, wie Herz- und Leberzellen. Den aktuellen Forschungsstand und Empfehlungen zur Methodenverbesserung fassen Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung und der Universität zu Köln in „Trends in Molecular Medicine“ zusammen.

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Debatte: Wie werden wir zukünftig arbeiten?

Sollten Maschinen den Menschen bei der Arbeit ersetzen? Machen smarte Systeme das Arbeiten einfacher oder die Arbeitenden einsam? Zu einer interaktiven Debatte über Chancen und Risiken im digitalen Zeitalter hat das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) am Donnerstag, 16. Mai, eingeladen. Rund 50 Angestellte aus unterschiedlichen Branchen, Studierende und Forschende haben diskutiert, wie sie sich die Arbeitswelt von morgen vorstellen.

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Über die Rolle von Dopamin bei rheumatoider Arthritis

Rheumatoide Arthritis ist die häufigste Form der entzündlichen Gelenkerkrankung. Ursache ist eine Immunreaktion gegen körpereigene Zellen im Gelenk. Welche Rolle der Botenstoff Dopamin bei der Entstehung und im Verlauf der Erkrankung spielt, wird erforscht. Dass der Dopamin-Signalweg einen vielversprechenden Ansatzpunkt für neue Therapien gegen die Erkrankung darstellen kann, deuten bisherige Forschungsarbeiten an: Sie beschreiben einen Effekt von dopaminergen Arzneimitteln auf den Erkrankungsverlauf bei rheumatoider Arthritis, wie Dr. Silvia Capellino vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung im „Journal of Neuroimmune Pharmacology“ zusammenfasst.

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Symposium: Alternativen zu Tierversuchen in der Forschung

Bevor ein Medikament auf den Markt kommt, durchläuft es einen langjährigen Entwicklungsprozess. Dabei sind Tierversuche gesetzlich vorgeschrieben, um den Menschen vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen. Ein großer Teil der Fortschritte moderner Therapien wäre ohne Tierversuche unmöglich gewesen. Gleichzeitig besteht Einigkeit darüber, Tierversuche zu beschränken und zu ersetzen. Um neueste Trends in der Bewertung von Tierversuchen und in der Entwicklung von Alternativmethoden aufzuzeigen, hat das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) zum 12. Mal ein Symposium veranstaltet.

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Girls’Day 2019: Schülerinnen blicken hinter IfADo-Kulissen

Außeruniversitäres Forschungsinstitut? Das hört sich zunächst einmal nach hochspezialisierter Beschäftigung mit einem akademischen Abschluss an. Dass die Arbeitsmöglichkeiten in einem Forschungsinstitut aber viel breiter sind, konnten acht Schülerinnen beim Girls’Day 2019 am IfADo (28.03.19) erfahren: Sie haben einen Einblick in den Arbeitsalltag der Verwaltung bekommen und konnten sich in einer praktischen Übung als Wissenschaftskommunikatoren erproben.

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Harnblasenkrebs als eine Spätfolge einer Querschnittlähmung

Kann eine traumatisch bedingte Querschnittlähmung Auslöser dafür sein, dass Betroffene Jahre später an Harnblasenkrebs erkranken? Um diese Frage klären zu können, fehlt es bisher an aussagekräftiger Literatur. Ein nationales Netzwerk aus Urologen, Juristen und Forschenden schlägt nun eine Bewertungsmatrix vor, die Gutachtern, den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung (GUV) und den Sozialgerichten auf Basis des aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Kenntnisstandes Anhaltspunkte zur Beurteilung des Ursachenzusammenhangs liefert. Die Arbeit, an der auch das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung beteiligt ist, wurde in der Fachzeitschrift „Trauma und Berufskrankheit“ veröffentlicht.

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Die Digitalisierung des Waldes: moderne Holzernte

Papier, Möbel, Pellets – Holz ist ein begehrter Rohstoff im Alltag. Die moderne Holzernte muss dem großen Verbrauch entsprechend so effizient wie möglich erfolgen. Das internationale EU-Kooperationsprojekt AVATAR mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie startet aktuell mit dem Ziel, die Betriebseffizienz und die Arbeitszufriedenheit bei der mechanisierten Holzernte zu erhöhen. Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) liefert dazu das Konzept eines digitalen Coaches, der die modernen Holzfäller unterstützen soll.

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PD Dr. Matthias Jäger neu in den Vorstand der GfA gewählt

PD Dr. Matthias Jäger wurde auf dem 65. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) in Dresden am 27.02.2019 erneut zum geschäftsführenden Vorstandsmitglied der GfA gewählt. Alle zwei Jahre finden die Wahlen statt. Jäger arbeitet seit 1981 am IfADo in der Abteilung Ergonomie und befasst sich mit arbeitswissenschaftlichen Themen wie der Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsabläufen oder der Belastung des Muskel-Skelett-Systems bei beruflicher Arbeit.

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