Neues Forschungslabor: Arbeitsforschung am IfADo geht neue Wege

Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) beschreitet neue Forschungswege: mit einem Ganglabor. Darin lässt sich die Gangbewegung des ganzen Körpers in einer virtuellen Umgebung dreidimensional erfassen. Das Labor wird es den Forschenden ermöglichen, Phänomene der menschlichen Informationsverarbeitung beim Gehen zu analysieren. Das Labor wurde im Rahmen des vom IfADo eingeworbenen Sondertatbestands für rund eine halbe Million Euro eingerichtet.

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Gerhard Rinkenauer zum Professor ernannt

Gerhard Rinkenauer wurde kürzlich zum außerplanmäßigen Professor (apl. Prof.) an der Fakultät für Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie der TU Dortmund ernannt. Am IfADo erforscht er seit 2005 die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Seit 2008 ist er Privatdozent an der TU Dortmund im Fachbereich Psychologie.

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Wie sich gedankliches Abschweifen im Gehirn abbildet

Jeder schweift mit den Gedanken mal ab. Das kann aber nicht nur die eigene Leistung mindern. Bei risikoreichen Arbeiten kann es auch gefährlich sein. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) haben das Phänomen in einer aktuellen Studie in Zusammenarbeit mit Forschenden der Universität Heidelberg untersucht. Die Messung von Alpha-Aktivität im Gehirn ist demnach ein guter Indikator für gedankliches Abschweifen. Das Ergebnis könnte sowohl in der Forschung als auch in der Praxis genutzt werden.

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Kann die Geruchsschwelle von n-Butanol andere Geruchseffekte vorhersagen?

Für Forschung und Anwendung ist es wichtig zu wissen, ob Gerüche den Menschen belästigen. Dabei gibt es keine Apparatur, die so gut Gerüche messen kann wie die menschliche Nase. Forscherinnen und Forscher am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) haben nun untersucht, wie aussagekräftig das gängige Vorgehen zur Beurteilung des Riechvermögens von Personen mittels n-Butanol ist. Sie konnten unter anderem zum ersten Mal experimentell bestätigen, dass die Geruchsschwelle für n-Butanol mit der Bewertung anderer Gerüche unter normalen Atembedingungen zusammenhängt.

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Blei im Boden: Keine Entwarnung

In der Vergangenheit wurde viel getan, um Mensch und Umwelt vor dem giftigen Schwermetall Blei zu schützen. Dennoch kann sich Blei in Ackerböden anreichern. Ob durch Bleiverunreinigungen langfristig zu hohe Bleiwerte in Böden entstehen, hat IfADo-Toxikologe Prof. Dr. Jan Hengstler zusammen mit der Beratungskommission der „Gesellschaft für Toxikologie (GT)“ nun untersucht. Mithilfe eines mathematischen Modells hat die Kommission berechnet, dass die Bleikonzentrationen in Böden ansteigen, auch wenn dies nur sehr langsam geschieht. Um gesundheitliche Gefahren zukünftiger Generationen zu minimieren, sollten daher Maßnahmen zur Bleireduktion getroffen werden.

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Übersichtsarbeit: Gleichstromstimulation bei ADHS zeigt klinische Wirkung

Wenn Kinder ständig zappeln, impulsiv und unkonzentriert sind, kann das in manchen Fällen an einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) liegen. Vor allem im Schulalltag wiegt diese Störung schwer und beeinträchtigt die Entwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Hier könnte die transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) hilfreich sein. In einer Übersichtsarbeit hat IfADo-Forscher Ali Salehinejad gemeinsam mit Neurowissenschaftlern aus dem Iran, den Niederlanden und Italien die Ergebnisse bereits veröffentlichter Studien kritisch ausgewertet. Die Analyse ist im Journal „Neuroscience Bulletin“ erschienen.

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Diversity-Tag 2020

2019 hat das IfADo die „Charta der Vielfalt“ unterschrieben – eine freiwillige Selbstverpflichtung zur Förderung der Diversität in der Arbeitswelt. „Nur durch diverse Teams entwickelt sich unsere Forschung weiter“, sagt Brigitta Thiel, kaufmännische Direktorin des IfADo. „Wir bekennen uns zur Charta der Vielfalt, weil uns Diversität am Herzen liegt. Sie bereichert unsere Forschung.“ Zum Diversity-Tag 2020 (26.05.2020) geben wir mit Bildern und Statements unserer Beschäftigten online einen Eindruck, wie divers unser Forschungsinstitut ist.

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Übersichtsstudie zu gesundheitlichen Risiken des Frackings

Beim Fracking (Hydraulic Fracturing) wird Erdgas und Erdöl mittels eines Gemisches aus Wasser, Sand und Chemikalien aus dichtem Untergrundgestein hervor gepresst. Die Technik wird aufgrund möglicher Risiken für Mensch und Umwelt kontrovers diskutiert. Die Beratungskommission der „Gesellschaft für Toxikologie (GT)“ hat in einer aktuellen Übersichtsarbeit die Datenlage zu gesundheitlichen Gefahren für den Menschen untersucht. Auf Basis der untersuchten Literatur kommt sie zum Schluss, dass der Einsatz der Fracking-Technologie nur unter Einhaltung strikter Sicherheitsmaßnahmen möglich ist. IfADo-Direktor und Toxikologe Prof. Dr. Jan Hengstler ist Mitglied der Kommission und einer der Autoren der aktuellen Arbeit.

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Immunantwort nach Corona-Infektion im Blick

Zusammen mit zahlreichen Dortmunder Akteuren forschen Immunologinnen und Immunologen des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) an Methoden, um Antikörper gegen das neuartige Coronavirus nachzuweisen. Dabei geht es nicht nur um den Nachweis, ob eine Person Antikörper im Blut hat, sondern auch darum, was sie können: Die Forschenden untersuchen, wie gut bestimmte Antikörper darin sind, eine Immunität gegen SARS-CoV-2 zu vermitteln.

SARS-Coronavirus-2. Maßstab: 100 nm. Quelle: Tobias Hoffmann, Michael Laue, Robert Koch-Institut (RKI), 2020. SARS-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2, Isolate SARS-CoV-2/Italy-INMI1). Negative staining electron microscopy, PTA staining. Scale bar: 100 nm. Source: Tobias Hoffmann, Michael Laue, Robert Koch Institute
SARS-Coronavirus-2. Quelle: Robert Koch-Institut.

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