COVID-19: Wie eine Pandemie den Schlafrhythmus verändert

Kontaktbeschränkungen, Homeoffice, Quarantäne: Um die Verbreitung des Coronavirus einzuschränken, hat sich im Alltag einiges verändert. So eine Krise kann uns gesundheitlich belasten und etwa unser Schlafverhalten beeinflussen. Forschende des IfADo haben zusammen mit einem Team der Shahid Beheshti Universität (Teheran/Iran) untersucht, wie sich die Coronakrise auf den Schlaf von gesunden Personen in Teheran auswirkte. Das Ergebnis: Der normale Schlafrhythmus war durch die Corona-bedingten Änderungen im Alltag aus dem Takt geraten. Die Teilnehmenden gaben zudem an, schlechter schlafen zu können.

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Unter die Haut: Tätowierungen aus toxikologischer Sicht

In Deutschland sind rund 20 Prozent der Bevölkerung tätowiert. Für viele Tattoo-Farbpigmente ist jedoch nicht bekannt, wie sie im Körper wirken. In einer aktuellen Ausgabe der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Archives of Toxicology“ finden sich neue Arbeiten, die sich mit Gesundheitsrisiken durch Tattoos beschäftigen. IfADo-Direktor Prof. Dr. Jan Hengstler und Prof. em. Dr. Hermann Bolt geben die Zeitschrift heraus. Im Interview gehen die beiden Toxikologen auf mögliche gesundheitliche Risiken durch Tätowiermittel ein und benennen Unsicherheiten.

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Menschen mit erhöhtem Alzheimerrisiko haben Defizite beim Navigieren

Alzheimerpatienten entwickeln im Verlauf der Erkrankung eine schwere Orientierungslosigkeit und finden auch einfachste Wege nicht mehr. Dass Probleme bei der räumlichen Navigation auch bei Menschen mit einem genetischen Risiko für die Alzheimerkrankheit feststellbar sind, berichtet nun ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Ruhr-Universität Bochum und dem Universitätsklinikum Freiburg. An der Studie haben auch Forschende des IfADo mitgewirkt. Die Forschungsarbeit wurde aktuell im Fachmagazin Science Advances veröffentlicht.  Quelle des Textes: Pressemitteilung der Ruhr-Universität Bochum vom 31.08.2020

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Thorsten Plewan-Blombach zum Professor berufen

Thorsten Plewan-Blombach ist Ende Juli zum Professor für Psychologie im Fachbereich „Wirtschaft & Medien“ an der Hochschule Fresenius berufen worden. Seit acht Jahren arbeitet Thorsten Plewan-Blombach als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der IfADo-Forschungsabteilung „Ergonomie“. Dort erforscht er u.a., visuelle Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsprozesse sowie die Interkation von Menschen mit digitalen Hilfsmitteln am Arbeitsplatz.

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Weißt du noch? – Wie Erinnerungen wieder wach werden

Bereits in der Kindheit bilden sich erste Erinnerungen und im Laufe des Lebens werden es stetig mehr. Aber wie gelingt es, dass wir uns an persönliche Erlebnisse nach einiger Zeit wieder erinnern? In einer neuen Studie am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) wollen Forschende untersuchen, inwiefern das Arbeitsgedächtnis an der Aktivierung von Erinnerungen aus dem Langzeitgedächtnis beteiligt ist. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert das Projekt die kommenden drei Jahre.

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Gesundes Altern: Wie bleiben wir in Bewegung?

Schon mit rund 30 Jahren nimmt der Rückgang unserer Leistungsfähigkeit seinen Anfang. Unsere Knochen werden stetig steifer, unser Muskelwachstum nimmt ab, wir denken immer langsamer und auch unser Kurzzeitgedächtnis wird schlechter. Beeinflusst werden diese Abbauprozesse von Umwelteinflüssen, aber auch von unserem ganz eigenen Lebensstil: Wer riskant lebt, also zum Beispiel viel raucht, sich ungesund ernährt und keinen Sport treibt, beschleunigt den Alterungsprozess – und wird noch früher unbeweglich. Doch es gibt effektive Maßnahmen gegen den altersbedingten Verschleiß: ein gesundes Leben und gezieltes Training, erklärt IfADo-Experte Dr. Stephan Getzmann in einem Beitrag für das Online-Magazin der Leibniz-Gemeinschaft. 

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Harnblasenkrebs und Querschnittlähmung: Prognosen unterscheiden sich

Studien deuten darauf hin, dass Querschnittgelähmte ein erhöhtes Risiko haben, an Harnblasenkrebs zu erkranken. Noch sind aber viele Fragen offen, etwa zu den krankmachenden Mechanismen. Mit einem nationalen Team haben Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung und UrologInnen des Berufsgenossenschaftlichen Klinikums Hamburg erstmals Daten von Personen untersucht, die bereits bei Eintritt der Querschnittlähmung an einem ihnen bisher unbekannten Harnblasentumor erkrankt waren. Diese Personen haben laut der aktuellen Studie eine bessere Prognose als Betroffene, die erst Jahre nach der Diagnose Querschnittlähmung an einem Harnblasentumor erkrankten.

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