Matthias Jäger erhält NIOSH Bullard-Sherwood Research-to-Practice Award

19.09.2022

Viele wissen, dass schwere Gegenstände wie Getränkekisten körpernah „aus den Beinen” gehoben werden sollen und nach Möglichkeit nicht „aus dem Rücken”. Gerade bei Berufen, die viel mit wiederholtem Heben und Tragen zu tun haben, ist die korrekte Haltung besonders wichtig, um das Risiko für Muskel-Skelett-Erkrankungen zu verringern. In diesem Zusammenhang haben Matthias Jäger vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) und sieben internationale Kolleg:innen eine internationale Norm überarbeitet und die damit ableitbaren Lastgrenzen hinsichtlich des Erkrankungsrisikos interpretiert. Für die Aktualisierung dieser Norm erhalten sie den NIOSH Bullard-Sherwood Research-to-Practice Award.

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Rudolf-Schoen-Preis für Silvia Capellino

12.09.2022

Beim diesjährigen Deutschen Rheumatologiekongress wurde Silvia Capellino und ihrem Team der Rudolph-Schön-Preis der Stiftung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie für ihre Forschung an dem Neurotransmitter Dopamin und dessen Rolle in der rheumatoiden Arthtritis verliehen. Der Rudolf Schoen Preis wird jedes Jahr von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie an junge Wissenschaftler:innen aus dem Bereich der Rheumaforschung vergeben.

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„Watzl Weekly“ nominiert für den BdKom Award

01.09.2022

Carsten Watzl vom IfADo und Stefan Schwark vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe DBfK Nordwest e. V.  wurden mit dem Projekt „Watzl Weekly went viral – Videoupdates zu Impfungen @ Social Media“ für den BdKom Award (Preis für herausragende Kommunikation) nominiert. In der Kategorie für die beste Smart Budget Kommunikation gehören sie zu den drei Finalist:innen. Heute wurden die Projekte der Jury präsentiert und Ende September werden die Gewinner beim Kommunikationskongress bekannt gegeben.

Wir drücken die Daumen!

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Arbeitsunterbrechung beeinflusst ältere Personen stärker

29.08.2022

Im Arbeitsalltag werden Menschen häufig bei ihren Aufgaben unterbrochen. Nachdem zum Beispiel das Telefon geklingelt hat, fällt es schwer, sich wieder auf die ursprüngliche Aufgabe zu konzentrieren. Die Auswahl von Arbeitsgedächtnisinhalten ist nach einer Unterbrechung beeinträchtigt. Beobachtungen zeigen, dass das Leistungsdefizit nach solchen Aufgabenunterbrechungen bei älteren Personen oft größer ist. Mit Hilfe von EEG-Auswertungen haben Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung die Aufmerksamkeitsselektion bei der Wiederaufnahme der primären Aufgaben bei jüngeren und älteren Personen genauer untersucht.

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Call for Papers: Sabrina Sobieraj veröffentlicht Special Issue „Interventions to Reduce Stereotypes in STEM“

23.08.2022

Frauen stellen fast 50 % der Erwerbstätigen auf dem Arbeitsmarkt dar. Es ist jedoch bemerkenswert, dass die Erwerbsbevölkerung der Frauen nicht gleichmäßig über alle Berufsgruppen verteilt ist. Bestimmte Berufe und Positionen sind immer noch stark geschlechtsspezifisch geprägt, insbesondere MINT-Berufe. Die geschlechtsspezifische Diskrepanz in den MINT-Bereichen ist bereits in der Schule zu beobachten, nimmt an der Universität zu und kulminiert im späteren Berufsleben. Darüber hinaus sind strukturelle Faktoren und Geschlechterstereotypen die wichtigsten Gründe für die geschlechtsspezifischen Unterschiede in MINT-Berufen.

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Checkliste für radikale Zystektomien bei SCI-Patient:innen

22.08.2022

Bei Menschen mit Querschnittlähmung (SCI, spinal cord injury) ist Krebs die dritthäufigste Todesursache, wobei Blasenkrebs die zweithäufigste Krebsart nach Lungenkrebs ist. Nicht selten wird der Blasenkrebs bei SCI-Patient:innen erst als fortgeschrittene Variante, dem muskelinvasivem Blasenkrebs (MIBC), der eine sehr aggressive Form darstellt, entdeckt. In diesen Fällen bietet nur eine radikale Zystektomie, die Entfernung der Harnblase inklusive der Lymphknoten im Beckenraum, eine Heilungschance. Da mit der Operation von SCI-Patient:innen mit Blasenkrebs ein erhöhtes Risiko einhergeht, hat ein Team von Forschenden, unter anderem Prof. Dr. Klaus Golka vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo), eine Liste mit Handlungsempfehlungen zusammengestellt, um das Risiko zu minimieren.

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Ähnlichkeit von Hepatozyten aus Leber und aus Stammzellen verbessert

15.08.2022

Die Forschung mit Stammzellen wird immer wichtiger, denn Stammzellen können sich in jede beliebige Körperzelle entwickeln – in Haut-, Nerven- oder Organzellen wie Leberzellen, die sogenannten Hepatozyten. Stammzellen können daher beispielweise bei der Therapie von Organschäden oder als Alternative zu Tierversuchen eingesetzt werden. Noch gibt es aber große Unterschiede zwischen gewonnenen Hepatozyten aus einer Leber und aus Stammzellen. Forschenden am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) ist es gelungen, einen wichtigen Grund für diesen Unterschied zu identifizieren, sodass die beiden Zellvarianten zukünftig ähnlicher sein können.

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AHFE 2022 Best Paper Award für Georgios Athanassiou

04.08.2022

Bei der 13. International Conference on Applied Human Factors and Ergonomics and its Affiliated Conferences in New York, USA, hat Georgios Athanassiou aus der Abteilung Ergonomie zusammen mit Michail Maniadakis und Iraklis Varlamis den Best Paper Award für ihre Arbeit über “A micro-moment recommendation framework in industrial environments” erhalten. Micro-Moments sind Verhaltensmuster zu bestimmten Zeitpunkten und weisen in Echtzeit darauf hin, in welchem Zustand sich die Nutzer*innen gerade befinden. Daraus werden aktuelle und künftige Bedürfnisse abgeleitet und entsprechende Empfehlungen zu korrektiven oder präventiven Handlungen gesendet.

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Auf Grund von Datenlücken empfiehlt SKLM Neubeurteilung von Acetaldehyd als Aromastoff

01.08.2022

Acetaldehyd kommt natürlicherweise in zahlreichen Lebensmitteln vor und wird aufgrund seines fruchtigen Geschmacks auch als Aromastoff eingesetzt. Die Senatskommission zur gesundheitlichen Bewertung von Lebensmitteln (SKLM) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die aktuelle Datenlage zur Bewertung des gesundheitlichen Risikos der Verwendung von Acetaldehyd als Aromastoff geprüft. Angesichts zahlreicher Datenlücken, die für eine vollständige Risikobewertung geschlossen werden müssen, und den sich daraus ergebenden Unsicherheiten, kommt die Kommission zu dem Schluss, dass Zweifel an der Sicherheit von Acetaldehyd als Aromastoff bestehen. Nach Ansicht der SKLM sollte daher der gezielte Zusatz von Acetaldehyd als Aromastoff aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes neu beurteilt werden.

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