Symposium: Alternativen zu Tierversuchen in der Forschung

Bevor ein Medikament auf den Markt kommt, durchläuft es einen langjährigen Entwicklungsprozess. Dabei sind Tierversuche gesetzlich vorgeschrieben, um den Menschen vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen. Ein großer Teil der Fortschritte moderner Therapien wäre ohne Tierversuche unmöglich gewesen. Gleichzeitig besteht Einigkeit darüber, Tierversuche zu beschränken und zu ersetzen. Um neueste Trends in der Bewertung von Tierversuchen und in der Entwicklung von Alternativmethoden aufzuzeigen, hat das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) zum 12. Mal ein Symposium veranstaltet.

Continue reading →


Girls’Day 2019: Schülerinnen blicken hinter IfADo-Kulissen

Außeruniversitäres Forschungsinstitut? Das hört sich zunächst einmal nach hochspezialisierter Beschäftigung mit einem akademischen Abschluss an. Dass die Arbeitsmöglichkeiten in einem Forschungsinstitut aber viel breiter sind, konnten acht Schülerinnen beim Girls’Day 2019 am IfADo (28.03.19) erfahren: Sie haben einen Einblick in den Arbeitsalltag der Verwaltung bekommen und konnten sich in einer praktischen Übung als Wissenschaftskommunikatoren erproben.

Continue reading →


Harnblasenkrebs als eine Spätfolge einer Querschnittlähmung

Kann eine traumatisch bedingte Querschnittlähmung Auslöser dafür sein, dass Betroffene Jahre später an Harnblasenkrebs erkranken? Um diese Frage klären zu können, fehlt es bisher an aussagekräftiger Literatur. Ein nationales Netzwerk aus Urologen, Juristen und Forschenden schlägt nun eine Bewertungsmatrix vor, die Gutachtern, den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung (GUV) und den Sozialgerichten auf Basis des aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Kenntnisstandes Anhaltspunkte zur Beurteilung des Ursachenzusammenhangs liefert. Die Arbeit, an der auch das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung beteiligt ist, wurde in der Fachzeitschrift „Trauma und Berufskrankheit“ veröffentlicht.

Continue reading →


Die Digitalisierung des Waldes: moderne Holzernte

Papier, Möbel, Pellets – Holz ist ein begehrter Rohstoff im Alltag. Die moderne Holzernte muss dem großen Verbrauch entsprechend so effizient wie möglich erfolgen. Das internationale EU-Kooperationsprojekt AVATAR mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie startet aktuell mit dem Ziel, die Betriebseffizienz und die Arbeitszufriedenheit bei der mechanisierten Holzernte zu erhöhen. Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) liefert dazu das Konzept eines digitalen Coaches, der die modernen Holzfäller unterstützen soll.

Continue reading →


PD Dr. Matthias Jäger neu in den Vorstand der GfA gewählt

PD Dr. Matthias Jäger wurde auf dem 65. Frühjahrskongress der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) in Dresden am 27.02.2019 erneut zum geschäftsführenden Vorstandsmitglied der GfA gewählt. Alle zwei Jahre finden die Wahlen statt. Jäger arbeitet seit 1981 am IfADo in der Abteilung Ergonomie und befasst sich mit arbeitswissenschaftlichen Themen wie der Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsabläufen oder der Belastung des Muskel-Skelett-Systems bei beruflicher Arbeit.

Continue reading →


Stellungnahme: „Der aktuelle NO2-Grenzwert ist wissenschaftlich plausibel“

Die Deutsche Gesellschaft für Toxikologie (GT) bezieht Stellung in der Diskussion um den Grenzwert von Stickstoffdioxid (NO2). Demnach stützt die umfassende Studienlage den aktuellen Grenzwert von 40 μg/m3 in der Außenluft. Er zielt darauf ab, die Gesamtbevölkerung vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schützen, insbesondere empfindliche Bevölkerungsgruppen wie Asthmatiker und Kinder.

Continue reading →


GASL-Preis 2019 an Dr. Ahmed Ghallab verliehen

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft zum Studium der Leber (German Association of the Study of the Liver, GASL) hat Dr. Ahmed Ghallab mit dem GASL-Preis der YAEL-Stiftung 2019 geehrt. Ghallab forscht als Nachwuchsgruppenleiter am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung (IfADo) über Stoffwechselprozesse der gesunden und erkrankten Leber. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich an hervorragende wissenschaftliche Arbeiten verliehen. Die Preisverleihung fand während der 35. GASL-Jahrestagung in Heidelberg (22. bis 23. Februar) statt. 

Continue reading →


Wie Lungenkrebszellen das Immunsystem austricksen

Krebszellen können das menschliche Immunsystem überlisten, indem sie Proteine produzieren, die Immunzellen deaktivieren. Ein solches Protein ist PD-L1. Dessen Einfluss auf die Prognose bei Lungenkrebs hat Dr. Karolina Edlund vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) erforscht. Dabei zeigte sich: Je mehr PD-L1 vorhanden ist, desto kürzer ist die Überlebenszeit von Lungenkrebspatienten, die noch nie geraucht haben. Die Studie ist vor Kurzem in der renommierten Zeitschrift „Journal of Thoracic Oncology“ erschienen. 

Continue reading →


Smarter Ratgeber: EU-Forschungsprojekt zur nachhaltigen Arbeit

Arbeiten bis 67 oder mit über 70? Die Menschen in den Industrieländern werden immer älter und in den Unternehmen steigt das Durchschnittsalter der Belegschaft. Gleichzeitig wandeln sich die beruflichen Anforderungen: Flexibilität, Arbeiten unter Zeitdruck und lebenslanges Lernen werden im digitalen Zeitalter verlangt. Diese Anforderungen können gerade für ältere Beschäftigte zur Herausforderung werden. Ziel des jetzt gestarteten EU-Forschungsprojekts „sustAGE“ ist daher die Entwicklung eines personenzentrierten, digitalen Empfehlungssystems, das die kognitive, emotionale und körperliche Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer steigern soll. Das IfADo bringt seine Expertise im Bereich der Arbeitspsychologie als einer von zehn Projektpartnern ein.

Continue reading →