Fit im Alter: Es kommt auf die kognitive Reserve an

Wie bleiben wir im Alter geistig fit? Diese Frage beschäftigt Forschende seit langem. Die Anforderungen des demografischen Wandels verlangen nach mehr Wissen. Eine Studie vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) gibt nun Hinweise, wer im Alter geistig fit bleibt. Eine Schlüsselrolle spielt dabei unter anderem das Bildungsniveau. Die Studie ist aktuell im Journal „NeuroImage“ erschienen.

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ISCoS würdigt Forschung zu Querschnittlähmung als Risikofaktor für Harnblasenkrebs

Kann eine traumatisch bedingte Querschnittlähmung Auslöser dafür sein, dass Betroffene Jahre später an Harnblasenkrebs erkranken? Darauf deuten Studienergebnisse eines nationalen Netzwerks aus Urologen, Juristen und Forschenden hin: Wird die vom Rückenmark ausgehende Nervenversorgung der Blase unterbrochen, ausgelöst durch eine Querschnittlähmung, stellt das einen Hauptrisikofaktor für die Tumorentstehung dar. Die „International Spinal Cord Society“ hat die langjährige Forschung, an der u.a. das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) beteiligt ist, nun mit einem Posterpreis ausgezeichnet.

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10 Jahre Dialog von Wissenschaft und Politik in NRW: Leibniz im Landtag 2019

Am Donnerstag, den 14. November 2019 bieten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den nordrhein-westfälischen Instituten der Leibniz-Gemeinschaft Politikerinnen und Politikern wieder die Gelegenheit zum direkten Dialog – und das bereits zum zehnten Mal. Im Zentrum der Gespräche im Düsseldorfer Landtag stehen in diesem Jubiläumsjahr unter anderem die Themen Bildung, Gesellschaft, Gesundheit, Biodiversität sowie Wirtschaft & Energie.

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World Usability Day 2019 im Ruhrgebiet

„People should not be made to feel stupid by technology“ – heißt es auf der Webseite des World Usability Days (WUD). Jährlich an jedem zweiten Donnerstag im November diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wirtschaft sowie Interessierte weltweit darüber, wie technische Anwendungen nutzerorientierter gestaltet werden können. Auch im Ruhrgebiet findet wieder ein WUD mit Vorträgen, Speed-Dating und einer Unterhausdebatte statt (Bottrop, 14. November) statt. Warum der WUD heute wohl eher User Experience Day genannt werden würde, was hinter den Begriffen steckt und welchen Beitrag die Forschung leisten kann, erklärt IfADo-Psychologe und Ingenieur Dr. Gerhard Rinkenauer, der den RuhrWUD mitorganisiert.

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„Digitaler Engel“: Assistenzsystem für leichtere Pflegearbeit

Angespannte Patientinnen und Patienten, bedrückende Schicksale, hoher Zeitdruck – Pflegearbeit ist nicht nur körperlich, sondern auch psychisch und emotional besonders anstrengend. In Kooperation mit vier Projektpartnern wird das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) nun den Nutzen digitaler Assistenzsysteme im Pflegealltag erforschen. Der sogenannte „Digitale Engel“ soll die Arbeitskräfte unterstützen, um psychische Fehlbeanspruchung zu vermeiden. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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Tierschutzforschungspreis 2019 für IfADo-Forschende

Wiebke Albrecht vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) erhält den „Tierschutzforschungspreis 2019“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Mit einem internationalen Team hat Albrecht Methoden entwickelt, um die Leistungsfähigkeit von Lebertoxizitäts-Testsystemen in der Kulturschale zu beurteilen und anschließend zu verbessern. Die optimierten Testsysteme sollen es langfristig ermöglichen, leberschädigende Wirkungen von Substanzen vorherzusagen und sichere Aufnahmemengen zu definieren – ohne dass dafür Tierversuche durchgeführt werden müssen. Der Preis wird am 23. Oktober in Berlin verliehen.

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Hilft Nikotin beim Lernen?

„Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht, das habe ich schon hundertmal geschafft“, soll der Schriftsteller Marc Twain gesagt haben. Das Rauchen aufzugeben fällt vielen Menschen wohl eher schwer. Schließlich regt Nikotin Nervenzellen an und steigert zumindest kurzfristig Prozesse der Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Gedächtnisbildung. Vor allem letzter Punkt ist für die Forschung interessant und wird nun in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt am IfADo genauer beleuchtet.

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Atmungsähnliche Dehnung von Lungenzellen in Zellkultur beeinflusst Reaktion auf Nanopartikel

Wie reagieren Lungenzellen auf Stoffe, die so klein sind, dass sie bis in die tiefe Lunge gelangen können? Um diese Frage zu beantworten, kultivieren Forschende Lungenzellen im Labor in Zellkultur. Die Ergebnisse dieser stark vereinfachten Modelle lassen sich jedoch nicht direkt auf komplexe, lebende Organismen übertragen. Nun haben Expertinnen und Experten des Leibniz-Forschungsverbundes Nanosicherheit zusammen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität des Saarlands und der TU Dortmund untersucht, wie menschliche Lungenzellen auf Nanopartikel reagieren, wenn sie – wie in der Lunge – während der Kulturphase gedehnt werden. Sie konnten zeigen, dass die Lungenzellen durch die mechanische Dehnung stärker auf Nanopartikel reagierten, und zwar ähnlich wie bei einer Entzündungsreaktion.

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Konferenz für komplexe Medizintechnik zu Gast in Dortmund

Nervenzellen kommunizieren miteinander, indem sie elektrochemische Signale austauschen. Das macht man sich bei der nicht-invasiven Hirnstimulation zunutze: Mithilfe magnetischer und elektrischer Impulse wird die Aktivität und Erregbarkeit der Nervenzellen beeinflusst. Die Technik bietet das Potenzial, neue Therapien gegen Depressionen, chronische Schmerzen oder neurologische Sprach- und Bewegungsstörungen zu entwickeln. Darüber haben rund 120 internationale Teilnehmende aus Forschung und Praxis auf der „13. Konferenz für komplexe Medizintechnik in Dortmund (23.-25. September) diskutiert.

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