Arbeitsgedächtnis: Vorbereitung auf das Unbekannte

28.11.2022

Beim Arbeitsgedächtnis, oder auch Kurzzeitgedächtnis genannt, galt lange die Theorie, dass dessen Kernaufgabe die aktive Speicherung von Informationen über einen kurzen Zeitraum ist. Mittlerweile wird das Arbeitsgedächtnis komplexer betrachtet, denn Prozesse, wie die Informationsauswahl und die Planung zukünftiger Handlungen, laufen parallel ab. Eine Gruppe von Forschenden des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) beleuchtet in einer aktuellen Studie die Voraussetzungen für die Initiierung motorischer Vorbereitungsprozesse im Arbeitsgedächtnis. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass das Gehirn so früh wie möglich Handlungsoptionen vorbereitet, um die bestmögliche Bedingung für die Ausführung einer Handlung zu ermöglichen.

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Michael Nitsche gehört zu den „Highly Cited Researchers 2022“

16.11.2022

Prof. Dr. Michael Nitsche, Leiter der Abteilung Psychologie & Neurowissenschaften, zählt in seinem Fachgebiet zu den weltweit am häufigsten zitierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Der Neurowissenschaftler steht damit erneut auf der jährlichen Liste „Highly Cited Researchers“ des US-Unternehmens Clarivate. Das Unternehmen definiert „Highly Cited Researchers“ als Forschende, die zu dem einen Prozent der am häufigsten zitierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem Themengebiet gehören.

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Matthias Jäger erhält NIOSH Bullard-Sherwood Research-to-Practice Award

19.09.2022

Viele wissen, dass schwere Gegenstände wie Getränkekisten körpernah „aus den Beinen” gehoben werden sollen und nach Möglichkeit nicht „aus dem Rücken”. Gerade bei Berufen, die viel mit wiederholtem Heben und Tragen zu tun haben, ist die korrekte Haltung besonders wichtig, um das Risiko für Muskel-Skelett-Erkrankungen zu verringern. In diesem Zusammenhang haben Matthias Jäger vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) und sieben internationale Kolleg:innen eine internationale Norm überarbeitet und die damit ableitbaren Lastgrenzen hinsichtlich des Erkrankungsrisikos interpretiert. Für die Aktualisierung dieser Norm erhalten sie den NIOSH Bullard-Sherwood Research-to-Practice Award.

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Rudolf-Schoen-Preis für Silvia Capellino

12.09.2022

Beim diesjährigen Deutschen Rheumatologiekongress wurde Silvia Capellino und ihrem Team der Rudolph-Schön-Preis der Stiftung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie für ihre Forschung an dem Neurotransmitter Dopamin und dessen Rolle in der rheumatoiden Arthtritis verliehen. Der Rudolf Schoen Preis wird jedes Jahr von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie an junge Wissenschaftler:innen aus dem Bereich der Rheumaforschung vergeben.

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„Watzl Weekly“ nominiert für den BdKom Award

01.09.2022

Carsten Watzl vom IfADo und Stefan Schwark vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe DBfK Nordwest e. V.  wurden mit dem Projekt „Watzl Weekly went viral – Videoupdates zu Impfungen @ Social Media“ für den BdKom Award (Preis für herausragende Kommunikation) nominiert. In der Kategorie für die beste Smart Budget Kommunikation gehören sie zu den drei Finalist:innen. Heute wurden die Projekte der Jury präsentiert und Ende September werden die Gewinner beim Kommunikationskongress bekannt gegeben.

Wir drücken die Daumen!

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Neues Forschungsprojekt untersucht durch Toluol verursachte Schädigung des menschlichen Nervensystems

15.09.2021

Toluol ist eines der am häufigsten verwendeten organischen Lösungsmittel, das in Farben, Verdünnern, Klebstoffen und als Zusatzstoff in Kosmetika verwendet wird. Das Wissen über die Mechanismen der Auswirkungen von Toluol auf die Gehirnfunktionen beim Menschen ist jedoch noch begrenzt. Auf Grund der häufigen Verwendung von Toluol am Arbeitsplatz wollen Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) die physiologischen, motorischen und kognitiven Auswirkungen sowie die Symptome beim Menschen mit Toloul-Kontakt genauer untersuchen.

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Neue Studie zeigt Zusammenhang zwischen Querschnittslähmung und Harnblasenkrebs

14.09.2021

Studien deuten darauf hin, dass Harnblasentumore bei Querschnittsgelähmten häufiger einen ungünstigeren Verlauf haben als ohne Querschnittslähmung. Noch sind aber viele Fragen offen, etwa zu den Ursachen. Ein nationales Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) hat deshalb langjährig Daten von Patient:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Querschnittslähmung analysiert, die ohne Dauerkatheter versorgt wurden. Das Team kommt zu dem Ergebnis, dass Harnblasenkrebs ein spätes Ereignis im Langzeitverlauf der Querschnittslähmung ist. Die Nachsorge-Maßnahmen müssen daher mit zunehmender Dauer der Querschnittslähmung intensiviert werden.

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Wann entwickelt sich Leberzirrhose zu Leberkrebs? Neue Studie soll Risikofaktoren identifizieren

12.08.2021

Weltweit ist Leberkrebs die zweithäufigste Todesursache bei Krebs und die Inzidenzrate für diese Tumorerkrankung steigt. Leberkrebs wird meist erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, wenn nur noch systemische Therapien möglich sind. In einem neuen Forschungsprojekt wollen Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) deshalb Risikofaktoren für das Überschreiten von Leberzirrhose zu Leberkrebs identifizieren, um eine frühzeitige Überwachung und Intervention zu erleichtern. Das Vorhaben ist Teil des Projekts LiSyM-Krebs, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

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