Neues Forschungsprojekt untersucht durch Toluol verursachte Schädigung des menschlichen Nervensystems

15.09.2021

Toluol ist eines der am häufigsten verwendeten organischen Lösungsmittel, das in Farben, Verdünnern, Klebstoffen und als Zusatzstoff in Kosmetika verwendet wird. Das Wissen über die Mechanismen der Auswirkungen von Toluol auf die Gehirnfunktionen beim Menschen ist jedoch noch begrenzt. Auf Grund der häufigen Verwendung von Toluol am Arbeitsplatz wollen Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) die physiologischen, motorischen und kognitiven Auswirkungen sowie die Symptome beim Menschen mit Toloul-Kontakt genauer untersuchen.

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Neue Studie zeigt Zusammenhang zwischen Querschnittslähmung und Harnblasenkrebs

14.09.2021

Studien deuten darauf hin, dass Harnblasentumore bei Querschnittsgelähmten häufiger einen ungünstigeren Verlauf haben als ohne Querschnittslähmung. Noch sind aber viele Fragen offen, etwa zu den Ursachen. Ein nationales Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) hat deshalb langjährig Daten von Patient:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Querschnittslähmung analysiert, die ohne Dauerkatheter versorgt wurden. Das Team kommt zu dem Ergebnis, dass Harnblasenkrebs ein spätes Ereignis im Langzeitverlauf der Querschnittslähmung ist. Die Nachsorge-Maßnahmen müssen daher mit zunehmender Dauer der Querschnittslähmung intensiviert werden.

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Wann entwickelt sich Leberzirrhose zu Leberkrebs? Neue Studie soll Risikofaktoren identifizieren

12.08.2021

Weltweit ist Leberkrebs die zweithäufigste Todesursache bei Krebs und die Inzidenzrate für diese Tumorerkrankung steigt. Leberkrebs wird meist erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, wenn nur noch systemische Therapien möglich sind. In einem neuen Forschungsprojekt wollen Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) deshalb Risikofaktoren für das Überschreiten von Leberzirrhose zu Leberkrebs identifizieren, um eine frühzeitige Überwachung und Intervention zu erleichtern. Das Vorhaben ist Teil des Projekts LiSyM-Krebs, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

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Chronotyp beeinflusst kognitive Funktionen und grundlegende Parameter der menschlichen Gehirnphysiologie

04.08.2021

Wissenschaftler*innen am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) erforschen den Zusammenhang von Chronotyp und den physiologischen Prozessen des menschlichen Gehirns. Die neuesten Erkenntnisse wurden jetzt in Nature Communications veröffentlicht. Das Ergebnis: Der Chronotyp beeinflusst die menschlichen Gehirnfunktionen von grundlegenden physiologischen Mechanismen bis hin zu höheren kognitiven Funktionen, wie Wahrnehmung, Lernen, Erinnern und Denken.

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Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz: MAK- und BAT-Werte-Liste 2021 veröffentlicht

13.07.2021

Die Ständige Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die 57. MAK- und BAT-Werte-Liste vorgelegt. Die Liste enthält in diesem Jahr 95 Änderungen und Neuaufnahmen. Die Senatskommission ist in verschiedenen Arbeitsgruppen organisiert. Das IfADo ist Teil der Arbeitsgruppe Neurotoxizität und Sensorik, die maßgeblich an neuen Grenzwerten für Blei mitgearbeitet hat.

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Wie wirkt sich Luftverschmutzung auf Lunge und Nervenzellen im Gehirn aus?

05.07.2021

Der regelmäßige Kontakt mit verschmutzter Luft, insbesondere bei hoher Schadstoffbelastung, wird mit akuten und chronischen Entzündungen der Atemwege in Verbindung gebracht. Die kausalen Zusammenhänge zwischen den gesundheitlichen Auswirkungen beim Einatmen kleinster Schadstoffpartikel sind jedoch schwer nachzuweisen, insbesondere für chronische Auswirkungen bei längerem Kontakt. In einem neuen Forschungsprojekt untersucht das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) zusammen mit italienischen Kolleg*innen die Auswirkungen von Luftverschmutzung auf Lunge und neuronale Aktivitäten des Gehirns.

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Studie untersucht: Wie gestresst sind Rettungskräfte?

29.06.2021

Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) hat in Kooperation mit der Universität zu Lübeck, der Universität Bremen, der Ruhr-Universität Bochum, der MSH Medical School Hamburg und dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Dortmund durch eine Studie untersucht, wie gestresst Rettungskräfte sind. Dabei stand besonders die eigene Wahrnehmung von Stress und die körperliche Untersuchung von Stress im Vordergrund. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt veröffentlicht.

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Neues Forschungsprojekt untersucht verschiedene Krankheitsstadien der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung für therapeutische Schritte

21.06.2021

In einem neuen Forschungsprojekt untersucht das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) mit Partnerinstitutionen die verschiedenen Stadien einer nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung, von einer Entzündung bis hin zur Krebsentwicklung. Das Ziel ist die Identifikation der Mechanismen, die die verschiedenen Krankheitsstadien einleiten. Darauf aufbauend sollen geeignete Zeitfenster für therapeutische Maßnahmen entwickelt werden. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

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Projektstart: IfADo, ISAS und UKE forschen an neuen Corona-Testmöglichkeiten und Immunitätsbestimmungen

17.06.2021

Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo), das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften – ISAS – e.V. und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) arbeiten gemeinsam an neuartige Teststrategien für die Überwachung des SARS-CoV-2-Virus und die Bestimmung der Immunität. Das Projekt „Novel testing strategies for SARS-CoV-2 virus surveillance and determination of immunity“ wird von der VolkswagenStiftung gefördert und läuft 18 Monate.

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