Mehr als Hören: Am IfADo wird das Sprachverstehen erforscht

„Wie bitte?“ — in der vollen Kantine oder am Bahnsteig kann es schwerfallen, eine Person zu verstehen. Das erleben wir auch, wenn Informationen fehlen: Etwa aktuell, wenn Mund und Nase mit einer Maske bedeckt sind. Am IfADo erforschen Psychologinnen und Psychologen, wie das Sprachverstehen bei Jung und Alt grundlegend funktioniert. IfADo-Doktorandin Alexandra Begau erklärt die Rolle von Ohren und Augen beim Sprachverstehen.

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Wegweisende Einblicke in die Funktionsweise der Leber

Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden an Lebererkrankungen. Noch verstehen wir viele Grundfunktionen der Leber nicht ausreichend, um Erkrankungen bestmöglich zu behandeln. Ein Team am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) konnte jetzt zeigen, dass der Transport der in der Leber gebildeten, giftigen Galle grundlegend anders erfolgt, als es die Lehrmeinung bisher vertritt: Nach der Studie fließt die Galle nicht in den Gallenkanälchen der Leber. Vielmehr steht die Flüssigkeit in diesen Kanälchen und die Gallenbestandteile breiten sich dort per Diffusion aus.

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COVID-19: Wie eine Pandemie den Schlafrhythmus verändert

Kontaktbeschränkungen, Homeoffice, Quarantäne: Um die Verbreitung des Coronavirus einzuschränken, hat sich im Alltag einiges verändert. So eine Krise kann uns gesundheitlich belasten und etwa unser Schlafverhalten beeinflussen. Forschende des IfADo haben zusammen mit einem Team der Shahid Beheshti Universität (Teheran/Iran) untersucht, wie sich die Coronakrise auf den Schlaf von gesunden Personen in Teheran auswirkte. Das Ergebnis: Der normale Schlafrhythmus war durch die Corona-bedingten Änderungen im Alltag aus dem Takt geraten. Die Teilnehmenden gaben zudem an, schlechter schlafen zu können.

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Unter die Haut: Tätowierungen aus toxikologischer Sicht

In Deutschland sind rund 20 Prozent der Bevölkerung tätowiert. Für viele Tattoo-Farbpigmente ist jedoch nicht bekannt, wie sie im Körper wirken. In einer aktuellen Ausgabe der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Archives of Toxicology“ finden sich neue Arbeiten, die sich mit Gesundheitsrisiken durch Tattoos beschäftigen. IfADo-Direktor Prof. Dr. Jan Hengstler und Prof. em. Dr. Hermann Bolt geben die Zeitschrift heraus. Im Interview gehen die beiden Toxikologen auf mögliche gesundheitliche Risiken durch Tätowiermittel ein und benennen Unsicherheiten.

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Menschen mit erhöhtem Alzheimerrisiko haben Defizite beim Navigieren

Alzheimerpatienten entwickeln im Verlauf der Erkrankung eine schwere Orientierungslosigkeit und finden auch einfachste Wege nicht mehr. Dass Probleme bei der räumlichen Navigation auch bei Menschen mit einem genetischen Risiko für die Alzheimerkrankheit feststellbar sind, berichtet nun ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Ruhr-Universität Bochum und dem Universitätsklinikum Freiburg. An der Studie haben auch Forschende des IfADo mitgewirkt. Die Forschungsarbeit wurde aktuell im Fachmagazin Science Advances veröffentlicht.  Quelle des Textes: Pressemitteilung der Ruhr-Universität Bochum vom 31.08.2020

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Thorsten Plewan-Blombach zum Professor berufen

Thorsten Plewan-Blombach ist Ende Juli zum Professor für Psychologie im Fachbereich „Wirtschaft & Medien“ an der Hochschule Fresenius berufen worden. Seit acht Jahren arbeitet Thorsten Plewan-Blombach als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der IfADo-Forschungsabteilung „Ergonomie“. Dort erforscht er u.a., visuelle Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsprozesse sowie die Interkation von Menschen mit digitalen Hilfsmitteln am Arbeitsplatz.

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Gesundes Altern: Wie bleiben wir in Bewegung?

Schon mit rund 30 Jahren nimmt der Rückgang unserer Leistungsfähigkeit seinen Anfang. Unsere Knochen werden stetig steifer, unser Muskelwachstum nimmt ab, wir denken immer langsamer und auch unser Kurzzeitgedächtnis wird schlechter. Beeinflusst werden diese Abbauprozesse von Umwelteinflüssen, aber auch von unserem ganz eigenen Lebensstil: Wer riskant lebt, also zum Beispiel viel raucht, sich ungesund ernährt und keinen Sport treibt, beschleunigt den Alterungsprozess – und wird noch früher unbeweglich. Doch es gibt effektive Maßnahmen gegen den altersbedingten Verschleiß: ein gesundes Leben und gezieltes Training, erklärt IfADo-Experte Dr. Stephan Getzmann in einem Beitrag für das Online-Magazin der Leibniz-Gemeinschaft. 

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Harnblasenkrebs und Querschnittlähmung: Prognosen unterscheiden sich

Studien deuten darauf hin, dass Querschnittgelähmte ein erhöhtes Risiko haben, an Harnblasenkrebs zu erkranken. Noch sind aber viele Fragen offen, etwa zu den krankmachenden Mechanismen. Mit einem nationalen Team haben Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung und UrologInnen des Berufsgenossenschaftlichen Klinikums Hamburg erstmals Daten von Personen untersucht, die bereits bei Eintritt der Querschnittlähmung an einem ihnen bisher unbekannten Harnblasentumor erkrankt waren. Diese Personen haben laut der aktuellen Studie eine bessere Prognose als Betroffene, die erst Jahre nach der Diagnose Querschnittlähmung an einem Harnblasentumor erkrankten.

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