Smart Devices bei der Arbeit: Unterstützung oder Belastung?

Intelligente Technologien ziehen in immer mehr Arbeitsbereiche ein. Während Beschäftigte zum Beispiel durchs Warenlager laufen, bekommen sie Informationen auf Datenbrillen angezeigt oder via Headsets durchgegeben. Dabei stellt sich die Frage: Inwiefern unterstützt derart vernetzte Technik die Beschäftigten? Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) untersuchen in Abhängigkeit von verschiedenen smarten Geräten, wie Aufmerksamkeit und Informationsverarbeitung beeinflusst werden, wenn wir in Bewegung sind. Auf der „Internationalen Konferenz für Mensch-Computer-Interaktion“ in Florida stellen sie diese Woche erste Ergebnisse vor.

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Serienkiller im Dienst des Immunsystems

Natürliche Killerzellen können uns vor Krebs schützen, indem sie Tumorzellen umbringen. Das gelingt ihnen über unterschiedliche Wege. Wann die Immunzellen welchen Mechanismus nutzen, ist bislang jedoch kaum untersucht. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung konnten mit einem internationalen Team zeigen, dass eine Immunzelle nicht zufällig entscheidet, wie sie die Tumorzellen der Reihe nach tötet. Die Wahl des Angriffsweges ist zeitlich gesteuert, da die beiden Optionen unterschiedlich effektiv sind. Die Studie wurde im „Journal of Experimental Medicine“ veröffentlicht.

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Tierversuche: Die Alternative aus der Kulturschale

Bis ein Medikament auf den Markt kommt, vergehen Jahre, werden hohe Millionenbeträge ausgegeben und finden viele Tierversuche statt. Fehlschläge während der Entwicklung sind keine Seltenheit. Der häufigste Grund: Die Substanzen sind giftig für die Leber. Um das Risiko besser zu bewerten und die Zahl der Tierversuche zu reduzieren, wird an Testsystemen in der Kulturschale geforscht. In einer aktuellen Studie des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung mit einem internationalen Team wird eine Methode vorgestellt, mit der in der Zellkultur das Risiko einer Substanz eingeschätzt werden kann, die Leber zu schädigen.

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NRW-Umweltministerin besucht IfADo

NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser hat heute das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) besucht. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz ist für die Thematik Umweltmedizin in Nordrhein-Westfalen zuständig. Toxische Substanzen, die auch in der Umwelt eine Rolle spielen, und ihre Wirkmechanismen im Menschen werden seit Jahrzehnten in der Abteilung „Toxikologie“ des IfADo erforscht.

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Alternativen zu Tierversuchen: Wie belastbar sind heutige Testsysteme aus Stammzellen?

Viele Fortschritte moderner Medizin wären ohne Tierversuche unmöglich gewesen. Um solche Versuche zu ersetzen, wird weltweit an Alternativen geforscht. Einen Schwerpunkt bilden Testmodelle aus künstlich erzeugten, menschlichen Stammzellen, aus denen theoretisch alle Zelltypen entwickelt werden können. Noch klafft jedoch ein Spalt zwischen den im Labor differenzierten Stammzellen und ihren menschlichen Vorbildern, wie Herz- und Leberzellen. Den aktuellen Forschungsstand und Empfehlungen zur Methodenverbesserung fassen Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung und der Universität zu Köln in „Trends in Molecular Medicine“ zusammen.

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Debatte: Wie werden wir zukünftig arbeiten?

Sollten Maschinen den Menschen bei der Arbeit ersetzen? Machen smarte Systeme das Arbeiten einfacher oder die Arbeitenden einsam? Zu einer interaktiven Debatte über Chancen und Risiken im digitalen Zeitalter hat das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) am Donnerstag, 16. Mai, eingeladen. Rund 50 Angestellte aus unterschiedlichen Branchen, Studierende und Forschende haben diskutiert, wie sie sich die Arbeitswelt von morgen vorstellen.

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Über die Rolle von Dopamin bei rheumatoider Arthritis

Rheumatoide Arthritis ist die häufigste Form der entzündlichen Gelenkerkrankung. Ursache ist eine Immunreaktion gegen körpereigene Zellen im Gelenk. Welche Rolle der Botenstoff Dopamin bei der Entstehung und im Verlauf der Erkrankung spielt, wird erforscht. Dass der Dopamin-Signalweg einen vielversprechenden Ansatzpunkt für neue Therapien gegen die Erkrankung darstellen kann, deuten bisherige Forschungsarbeiten an: Sie beschreiben einen Effekt von dopaminergen Arzneimitteln auf den Erkrankungsverlauf bei rheumatoider Arthritis, wie Dr. Silvia Capellino vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung im „Journal of Neuroimmune Pharmacology“ zusammenfasst.

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