Diversity-Tag 2020

2019 hat das IfADo die „Charta der Vielfalt“ unterschrieben – eine freiwillige Selbstverpflichtung zur Förderung der Diversität in der Arbeitswelt. „Nur durch diverse Teams entwickelt sich unsere Forschung weiter“, sagt Brigitta Thiel, kaufmännische Direktorin des IfADo. „Wir bekennen uns zur Charta der Vielfalt, weil uns Diversität am Herzen liegt. Sie bereichert unsere Forschung.“ Zum Diversity-Tag 2020 (26.05.2020) geben wir mit Bildern und Statements unserer Beschäftigten online einen Eindruck, wie divers unser Forschungsinstitut ist.

Continue reading →


Übersichtsstudie zu gesundheitlichen Risiken des Frackings

Beim Fracking (Hydraulic Fracturing) wird Erdgas und Erdöl mittels eines Gemisches aus Wasser, Sand und Chemikalien aus dichtem Untergrundgestein hervor gepresst. Die Technik wird aufgrund möglicher Risiken für Mensch und Umwelt kontrovers diskutiert. Die Beratungskommission der „Gesellschaft für Toxikologie (GT)“ hat in einer aktuellen Übersichtsarbeit die Datenlage zu gesundheitlichen Gefahren für den Menschen untersucht. Auf Basis der untersuchten Literatur kommt sie zum Schluss, dass der Einsatz der Fracking-Technologie nur unter Einhaltung strikter Sicherheitsmaßnahmen möglich ist. IfADo-Direktor und Toxikologe Prof. Dr. Jan Hengstler ist Mitglied der Kommission und einer der Autoren der aktuellen Arbeit.

Continue reading →


Immunantwort nach Corona-Infektion im Blick

Zusammen mit zahlreichen Dortmunder Akteuren forschen Immunologinnen und Immunologen des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) an Methoden, um Antikörper gegen das neuartige Coronavirus nachzuweisen. Dabei geht es nicht nur um den Nachweis, ob eine Person Antikörper im Blut hat, sondern auch darum, was sie können: Die Forschenden untersuchen, wie gut bestimmte Antikörper darin sind, eine Immunität gegen SARS-CoV-2 zu vermitteln.

SARS-Coronavirus-2. Maßstab: 100 nm. Quelle: Tobias Hoffmann, Michael Laue, Robert Koch-Institut (RKI), 2020. SARS-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2, Isolate SARS-CoV-2/Italy-INMI1). Negative staining electron microscopy, PTA staining. Scale bar: 100 nm. Source: Tobias Hoffmann, Michael Laue, Robert Koch Institute
SARS-Coronavirus-2. Quelle: Robert Koch-Institut.

Continue reading →


IfADo-Forschung zu Chronotypen und deren Einfluss auf Gehirnphysiologie ausgezeichnet

Virtuelle Konferenzen prägen  aufgrund der Corona-Pandemie inzwischen den Alltag vieler Forschender. Auch die „NYC Neuromodulation 2020“ fand dieses Jahr vom 20.-22. April online statt. Über 6300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie 250 Speaker haben sich ausgetauscht. Prof. Dr. Michael Nitsche, IfADo-Direktor und Leiter der Forschungsabteilung „Psychologie & Neurowissenschaften“, und sein Team stellten in einer Session die Forschung zu Modulatoren und Effekten der transkraniellen Hirnstimulation (tDCS) am IfADo vor. 

Continue reading →


Fluoridexposition in Europa: Kein Anlass zur Besorgnis

Über Trinkwasser, Lebensmittel und Zahnpflegemittel nehmen wir Fluorid auf. Während es unstrittig ist, dass das Spurenelement in adäquaten Mengen das Kariesrisiko reduziert, wird über die gesundheitlichen Risiken einer erhöhten Fluoridaufnahme aktuell diskutiert. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung (IfADo) haben nun mit der Senatskommission zur gesundheitlichen Bewertung von Lebensmitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (SKLM) Studien zur Neurotoxizität von Fluorid analysiert. Ihr Fazit: Auf Basis der untersuchten Studien besteht bei der aktuellen Fluoridexposition in Europa kein Anlass zur Besorgnis.

Continue reading →


„Abstandshalter“ für die Herzgesundheit

Wird das Herz stark belastet, reagiert es darauf und wächst. Das geschieht etwa bei hoher sportlicher Aktivität, insbesondere beim Ausdauersport: Das Herz wird kräftiger. Neben dieser positiven Seite des Herzwachstums gibt es aber auch eine Schattenseite: Wird das Herz durch eine Erkrankung wie Bluthochdruck dauerhaft belastet, wächst es zu stark und eine Herzschwäche kann entstehen. Ein interdisziplinäres Team der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und des Leibniz-Instituts für Analytische Wissenschaften (ISAS) hat  die Rolle extrazellulär regulierter Kinasen (ERK) bei pathologischem Herzwachstum untersucht.

Continue reading →


Online-Studie: Wie klappt es im Corona-bedingten Homeoffice?

Die aktuelle Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Viele mussten vom gewohnten Arbeitsplatz zum ersten Mal und für längere Zeit ins Homeoffice wechseln. Im Rahmen einer aktuellen Online-Studie erforschen Arbeitspsychologinnen und -psychologen des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo), wie sich das „ungewohnte“ Homeoffice auf Wohlbefinden und Produktivität von Beschäftigten auswirkt. Für die Studie werden aktuell Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesucht. 

Continue reading →


Mesotheliom des Hodens: Immer als Verdacht auf Berufskrankheit anzeigen

Obwohl die Verarbeitung von Asbestprodukten schon seit Jahrzehnten in Deutschland verboten ist, löst das Mineral immer noch zahlreiche Krankheiten aus. Ein Beispiel sind Mesotheliome – seltene, aber äußerst aggressive Tumoren, die fast ausschließlich durch das Einatmen von Asbest ausgelöst werden. Die Asbestfasern verursachen bösartige Tumoren des Rippenfells, des Bauchfells, des Herzbeutels, seltener des Hodens. Forschende des IfADo, Arbeitsmediziner/innen aus Castrop-Rauxel sowie ein Urologe aus Sankt Augustin betonen nun: Ein Mesotheliom des Hodens muss, wie alle anderen Mesotheliome auch, immer den Unfallversicherungsträgern als Verdacht auf das Vorliegen einer Berufskrankheit gemeldet werden.

Continue reading →