Dortmunder Vital-Studie

Was ist die Dortmunder Vital-Studie?
Do-Sky-blauDas Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund – IfADo will dem Thema gesundes Altern in einer breit angelegten Forschungsinitiative auf den Grund gehen. In der „Dortmunder Vital-Studie“ will das IfADo die Auswirkungen und Zusammenhänge von Alter, Arbeitsbedingungen, Lebensstil und Stress auf verschiedenen Ebenen untersuchen: von der Immunreaktion über die subjektive Empfindung und Gehirnaktivität bis hin zur Organfunktion.

Dazu sollen in den kommenden Jahren mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 20 bis 70 Jahren untersucht werden. Berufstätige im Alter zwischen 30 und 50 sind besonders willkommen! Die Studie startete 2015 und erstreckt sich über einen längeren Zeitraum. Alle 5 Jahre sollen Wiederholungsuntersuchungen erfolgen, um zu analysieren, wie sich die Körperfunktionen über die Zeit verändern.

Langfristig versprechen wir uns von der „Dortmunder Vital-Studie“ Antworten auf die Frage, wie Arbeitsbedingungen, Stress, Stoffwechselfunktionen, Immunsystem und die geistige Leistungsfähigkeit über die Lebensspanne hinweg zusammenhängen.

Worum geht es?
hand-1013521Ziel der Studie ist es, die Zusammenhänge zwischen internen biologischen Prozessen und Umwelteinflüssen besser zu verstehen. Wir analysieren dazu komplexe Mechanismen des Immunsystems, Stoffwechsels und Gehirns ebenso wie die geistige Leistungsfähigkeit, Stressanfälligkeit und Einflüsse von Arbeitsbedingungen (z.B. Stress und Arbeitsbelastung) und dem individuellen Lebensstil (z.B. Ernährung oder Freizeitbeschäftigung).

Wir gehen dabei unter anderem folgenden Fragen nach:

  • Hat jemand, der positiv mit Stress umgehen kann, ein stärkeres Immunsystem?
  • Leiden Menschen, die eine abwechslungsreiche Arbeit haben, seltener an Altersdemenz?
  • Welche Konsequenzen haben Lebensstil und Stress auf die Gehirn- oder Leberfunktion?
  • Wie wirkt sich das zunehmende Alter auf Gehirnfunktionen, Immun- und Stoffwechselprozesse aus?
  • Welche Rolle spielen beim Altern die Gene, welche die Umwelteinflüsse, denen wir ausgesetzt sind?

Aus den Daten wollen unsere Forscherinnen und Forscher beispielsweise Risikofaktoren für Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit Depressivität, Burn-out oder Alterserkrankungen wie Altersdemenz ermitteln.

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