Lässt Stress schneller altern oder hält er sogar geistig fit?

Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund startet groß angelegte Forschungsinitiative – die Dortmunder Vital-Studie

P1010687Lebenslanges Lernen, höheres Renteneintrittsalter, demographischer Wandel – drei Schlagworte, die zeigen, wie wichtig es ist, auch im Alter noch fit zu sein. Das IfADo will dem Thema gesundes Altern in einer breit angelegten Forschungsinitiative auf den Grund gehen.

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Ammoniakgehalt im Blut senken

blood-75301_webHyperammonämie ist eine gefährliche Stoffwechselerkrankung, bei der ein krankhaft erhöhter Ammoniakgehalt im Blut auftritt. Die Erkrankung führt zu schweren neurologischen Schäden und endet mitunter tödlich. Die Therapie ist nach wie vor eine große Herausforderung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom IfADo haben nun eine mögliche Therapie entdeckt, die den erhöhten Ammoniakgehalt in sehr kurzer Zeit zuverlässig wieder in den normalen Bereich zurück bringt und weniger invasiv ist als zum Beispiel die Dialyse.

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Ghallab und Hengstler mit Ebert Prize ausgezeichnet

ebert_webEin Knackpunkt in der klinischen Forschung ist der Übergang von den Untersuchungen an Tieren hin zu ersten Tests am Menschen. In der Publikation “a systematic evaluation of the use of physiologically based pharmacokinetic modeling for cross-species extrapolation” stellen die Forscher ein Modell vor, das vorhersagt wie gut ein Wirkstoff, der bei bestimmten Spezies wirkt, auch bei anderen Spezies wirkt.

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Vorsicht bei medikamentöser Behandlung von Cholestasen

3D-Abbild cholestasebedingter Veränderungen der Gallengänge (http://vartak.org/liver/). © ifado/vartak
3D-Abbild cholestasebedingter Veränderungen der Gallengänge (http://vartak.org/liver/). © ifado/vartak

Bei Leberkrankheiten kann es zum Stau der Galle kommen, der sogenannten Cholestase. In Folge dieser Cholestase verändern sich die Gallengänge, die Galle führenden Gefäße. Bislang wurde die Meinung vertreten, dass diese Veränderungen und Wucherungen der Gallengänge schädlich sind und durch Medikamente unterbunden werden sollten. Diese Ansicht wird nun durch eine Studie der Projektgruppe von Dr. Nachiket Vartak am IfADo in Frage gestellt. 

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Mikroskopie zellulärer Prozesse in der lebenden Leber

In vivo Bildgebung: Einen Tag nach der Gabe von Paracetamol ist ein nekrotischer Bereich mit toten Zellen (pink) und fehlenden Gallengängchen (grün) in der Leber erkennbar.
In vivo Bildgebung: Einen Tag nach der Gabe von Paracetamol ist ein nekrotischer Bereich mit toten Zellen (pink) und fehlenden Gallengängchen (grün) in der Leber erkennbar.

Über die Möglichkeiten von in vivo Bildgebung berichtete Dr. Raymond Reif und überzeugte damit die Besucherinnen und Besucher der 82. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie (DGPT). Die DGPT zeichnete seinen Vortrag “in vivo imaging” mit dem Sanofi-Aventis-Preis für den besten Kurzvortrag am 3. März in Berlin aus.

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Arsenbelastung durch Lebensmittel in Europa

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Neue Studien zeigen, dass die Gesamtbelastung durch Arsen in Europa insgesamt zu hoch ist. Nicht nur Reis, sondern auch andere Lebensmittel sind mit Arsen belastet. Daher mahnt die Beratungskommission der Gesellschaft für Toxikologie verbesserte Regulationen zum Schutz der europäischen Bevölkerung und speziell von Kleinkindern an.

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2 Millionen Euro für die Leberforschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt zwei neue Nachwuchsgruppen am IfADo mit rund zwei Millionen Euro. Ziel ist es grundlegende Mechanismen bei Leberschäden besser zu verstehen und die Gefahren durch eingeschränkte Leberfunktionen zu minimieren.

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Blaupause für die Stammzelldifferenzierung von Leberzellen

Zellvergleich
Links: Leberzellen (Hepatozyten), rechts: aus Stammzellen gezüchtete, hepatozytenähnliche Zellen. Mit bloßem Auge sind die Unterschiede kaum erkennbar. Ein neues statistisches Verfahren zeigt, wie groß die genetische Ähnlichkeit tatsächlich ist. © IfADo / University of Edinburgh

Die Forschung mit Stammzellen wird immer wichtiger, denn Stammzellen können sich in jede beliebige Körperzelle verwandeln – und daher beispielweise der Therapie von Organschäden oder als Alternative zu Tierversuchen dienen. Eine wesentliche Forschungsfrage aktuell ist: Wie sehr gleichen die weiterentwickelten Stammzellen schon ihren echten Vorbildern, z. B. Leberzellen? Wissenschaftler am IfADo – Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund haben in Kooperation mit Partnern aus ganz Europa eine Methode entwickelt, die auf Basis von Genanalysen und mittels mathematischer Modelle verschiedene Zelltypen systematisch miteinander vergleichbar macht.

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