Sicher Fahren

Mobilität ist ein bedeutender Bestandteil unseres täglichen Lebens. Umso wichtiger ist es, Mobilität bis ins höhere Alter zu erhalten und zu fördern. Das Auto als wichtigstes Verkehrsmittel spielt dabei eine große Rolle – gerade auch für ältere Menschen.

In der Studie „Sicher Fahren“ untersuchen wir, ob und wie sich die Fahrkompetenz mit steigendem Alter verändert. Dazu untersuchen wir rund 400 Autofahrer, die zwischen 1941 und 1950 geboren wurden. In Abständen von etwa 15 Monaten werden im Zeitraum von 2017 bis 2021 Fahrgewohnheiten, Sehfähigkeit und geistige Fitness (wie Reaktionszeit und Aufmerksamkeit) untersucht. Zudem nehmen die Teilnehmer unserer Studie in einem Fahrsimulator Platz und steuern ein virtuelles Auto durch verschiedene Verkehrssituationen.

Das Projekt wird vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund – IfADo zusammen mit dem Umfragezentrum Bonn durchgeführt und von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) finanziert.

Worum geht es?

Ein Auto ermöglicht Mobilität und damit Unabhängigkeit.*

Autofahren setzt ein hohes Maß an körperlicher und geistiger Fitness voraus: Die Umgebung ist fortwährend zu beobachten und es müssen häufig schnelle Entscheidungen getroffen werden.

Der Verkehr vor und hinter dem eigenen Fahrzeug fordert genau so viel Aufmerksamkeit wie das weitere Umfeld. Auch die Motorik muss mitspielen, etwa beim Schulterblick oder bei einer Notbremsung.

Mit der Studie „Sicher Fahren“ wollen wir untersuchen, wie sich die Fahrkompetenz im Alter entwickelt und ob Veränderungen mit zunehmendem Alter auftreten. Ziel ist es, Zusammenhänge unter anderem von Fahrgewohnheiten, Lebensstil, geistiger und körperlicher Fitness und Autofahren aufzuklären. Auf diese Weise wollen wir mehr über Voraussetzungen für sicheres Autofahren bis ins höhere Alter erfahren.

Durch Ihre Teilnahme an der Studie können Sie also aktiv dazu beitragen, das Wissen zum Thema „Senioren am Steuer“ zu erweitern und so wichtige Grundlagen zur Verbesserung der allgemeinen, aber auch der eigenen Verkehrssicherheit zu schaffen.

 

* Foto: © Monkey Business Images/shutterstock.com