Mit der Mitgliedschaft in der Leibniz-Gemeinschaft ist eine überregionale Bedeutung der Forschungsarbeiten des IfADo und eine zukunftsweisende Arbeit im gesamtstaatlichen Interesse verbunden. Als Leibniz-Institut wird das Institut zu gleichen Teilen vom Bund und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert.
Das IfADo ist ein "An-Institut" der TU-Dortmund und mit verschiedenen Veranstaltungen an Lehre und Ausbildung beteiligt. Einige IfADo-Mitarbeiter haben weitere Lehraufträge an verschiedenen benachbarten Universitäten.
Die Trägerorganisation des IfADo ist die Forschungsgesellschaft für Arbeitsphysiologie und Arbeitsschutz e.V., Dortmund. 1969 wurde sie vom Land Nordrhein-Westfalen, der Max-Planck-Gesellschaft, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Universität Dortmund, der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, der Stadt Dortmund und der Deutschen Angestelltengewerkschaft als den Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen, um das Ziel "die Förderung der Forschungen auf dem Gebiet der theoretischen und angewandten Arbeitsphysiologie zum Schutz und Wohl des arbeitenden Menschen" umzusetzen.
Das Kuratorium und die Mitglieder der Forschungsgesellschaft fungiert auf dem Hintergrund regionaler Verflechtungen als Aufsichtsorgan. Für die wissenschaftliche Beratung steht dem Institut ein wissenschaftlicher Beirat zur Seite. Die Mitglieder des Beirates werden vom Vorstand der Forschungsgesellschaft berufen und spiegeln das Spektrum der am Institut vertretenen wissenschaftlichen Disziplinen wider. Zur Begleitung der Forschungstätigkeiten verfügt das IfADo über eine eigene Ethikkommission.
Die wissenschaftliche Arbeit des Instituts ist in zeitlich begrenzten Projektgruppen geordnet, die gemeinsam einen interdisziplinären Ansatz verfolgen. Mit dieser dynamischen Struktur kann flexibel und schnell auf Entwicklungen und Anforderungen in Wissenschaft und Arbeitswelt reagiert werden, bedeutsame und neue Forschungsrichtungen können gezielt gefördert werden. Der interne Wettbewerb sowie die innere und äußere Kontrolle der wissenschaftlichen Arbeit werden verstärkt. Dieses festigt auch die Außenbindung an Einrichtungen des Arbeitsschutzes und der Wissenschaft und dient der Sicherstellung eines hohen wissenschaftlichen Niveaus.
Alle sieben Jahre wird das IfADo durch den extern besetzten Senat der Leibniz-Gemeinschaft (Evaluation) evaluiert.
Daneben wurden interne Mechanismen der Effizienzkontrolle installiert. Ein Teilaspekt davon ist das "Partizipative Produktivitäts-Management" (PPM), das vom Institut erstmals auf die Belange eines wissenschaftlichen Forschungsinstituts adaptiert wurde (Heuer H, Fuhrmann H, Schmidt K-H: Die Beurteilung von Forschungsleistungen. Das Beispiel des Instituts für Arbeitsphysiologie an der Universität Dortmund. Lang, Frankfurt/Main 1998) (mehr ...).