Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) erforscht die Potenziale und Risiken moderner Arbeit auf lebens- und verhaltenswissenschaftlicher Grundlage. Aus den Ergebnissen werden Prinzipien der leistungs- und gesundheitsförderlichen Gestaltung der Arbeitswelt abgeleitet.
Die Forschung des IfADo beschäftigt sich mit dem arbeitenden Menschen. Das Ziel ist die leistungs- und gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeitsumwelt und Arbeitsaufgaben. Das hat das IfADo mit anderen im weitesten Sinne arbeitswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen gemeinsam.
Die relevanten Prozesse und Funktionen werden auf unterschiedlichen Ebenen untersucht - von der biochemisch-zellulären bis hin zur Verhaltens- und Befindensebene. Das hat das IfADo mit anderen lebens- und verhaltenswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen gemeinsam.
Spezifisch für die Forschung am IfADo ist die interdisziplinäre Verbindung der praktischen Probleme der Arbeitswelt mit den lebens- und verhaltenswissenschaftlichen Theorien und Methoden. Entsprechend den Anforderungen in einer modernen Arbeitswelt stehen zu diesem Ziel Kernkompetenzen in den Fächern Ergonomie, Arbeitsmedizin, Toxikologie und Psychologie zur Verfügung. Im Gegensatz zu rein arbeitswissenschaftlichen Instituten werden die Lösungen für die praktischen Probleme nicht allein durch die Beobachtung von Zusammenhängen zwischen Arbeitsumwelt und Arbeitsaufgabe und deren Optimierung gesucht, sondern durch eine grundlagenwissenschaflich fundierte Evaluation kausaler Zusammenhänge. Eine solche Forschung hat nicht nur den Vorteil des Verstehens der Zusammenhänge, sondern sie erlaubt vor allem Extrapolationen auf noch nicht untersuchte oder auch noch gar nicht existierende Arbeitswelten.

Das IfADo ist Mitglied der
Leibniz-Gemeinschaft.
Als An-Institut der Technischen
Universität Dortmund ist es an Lehre und Ausbildung beteiligt.
Mit der Weltgesundheitsorganisation WHO
arbeitet das IfADo als WHO Collaborating
Centre for Occupational Health zusammen.
170 Mitarbeiter
(grundfinanziert & drittmittelfinanziert)
10,2 Mio €
davon
8 Mio €
davon
vom BMAS (Bundesministerium für Arbeit & Soziales)
4 Mio. €
vom MIWFT (Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung &
Technologie NRW)
4 Mio €
2,2 Mio €
Rechtsform:
e.V.

Zum 1. Januar 2009 hat das IfADo einen neuen Namen und trägt damit dem Wandel in der Forschungslandschaft Rechnung. Aus „Institut für Arbeitsphysiologie an der Universität Dortmund“ wurde „Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund“. Das Institutskürzel IfADo, der englische Titel „Leibniz Research Centre for Working Environment and Human Factors“ sowie die interdisziplinäre lebens- und verhaltenswissenschaftliche Ausrichtung der Forschung bleiben dabei erhalten. Auf die Frage „Warum das „Alte“ nicht bewahren – Warum nun ein „Neues“ wagen?“...