Die Forschungsarbeiten des IfADo sind in Projektgruppen organisiert, die problemorientiert an umrissenen Fragestellungen arbeiten. Entsprechend der Institutsmission stehen bei der Forschung Leistung und Gesundheit des arbeitenden Menschen im Vordergrund. Die Gewichtung dieser beiden Kriterien ist in den einzelnen Projektgruppen unterschiedlich. Daher lässt sich die Aufgabenstellung der einzelnen Gruppen primär dem Themenfeld "menschliche Leistungen" oder dem Themenfeld "gesundheitliche Risiken" zuordnen. Die Grenze zwischen beiden Themenfeldern ist natürlich fließend. Auch dann, wenn Gesundheit im Vordergrund steht, wird Leistung häufig miterfasst, während umgekehrt dann, wenn Leistung im Vordergrund steht, auch gesundheitliche Aspekte berücksichtigt werden.
Wissenschaftliche Forschung sperrt sich typischerweise gegenüber eindimensionalen Ordnungen. Daher sind die Projektgruppen sowohl inhaltlich als auch personell miteinander verflochten. Teilweise haben die inhaltlichen Verflechtungen eine organisatorische Form als übergreifende "Forschungsinitiativen" gefunden.
Zentrale Einrichtungen übernehmen den wissenschaftlich-technischen Support der Projektgruppenarbeit. Eigenständige wissenschaftliche Begleitung erfolgt in den zentralen Einrichtungen "Arbeitsmedizin", "Chemische Analytik" und "Wahrnehmungskybernetik"; technische Zuarbeiten leisten die zentralen Einrichtungen "Simulationslaboratorien", "EDV" sowie "Bibliothek/Publikation".
Die Forschungsarbeiten des IfADo sind in vielfältiger Weise und auf unterschiedlichen Ebenen mit den Forschungsarbeiten anderer Einrichtungen - über die TU Dortmund hinaus - vernetzt und koordiniert.
Neben der Vielzahl informeller Kooperationen gibt es formelle Formen der Zusammenarbeit, die durch Kooperationsverträge mit Partnereinrichtungen geregelt sind oder durch Mitwirkung an koordinierten Forschungsprogrammen der DFG sowie Forschungskonsortien der EU, des BMBF, des BMAS oder des DGUV.
Die formalisierten Kooperationen geben einen gewissen Einblick in die regionalen, nationalen und internationalen Verflechtungen der IfADo-Forschung, auch wenn kooperative Forschungsprojekte mit einzelnen Partnern hier unberücksichtigt bleiben.
Der IfADo-Beitrag zum Themenfeld Gesundheit
erläutert Alterns-Effekte auf Kognition und Sensorik
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