IfADo-Nachwuchswissenschaftlerin in China geehrt
Die Diplombiologin und Doktorandin Frau Julia Sisnaiske hat in China auf der International Neurotoxicology Conference mit dem Vortrag "Micropatterned neuronal cells for analysis of the stimulatory and protective effects of brain-derived neurotrophic factor" einen Students Travel Award erhalten.

Daniel Schneider, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Projektgruppe PerCyb ("Wahrnehmungskybernetik"), hat auf der Tagung Psychologie und Gehirn 1011 (23.-25. Juni 2011, Heidelberg), den Posterpreis der DGPA (http://www.dgpa.de/ ; Deutsche Gesellschaft für Psychologie und ihre Anwendung e.V.) gewonnen. Postertitel: "Die Rolle früher sensorischer Prozesse bei fehlerhafter Selektion irrelevanter visueller Reize"; Autoren: Schneider, D., Wascher, E.
Vom 10. bis zum 14. November ging die "International Life Sciences Students' Conference" (http://www.ilssc.org/) in die vierte Runde. Nach erfolgreichen Veranstaltungen in Ljubljana, Warschau und Kiew fand die Konferenz in diesem Jahr in Kooperation mit der Radboud Universität in Nijmegen (Niederlande) statt. Die etwa 100 Teilnehmer aus 20 Nationen hatten die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse aus den Bereichen Molekular- und Zellbiologie, Neurowissenschaften, Immunologie, Onkologie und Genetik einem breiten Publikum vorzustellen. Das Programm wurde durch die Einladung von leitenden Professoren der Radboud Universität abgerundet, die Einblicke in ihre aktuelle Forschung gewährten.
In den fünf verschiedenen Themengebieten wurde der jeweils beste Vortrag eines Nachwuchswissenschaftlers ausgezeichnet und mit einer Urkunde sowie einem Buchpreis belohnt.

Bei der 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (16. Bis 19. Juni 2010 in Dortmund) wurde das Poster "G37 plus - eine mögliche Erweiterung der 'Vorsorgeuntersuchung Bildschirm-Arbeitsplätze' für alterssichtige Beschäftigte" von Dipl.-Ing. Mirjam König und Dr.-Ing. Wolfgang Jaschinski (Projektgruppe "Individuelle Sehleistungen") mit dem 1. Posterpreis ausgezeichnet.

In der öffentlichen Vortragsveranstaltung zum Tag der Verkehrssicherheit von DGAUM, DVR und der Präventionskampagne "Risiko raus!" - Prävention von Unfällen im Straßenverkehr - fand die Vorstellung und Prämierung der vom Deutscher Verkehrsrat e.V. (DVR) ausgezeichneten universitären Abschlussarbeiten und Dissertationen statt.

Der IfADo-Wissenschaftsnachwuchs Dipl.-Psych. Peter Hofmann (Dritter von links; Projektgruppe "Moderne Mensch-Maschine-Systeme") referierte zum Thema "Fahrleistung depressiver Patienten unter Einwirkung von Escitalopram" und Dipl.-Biol. Julia Sisnaiske (Dritte von rechts; Projektgruppe "Verhaltenstoxikologie und Chemosensorik") stelle die Studie "Screening der Neurotoxizität flüchtiger organischer Komponenten in Fahrzeugen" vor.
Frau Prof. Dr. Barbara Griefahn wurde anlässlich ihrer Forschungsverdienste für die Arbeits- und Umweltphysiologie mit der Joseph-Rutenfranz-Medaille geehrt. Insbesondere die Arbeiten zur Nacht- und Schichtarbeit und der physikalischen Belastungen und Beanspruchungen wie Hitze und Lärm wurden gewürdigt.

Es gratulierten in einer Feierstunde am 16.06.2010 der Präsident der Deutschen
Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM), Herr Prof.
Dr. S. Letzel und das geschäftsführende Vorstandsmitglied, Herr Prof.
Dr. T. Kraus.
Diese Ehrung der wissenschaftlichen Fachgesellschaft erhielt ihren Namen nach Joseph Rutenfranz, der seinerzeit an der Gründung des IfADo ganz wesentlich beteiligt und bis zu seinem Tode im Jahre 1989 Direktor der Abteilung Arbeitspsychologie des Instituts war. Die erste Phase des Aufbaus und organischen Wachstums des IfADo bis in die 80-er Jahre war entscheidend durch die Persönlichkeit von Josef Rutenfranz geprägt. Bisheriger Inhaber der Joseph-Rutenfranz-Medaille am IfADo war Prof. Dr. Hans-Gerd Wenzel (+), der langjährige Direktor der früheren Abteilung Umweltphysiologie. Außerdem wurde Prof. Dr. Dr. Hermann Bolt 2006 diese Ehrung zuteil.

Die
Herren PD Dr. Thomas
Kleinsorge (Projektgruppe "Transformierte
Bewegungen") und Dr. Marc
Grosjean (Projektgruppe "Moderne
Mensch-Maschine Systeme") wurden zu Review Editors der Zeitschrift
"Frontiers of Cognition" ernannt.
Zum
internationalen Seminar "Risk Management of Manual Patient Handling"
an der Universität Mailand (24.02.2010) hielt Herr PD Dr. Matthias
Jäger (Projektgruppe "Biodynamik")
einen Hauptvortrag zum Thema "The Dortmund Approach - Prevention of biomechanical
lumbar overload in manual patient handling".
Diese Veranstaltung wurde vom Forum Arbeitsphysiologie mit der Unterstützung der Lieselotte und Dr. Karl Otto Winkler-Stiftung für Arbeitsmedizin und der DGAUM ausgerichtet.
Auf
der ESNATS summerschool hat Dipl.-Biol. Julia Sisnaiske aus
der Forschergruppe "Verhaltenstoxikologie
und Chemosensorik" den 3. Platz beim excellent presentation
award belegt.
Mehr zu ESNATS (Embryonic Stem cell-based Novel Alternative Testing Strategies)
Frau Dr. Sandra Sülzenbrück ist gewähltes Mitglied
für das Themenfeld TECHNOLOGIE der GLOBAL YOUNG FACULTY (GYF) - das Exzellenznetzwerk
für die Wissensregion Ruhr stellt sich den Zukunftsfragen der Gesellschaft
(mehr...)
Die
Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) hat den "Best Paper Award
2008 - Praxis" für die Veröffentlichung "Heat transfer through
protective clothing under symmetric and asymmetric long wave thermal radiation"
an den Erstautor Peter Bröde (in: Kurt Landau (Hrsg.),
Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 2008, Heft 4, Seiten 267-276) zusammen
mit den Koautoren (Kalev Kuklane, Victor Candas, Emiel den Hartogg, Barbara
Griefahn, Ingvar Holmer, Harriet Meinander, Wolfgang Nocker, Marc Richards
und George Havenith) im Rahmen der GfA-Frühjahrstagung am 05.03.2009 verliehen.
(mehr...)
Unter
den am häufigsten zitierten Beiträgen in den "Critical Reviews
in Toxicology" gehört "The debate on carcinogenicity of permanent
hair dyes: New Insights" der beiden IfADo-Autoren
H. M. Bolt und K. Golka (Band 37; Ausgabe
6; 2007). (mehr...).
Jungwissenschaftlerpreis der DGPA 2009 für Dr. Christian Beste
Die
Verleihung des Preises erfolgte im Rahmen der Jahrestagung der DGPA Psychologie
und Gehirn in Leipzig (11. - 13. Juni 2009).
Ausgezeichnet wird eine hervorragende empirische oder theoretische Arbeit aus der psychophysiologischen EEG-Forschung.
Herr Beste hat den Preis für seine Entdeckung "Increased Cognitive Functioning in Symptomatic Huntington's Disease As Revealed by Behavioral and Event-Related Potential Indices of Auditory Sensory Memory and Attention", die unlängst im Journal of Neuroscience veröffentlicht worden ist, erhalten. Diese Forschung absolvierte er an der klinische Radiologie der Universität Münster, in der IfADo-Projektgruppe "Altern und ZNS-Veränderungen" und in der der Arbeitseinheit Biopsychologie (Leitung: Prof. Dr. Dr. h.c. Onur Güntürkün) der Fakultät für Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum.
IEA-JOSE-Best Paper Award (2006 - 2008)
Die
internationale Jury der International Ergonomics Association (IEA)
und des International Journal of Occupational Safety and Ergonomics
(JOSE) hat den Autoren K. Kuklane, C. Gao, I. Holmér, L. Giedraityte, P.
Bröde (IfADo), V. Candas, E. den
Hartog, H. Meinander. M. Richards and G. Havenith für die Veröffentlichung
"Calculation of clothing insulation by serial and parallel methods: effects
on clothing choice by IREQ and thermal responses in the cold. Int J Occup Saf
Ergon 13: 103-116 (2007)" den Best Paper Award für 2006 – 2008 ausgelobt.
Die Urkunde wird anlässlich des 17th World Congress on Ergonomics - IEA
2009 (09.- 14.08.09) - in Peking/China vergeben.
Peter Bröde ist Mitarbeiter der Projektgruppe "Physikalische Einwirkungen" und insbesondere Spezialist für die mathematisch-statistische Modellierung physikalischer Einwirkungen, des Wärme- und Feuchte-Transfers beim Tragen von Schutzkleidung.
Preisträger der EUROTOX 2009
Die Bo Holmstedt Memorial Foundation Lecture wird von Herrn Prof. Jan G- Hengstler gehalten
Der
Vorstand der Bo Holmstedt Stiftung hat Herrn Prof. Hengstler
als Referent der diesjährigen Bo Homstedt Memorial Foundation Lecture
bei der EUROTOX
2009 (12.-16.09.09, Dresden) gewählt.
Die BHMF Lecture ist die höchste EUROTOX-Auszeichnung und gilt als Anerkennung des Preisträgerbeitrags zur gegenwärtigen (zeitgenössischen) Toxikologie. (Die BHMF Lecture ersetzt den Gerhard Zbinden Memorial Award; Preisträgerliste unter www.eurotox.com).
2. Posterpreis auf der ANAKON 2009 für eine Forschungskollaboration des IfADo mit dem ISAS
Die Gesellschaft Deutscher Chemiker, Fachgruppe Analytische Chemie, die Österreichische Gesellschaft für Analytische Chemie in der Gesellschaft Österreichischer Chemiker und die Division Analytische Chemie der Schweizerischen Chemischen Gesellschaft haben auf der ANAKON 2009 (17.-20.03.09, Berlin) den 2. Preis für die gemeinsame Posterpräsentation des IfADo mit dem Dortmunder Leibniz-Schwesterinstitut ISAS verliehen für das Thema "Raman imaging and multivariate analysis of senescent breast carcinoma cells" der Autoren Mariani, M.M, Maccoux, L.J., Matthaeus, C., Diem, M., Hengstler, J.G., Deckert, V.
Joseph-Rutenfranz-Medaille
für Alwin Luttmann
Auf der aktuellen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM) in Aachen wurde dem "arbeitsphysiologischen Urgestein" und langjährigem Mitgestalter des IfADo, Herrn Prof. Dr. rer.nat. Dipl.-Ing. Alwin Luttmann, im Rahmen einer Feierstunde am 12. März 2009 die Joseph-Rutenfranz-Medaille verliehen.
Frau Dr. Anke Marks hat auf dem DGAUM-Kongress 2009 den zweiten Posterpreis für das Thema "Schläfrigkeit während der Tag- und Nachtschicht nach Lärmexposition im Schlaf" erhalten.
Die
Gesellschaft für Arbeitswissenschaft (GfA) hat den "Best Paper Award
2008 - Praxis" für die Veröffentlichung "Heat transfer
through protective clothing under symmetric and asymmetric long wave thermal
radiation" an den Erstautor Peter Bröde (in: Kurt Landau (Hrsg.),
Zeitschrift für Arbeitswissenschaft 2008, Heft 4, Seiten 267-276) zusammen
mit den Koautoren (Kalev Kuklane, Victor Candas, Emiel den Hartogg, Barbara
Griefahn, Ingvar Holmer, Harriet Meinander, Wolfgang Nocker, Marc Richards
und George Havenith) im Rahmen der GfA-Frühjahrstagung am 05.03.2009
verliehen.
PD
Dr. Thomas Kleinsorge (links) wurde in das Editorial Advisory
Board von "Psychological Research" berufen.
Dr. Wolfgang Jaschinski (rechts) wurde in den wissenschaftlichen Beirat des "Zentralblatts für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie" berufen.
Erfolgreiche IfADo-Preisträger bei der 14. Tagung "Arbeitsmedizin für Nachwuchswissenschaftler" des Forum Arbeitsphysiologie
Von
den 43 Teilnehmern des 12. Nachwuchssymposiums des Forum Arbeitsphysiologie,
das 2008 in Schwerte stattfand, waren 27 Nachwuchswissenschaftler dabei. Von
den 6 Preisträgern kamen 2 aus dem IfADo.
Franziska Schulz (links) gewann den ersten Preis bei der Posterpräsentation
mit dem Titel "Messungen der bequemen vertikalen Augen- und Kopfneigung".
Kathrin Hey (rechts) gewann den dritten Preis bei den Vorträgen mit folgendem Beitrag: "Gibt es eine Veränderung der kognitiven Leistung durch lokale Reizstoffe? - Experimentelle Untersuchung zu Acetaldehyd".
PD Dr.-Ing. Matthias Jäger wurde als deutscher Vertreter
in die Arbeitsausschüsse "Biomechanik" beim Europäischen
Normungskomitee CEN und "Manuelle Lastenhandhabung" bei der Internationalen
Standardisierungsorganisation ISO berufen. Diese Gremien befassen sich mit
der Erarbeitung von Grundlagen zur internationalen Normung mit dem Ziel einer
biomechanisch-physiologisch begründeten Gestaltung von Arbeitsplatz und
Arbeitsablauf.
Frau
Prof. Dr. Gisela Degen wirkt im Editorial Board der Zeitschrift "Mycotoxin
Research" mit.
http://www.springer.com/life+sci/microbiology/journal/12550?detailsPage=editorialBoard
Dr.
rer. nat. Walter Ehrenstein
wirkte seit 10/08 bis zu seinem Tod im *Editorial Board*
der Zeitschrift *Journal of Integrated Social Sciences* (JISS)
für den Bereich *Psychology* mit.
http://www.jiss.org
PD Dr. Matthias Jäger wurde in Cambridge ins EPPHE (European
Panel on Patient Handling Ergonomics) aufgenommen und ist für die Beurteilung
des biomechanischen Überlastungsrisikos für Pflegepersonen ("Risk
Assessment") zuständig. Außerdem wurde er zum Stellvertretenden
Hauptschriftleiter beim Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz
und Ergonomie (http://www.zentralblatt-online.de/zb/live/start/1.html)
ernannt.
Neumitglieder in International Editorial Boards / Advisory Boards
Herr
Prof. Dr. Klaus Golka (Editorial Board): "Journal of Toxicology
Environmental Health; Part A: Current Issues"; Taylor & Francis
(Editor in Chief: Prof. Kacew).
Herr
Dr. Christoph van Thriel (Advisory Board): "International
Archive of Occupational and Environmental Health"; Springer-Verlag (Editor
in Chief: Prof. Drexler)Herr Dr.-Ing. Andreas Theilmeier erhielt während des
54. Frühjahrskongresses der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e.V.
(GfA) vom 09.04. bis 11.04.2008 in München für seinen hervorragenden
Posterbeitrag mit dem Titel "Wirbelsäulenbelastung durch Patiententransfers
bei konventionelle und optimierter Arbeitsweise sowie beim Einsatz von kleinen
Hilfsmitteln" den Posterpreis der GfA. Damit konnte er zum zweiten Male
in Folge diesen GfA-Preis für das IfADo
gewinnen.

Im Rahmen des 59. Biomedizinischen Kolloquiums des Vereins zur Förderung
der biomedizinischen und klinischen Forschung e.V. (Dortmund) wurde der Wyeth-Förderpreis
2007 an Dr. Matthias Hermes für seine Arbeit "Konditionale
Expression von Her2/NeuT: Einfluss auf die Zell- und Tumorentwicklung"
verliehen.
Im Rahmen des internationalen Symposiums "Risks for health-care workers:
prevention challenges" der Internationalen Vereinigung für Soziale
Sicherheit IVSS am 4. bis 6. Juni 2007 in Athen wurde Herr PD Dr. Matthias
Jäger für den Beitrag "Biomechanically substantiated
reduction of lumbar load for health-care workers during patient handling"
mit einem Posterpreis ausgezeichnet. Die in Kooperation mit der Berufsgenossenschaft
für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege durchgeführten Untersuchungen
der Forschungsgruppe DOLLY (Dortmund Lumbar Load Study) im Projektbereich Biodynamik
des IfADo zu Gesundheitsrisiken der Beschäftigten
im Gesundheitswesen haben insgesamt ergeben, dass Tätigkeiten mit Patiententransfer
für das Pflegepersonal zu hohen Belastungen der Lendenwirbelsäule
führen können, die in vielen Fällen - insbesondere bei der üblichen,
"konventionellen" Arbeitsweise - empfohlene Richtwerte überschreiten.
Die Anwendung optimierter Transfertechniken resultierte häufig in einer
deutlichen, teilweise aber noch nicht ausreichenden Verringerung der Wirbelsäulenbelastung.
Die exemplarische Prüfung von "Kleinen Hilfsmitteln" wie Rutschbrett,
Gleitmatte oder Haltegürtel zeigt, dass bei deren Verwendung die lumbale
Belastung im Sinne eines präventiven, hier biomechanisch basierten Gesundheitsschutzes
für den Berufsalltag des Pflegepersonals entscheidend reduziert werden
kann.
Dr. rer. nat. Walter Ehrenstein
wirkte (ab Heft 1/2007 bis zu seinem Tod) als
*Beratender Herausgeber/Advisory Editor*
der Zeitschrift *GESTALT THEORY*
(ISSN 0170-057 X, Krammer Verlag, Wien)
mit.
Herr
Dr.-Ing. Andreas Theilmeier erhielt während des 53.
Frühjahrskongresses der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e.V.
(GfA) vom 28.02. bis 02.03.2007 in Magdeburg für seine hervorragende
Posterpräsentation mit dem Titel "Kennwerte der Wirbelsäulenbelastung
bei Pflegetätigkeiten zur Nutzung bei Berufskrankheiten-Feststellungsverfahren"
den Posterpreis der GfA.
PD
Dr. Matthias Jäger wurde im Januar 2007 in den Arbeitskreis
"Belastungen des Muskel- und Skelettsystems" des Ausschusses "Arbeitsmedizin"
beim Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften berufen. Der Arbeitskreis
setzt sich aus Vertretern der Unfallversicherungsträger und der staatlichen
Arbeitsschutzverwaltung sowie Arbeitsmedizinern industrieller Großunternehmen
und Wissenschaftlern von Universitäten und Forschungsinstituten zusammen.
Der Arbeitskreis dient der Erarbeitung arbeitsmedizinisch relevanter Präventionsmaßnahmen zu Muskel- und Skeletterkrankungen. Die Initiierung basiert auf einer unerwarteten europaweiten Zunahme von Belastungen durch manuelle Lastenhandhabung, verbunden mit einer Häufung von Beschwerden und Erkrankungen in den Bereichen Rücken, Kopf und Nacken sowie Gelenke. Aufgrund der weiten Verbreitung von Rückenbeschwerden unter den Beschäftigten sollen insbesondere die Entwicklung und Verbreitung geeigneter Präventionsmaßnahmen im Vordergrund stehen.
Joseph-Rutenfranz-Medaille
In
einer Feierstunde auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für
Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM) am 23. März 2006 in Hannover
erhielt der Direktor des IfADo, Prof.
Dr. Dr. Hermann M. Bolt, die Joseph-Rutenfranz-Medaille.
Diese seltene Ehrung der wissenschaftlichen Fachgesellschaft erhielt ihren Namen nach Joseph Rutenfranz, der seinerzeit an der Gründung des IfADo ganz wesentlich beteiligt und bis zu seinem Tode im Jahre 1989 Direktor der Abteilung Arbeitspsychologie des Instituts war. Die erste Phase des Aufbaus und organischen Wachstums des IfADo bis in die 80-er Jahre war entscheidend durch die Persönlichkeit von Josef Rutenfranz geprägt. Ein bisheriger Inhaber der Joseph-Rutenfranz-Medaille ist Hans-Gerd Wenzel, der langjährige Direktor der früheren Abteilung Umweltphysiologie des IfADo.
Die Verleihung der Ehrenmedaille an Hermann M. Bolt erfolgte "in Anerkennung seiner Verdienste um die Arbeitsphysiologie". Bezug genommen wurde dabei besonders auf seine nunmehr 10-jährige Tätigkeit als IfADo-Institutsdirektor, in der das Werk von Joseph Rutenfranz in einer sich schnell verändernden Zeit weiterentwickelt und das Institut für Arbeitsphysiologie neu ausgerichtet wurde. Nach der Rückkehr aus Hannover wurden Medaille und Ehrenurkunde im Institut präsentiert.
PD Dr. Matthias Jäger (Leiter der Projektgruppe "Biodynamik")
wurde in der Konstituierenden Sitzung vom 14.3.06 einstimmig zum Vorsitzenden
des DIN-Ausschusses "Biomechanik" gewählt, der die Fragestellungen
zur angewandten Anthropometrie und zu Körperkräften innerhalb des
Normenausschusses "Ergonomie" bearbeitet.
Der Arbeitsausschuss organisiert und vertritt im Auftrag der Bundesregierung
die nationalen Normungsinteressen zur Biomechanik in der Europäischen
und Internationalen Normung. Er erarbeitet Stellungnahmen und Kommentare z.B.
zur Anthropometrie und körperlichen Leistung und Leistungsfähigkeit
des Menschen als Gestaltungsgrundlage für die Maschinenkonstruktion und
gibt insbesondere Empfehlungen heraus bezüglich der räumlichen Gestaltung
des Arbeitsplatzes, der Gestaltung von Arbeitsmitteln sowie zum Handhaben
schwerer Lasten oder auch leichter(er) Lasten mit hoher Bewegungshäufigkeit.
Dr.
Christoph van Thriel wurde im Februar 2005 in den fünfköpfigen
Vorstand der International Neurotoxicology Association (INA) gewählt.
In dieser Gesellschaft haben sich Wissenschaftler verschiedener Disziplinen
(Toxikologie, Arbeitsmedizin, Biologie, Chemie und Psychologie) zusammengeschlossen,
die sich mit der Wirkung von Chemikalien auf das Nervensystem beschäftigen.
Die Arbeitsgruppe Verhaltenstoxikologie nimmt seit vielen Jahren an den INA
Meetings teil und nutzt dieses Forum, um aktuelle Forschungsergebnisse international
darzustellen. Dr. van Thriel war maßgeblich an der Organisation der
9. INA-Konferenz 2003 in Dresden beteiligt und wird zukünftig noch stärker
die Aktivitäten der INA mitgestalten.
Professor
Hermann M. Bolt ist 2004 zum Ehrenmitglied der Association of European
Toxicologists and Toxicological Societies (EUROTOX) ernannt worden. Bolt wird
damit als ehemaliger Präsident und langjähriges Vorstandsmitglied
geehrt. Heute sitzt er der Spezialabteilung "Krebsentstehung" vor.
Verkehrslärm vermindert den Tiefschlaf
und senkt die Reaktionsfähigkeit
Auf
dem 8. Nachwuchssymposium des Forums Arbeitsphysiologie am 21. November 2004
in Rostock wurde die Diplom-Psychologin Anke Marks für
ihren Vortrag über "Die Beziehung zwischen elektrophysiologischen
Schlafparametern und kognitiver Leistung" mit dem ersten Preis ausgezeichnet.
Am Institut für Arbeitsphysiologie an der Universität Dortmund untersuchte
sie in der Arbeitsgruppe von Professor Barbara Griefahn, ob moderate Schlafstörungen
zu Leistungseinbußen führen. Dazu wurden bei insgesamt 24 Probanden
im Schlaflabor über drei Wochen hinweg die Herz- und Hirnströme aufgezeichnet.
Während der Nächte waren die Probanden Straßen-, Schienen- und
Luftverkehrsgeräuschen in unterschiedlichen Lautstärken ausgesetzt.
Unmittelbar nach dem Aufstehen unterzogen sich die Versuchspersonen Leistungsaufgaben.
Das Ergebnis war erstaunlich: Nach lauten Nächten war die Fehlerrate nicht
höher als nach Ruhenächten. Aber: Die verspätete und verkürzte
Tiefschlafphase geht zu Lasten der Reaktionszeit, die Probanden brauchten längere
Zeit, um die Aufgaben richtig zu lösen. Das wiederum findet Frau Marks
bedenklich, "denn für viele ist das Auto der erste Arbeitsplatz des
Tages, und genau hier kann eine schnelle Reaktionsfähigkeit (über-)lebenswichtig
sein."
Professoren Luttmann und Sökeland für erfolgreiche
Teamarbeit geehrt
Im
Rahmen des 53. Biomedizinischen Kolloquiums, das am 18. November 2004 im Max-Planck-Institut
für molekulare Physiologie stattfand, verlieh der Verein zur Förderung
der biomedizinischen Wissenschaften in Dortmund e.V. wieder den Evamaria Kinne-Saffran-Preis.
In diesem Jahr ehrte der Verein damit die Kooperation zwischen Professor Alwin
Luttmann vom Institut für Arbeitsphysiologie an der Universität Dortmund
(IfADo) und Professor Jürgen Sökeland,
dem ehemaligen Direktor der Urologie der Städtischen Kliniken. Seit vielen
Jahren widmen sie sich gemeinsam der Verbesserung von Arbeitsbedingungen urologischer
Chirurgen. Der Arbeitsphysiologe Professor Luttmann untersuchte die Körperhaltung
und Muskelbeanspruchung von Ärzten während Harnblasen-Operationen
und fand dabei hohe Beanspruchungen im Muskel- und Skelettsystem. Zusammen mit
Professor Sökeland strukturierte er einen Operationssaal nach ergonomischen
Aspekten um und ermöglichte damit eine entspanntere Körperhaltung
während der Operation.
Bei Blasen-Eingriffen gewährt ein Endoskop dem Operateur einen Einblick
in das Organ. Wird das Gerät ohne Kamera-Aufsatz benutzt, muss der Arzt
in ungünstiger Körperhaltung operieren. Die Projektion des endoskopischen
Bildes auf einen Monitor in Augenhöhe des Arztes ermöglicht eine bequeme
Körperhaltung - und erlaubt dem Arzt, sich besser auf die operative Tätigkeit
zu konzentrieren.
Die Koordination von Auge und Hand muss bei einer solchen indirekten Bewegungssteuerung
trainiert werden. Auch mit diesem Aspekt befasst sich das Team um die Professoren
Luttmann und Sökeland. Es entwickelte verschiedene Simulationsmodelle,
an denen heute die motorischen Fähigkeiten und die Handhabung der Instrumente
geübt werden. Den Vorteil stellt Professor Sökeland heraus: "Der
Patient kann somit als Übungsobjekt verschont bleiben." An seine Stelle
treten Computersimulationen - in der "Virtuellen Realität" kann
der angehende Operateur sich mit der OP-Situation vertraut machen. Professor
Luttmann erinnerte sich: "Aus reiner Neugier" kamen Arbeitsphysiologen
und Urologen vor vielen Jahren bei einem Treffen des Biomedizinischen Vereins
ins Gespräch. Daraus hat sich in der Folge eine erfolgreiche Kooperation
entwickelt. Der Preis, mit dem in diesem Jahr die langjährige Zusammenarbeit
der beiden gewürdigt wird, ist der verstorbenen Prof. Dr. Evamaria Kinne-Saffran
gewidmet, die sich in besonderem Maße um die biomedizinische Forschung
in Dortmund verdient gemacht hat.
Professor
Dr. Gisela H. Degen (Leiterin der Projektgruppe "Chemikalienrisiken"
am IfADo) wurde 2004 in den wissenschaftlichen
EU-Ausschuss "Konsumgüter" berufen. Dieser Ausschuss, in dem
der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige EU-Kommissar
David Byrne 19 internationale Experten zusammenholte, erarbeitet Stellungnahmen
zur Sicherheit von Non-Food-Konsumgütern, beispielsweise zu Spielzeug,
Textilien, Haushaltsprodukten wie Reinigungsmitteln und Verbraucher-Dienstleistungen,
wie z.B. Tätowierungen. Im September 2004 nahm der Ausschuss mit seinem
ersten Treffen in Brüssel seine Arbeit auf.
Herr
Professor Dr. Dr. Hermann M. Bolt wurde als Mitglied der Arbeitsgruppe
"Dosiswirkungsbeziehung im niedrigen Dosisbereich und Risikobeurteilung" in
das Kollegium der Europäischen Akademie Bad Neuenahr-Ahrweiler berufen.
Verleihung
des Wyeth-Förderpreises
an Dr. Volker Harth
Am 6.12.2002 - Gestern feierte der Verein zur Förderung der biomedizinischen
Wissenschaft in Dortmund sein 15-jähriges Bestehen. Dabei wurde der von der
Firma Wyeth gestiftete Förderpreis verliehen.
Der Wyeth-Förderpreis ging an Dr. Volker Harth für seine Untersuchungen über
die Wechselwirkungen zwischen Erbgut und Umwelt bei der Krebsentstehung. Erblicher
Krebs ist nur bei fünf Prozent der Erkrankten Ursache. Weitaus häufiger ist
der sporadische Krebs, der aus einer Kombination von äußeren Einflüssen, psychischer
Situation und Fähigkeiten des jeweiligen Stoffwechsels entsteht. Je nach Stoffwechsel
baut jeder Mensch unterschiedliche Stoffe unterschiedlich gut ab. Darum raucht
der eine sein Leben lang bei bester Gesundheit und der andere bekommt Lungenkrebs.
Best
Paper Award für "DOLLY"-Gruppe
Franz-Koelsch-Preis
2001
DGAUM-Posterpreis
2002
EUROTOX Merit
Award 2001 -
Professor
Bolt wurde 1982 als Toxikologe an das Dortmunder Institut für Arbeitsphysiologie
berufen und hat in Dortmund eine auf dem Gebiet der Toxikologie von Gefahrstoffen
in Europa führende Forschergruppe etabliert. Arbeiten über Industriechemikalien,
Lösemittel, Schwermetalle, neue arbeitsmedizinische Untersuchungsmethoden und
krebserzeugende Stoffe haben dem Dortmunder Institut einen internationalen Rang
in der Toxikologie eingebracht. Wesentlich für die Verleihung der Auszeichnung
war der europäische Rang der in Dortmund geleisteten Forschungsarbeiten, die insbesondere
zur Verbesserung und Weiterentwicklung europäischer Vorschriften über Gefahrstoffe
beitragen. Prof. Bolt ist Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses für Grenzwerte
von Chemikalien am Arbeitsplatz bei der EU in Luxemburg und war zudem über mehrere
Jahre gewählter Präsident von EUROTOX.
Posterpreis
der deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie 2001
Preis für die beste Präsentation
Urkunde
Anlässlich des
DHGP-Projektleitertreffens
verleiht der Verein zur Förderung der
Humangenomforschung e.V.
Hiltrud Brauch, Thomas Brüning, Ute Hamann und Yon Ko
GENICA - Netzwerk
einen Preis von DM 3.000,- für
die Präsentation des besten Posters
Breast Cancer and Predictive Factors:
Association with Genetic Polymorphisms and
Expression of Human Xenobiotic and Drug
Metabolizing Enzymes
Heidelberg, den 1. Dezember 2000
Preisträger
der Tagung 2000 Arbeitsphysiologie für Nachwuchswissenschaftler IV.