16.02.2009Zertifizierung professioneller Ergonomen in Dortmund
Die menschengerechte Arbeitsgestaltung ist eine wichtige Voraussetzung für den präventiven Arbeitsschutz und verlangt ein umfassendes und fundiertes Fachwissen sowie den Nachweis einschlägiger Schlüsselqualifikationen. Die Zertifizierung zum Euro-Ergonomen bietet die Möglichkeit, sich als qualifizierter Arbeitswissenschaftler auszuweisen.
Am IfADo, dem Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund, trafen sich vom 05.06. bis 06.06. 2009 die Vertreter von 17 europäischen ergonomischen Fachgesellschaften, um die Zertifizierung von Euro-Ergonomen vorzunehmen. Das Centre for the Registration of European Ergonomists (CREE) gibt es seit mittlerweile 15 Jahren, es tagt jährlich zweimal. Gastgeber des diesjährigen Frühjahrsmeetings war der derzeitige Vertreter Deutschlands im CREE, Prof. Dr.-Ing. Karsten Kluth vom Fachgebiet Arbeitswissenschaft/Ergonomie der Universität Siegen, die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e.V. (GfA) und das IfADo. Mit dem IfADo hatte CREE einen Tagungsort gewählt, der eine lange arbeitswissenschaftliche Tradition hat. Das europäische Zertifizierungssystem zielt u.a. darauf ab, sowohl die gegenseitige Anerkennung in den Staaten der EU zu fördern als auch die Mobilität qualifizierter Ergonomen zwischen den verschiedenen Staaten der EU zu erleichtern.
Pressekontakt: Dr. rer. nat. Dietmar Gude,
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