04.09.2008Prof. Dr. Alwin Luttmann wird 65
Am
6. September 2008 feiert Alwin Luttmann seinen 65. Geburtstag. Der Diplom-Ingenieur
kam 1980 nach einem Studium der Elektrotechnik an der Technischen Universität
Hannover und einer zehnjährigen Tätigkeit in der Grundlagenforschung
in der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum an das Institut
für Arbeitsphysiologie an der TU Dortmund (IfADo).
Die Dualität von Ingenieurswissenschaft und Medizin hat sein weiteres Berufsleben
geprägt. Sein aktuelles Arbeitsgebiet betrifft insbesondere Untersuchungen
zur Beanspruchung von Ärzten bei chirurgischen Tätigkeiten im Operationssaal
und die Entwicklung von Simulationsmodellen für das Erlernen operativer
Eingriffe angehender Operateure. Er hat sich mit der Belastung des Muskel- und
Skelettsystems an den verschiedenartigsten Arbeitsplätzen befasst und bei
der menschengerechten Gestaltung von Arbeitsplatz und Arbeitsablauf mitgewirkt.
Das Feld der von ihm untersuchten beruflichen Arbeit spannt so einen weiten
Bogen von der Bauarbeit und der Müllabfuhr über Bürotätigkeiten
und Pflegetätigkeiten bis hin zu chirurgischer Tätigkeit.
Für seine Leistungen wurde er u.a. 2004 mit dem Evamaria-Kinne-Saffran-Preis
des Vereins zur Förderung der biomedizinischen Wissenschaften in Dortmund
geehrt.
Für Rückfragen: Dr. rer. nat. Dietmar Gude,
, 0231-1084-303
.
Das Institut für Arbeitsphysiologie an der Universität
Dortmund ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören 82 außeruniversitäre Forschungsinstitute
und Serviceeinrichtungen für die Forschung. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute
reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-,
Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute
arbeiten interdisziplinär und verbinden Grundlagenforschung mit Anwendungsnähe.
Sie sind der wissenschaftlichen Exzellenz verpflichtet und pflegen intensive
Kooperationen mit Hochschulen, Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland.
Das externe Begutachtungsverfahren der Leibniz-Gemeinschaft setzt Maßstäbe.
Jedes Leibniz-Institut hat eine Aufgabe von gesamtstaatlicher Bedeutung. Bund
und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam.
Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 13.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
und haben einen Gesamtetat von 1,1 Mrd. Euro. Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de.