IfADo erschließt sein Innovationspotenzial
Förderantrag
zur "Entwicklung und Umsetzung eines Verwertungskonzeptes" vom Bund
bewilligt - Kick-off-Veranstaltung am 28.02.2006.
Die aktuelle Diskussion um die chinesischen Magnetschwebebahn hat es einmal
mehr gezeigt: Der Schutz geistigen Eigentums wird immer wichtiger. Auch aus
Forschungsarbeiten am Institut für Arbeitsphysiologie an der Universität
Dortmund (IfADo) gehen immer wieder Ideen und
Erfindungen hervor, die technisch und wirtschaftlich nutzbar sind.
Um dieses Innovationspotenzial noch besser als bisher ausschöpfen zu können
und den optimalen volkswirtschaftlichen Nutzen aus der Forschung zu ziehen,
entwickelt das IfADo jetzt ein nachhaltiges Konzept
für das Patentieren von Erfindungen und deren professionelle Verwertung.
Finanziell unterstützt wird das Leibniz-Institut dabei durch einen Zuschuss
vom BMBF. Bei den praktischen Maßnahmen hilft PROvendis, die Patentvermarktungsgesellschaft
der Hochschulen in NRW sowie LeibnizX, Gründerberatungsagentur der Leibniz-Gemeinschaft.
In einer Kick-off-Veranstaltung wurde das Konzept den IfADo-Mitarbeitern
vorgestellt: PROvendis schult die Institutsmitarbeiter zu Fragen des gewerblichen
Rechtsschutzes und identifiziert patentfähige Forschungsprojekte. Hauptaufgabe
der Patentvermarktungsagentur ist es jedoch, dem IfADo
neue Technologien schutzrechtlich zu sichern und über Lizenzvergabe, Verkauf
oder LeibnizX-lancierte Existenzgründung gewinnbringend zu vermarkten.
Die Erlöse will das IfADo für den Aufbau
neuer innovativer Arbeitsbereiche einsetzten.
Wichtige patentrelevante Forschungsprojekte befassen sich unter anderem mit
Themen aus den Bereichen visuelle Qualitätsprüfung, akustische Signalaufbereitung
und Biosensorik. Beispielsweise entwickelt die Projektgruppe "Individuelle
Sehleistungen" derzeit eine 3D-Messapparatur für die beidäugige
Bilderfassung.
Kontakt: Patent-Beauftragter Dr. Dietmar Gude, 0231-1084-303,
Kontakt IfADo:
Dr. rer. nat. Dietmar Gude,
, 0231-1084-303
Um ein Belegexemplar wird gebeten!