Ausbildungsinitiative Biotechnologie
Dortmunder Forschungseinrichtungen bilden gemeinsam aus
Der Mangel an Ausbildungsplätzen ist auch in diesem Jahr wieder ein großes
Thema. Das Max-Planck-Instituts für molekulare Physiologie (MPI), das Institut
für Arbeitsphysiologie (IfADo) und der Fachbereich
Bio- und Chemieingenieurwesen der Uni Dortmund treten diesem Mangel aktiv entgegen:
Am 1. September haben neun Biologielaborantinnen und -laboranten ihre Ausbildung
begonnen - an mehreren Dortmunder Institutionen gleichzeitig. Damit werden drei
Ausbildungsplätze mehr realisiert als im vergangenen Jahr.
Im vergangenen Herbst waren die Ausbildungsplätze ausgeschrieben worden - und 270 Interessierte bewarben sich. "Es ist uns wirklich schwer gefallen, die besten Bewerber aus der Vielzahl qualifizierter Bewerbungen herauszufiltern", beschreibt Dr. Peter Herter, Geschäftsführer des Max-Planck-Instituts für molekulare Physiologie (MPI) und Initiator der Ausbildungskooperation, das Auswahlverfahren.
In Wolfdieter Homann, seinem Kollegen vom IfADo, und Prof. Cornelius Friedrich vom Fachbereich Bio- und Chemieingenieurwesen der Uni Dortmund fand Herter Gleichgesinnte in puncto Ausbildungsverbund, gemeinsam entwickelten sie das viel versprechende Konzept. Für den Hauptteil der Ausbildung zeichnet das MPI verantwortlich, das IfADo stellt die Ausbildung in den Teilbereichen "Zellkultur" und "Analytische Chemie" sicher. Mit weiteren Inhalten sind die Universität Dortmund und das Institute for Analytical Sciences (ISAS) beteiligt.
Nicht nur die praktische Ausbildung, auch die Finanzierung der Ausbildungsplätze verteilt sich auf einige der teilnehmenden Institute: Sechs werden vom MPI, zwei vom IfADo getragen, die Uni stellt einen weiteren Platz zur Verfügung. Drei dieser Ausbildungsplätze werden 2005 erstmals besetzt. Nur im Rahmen dieses für Biologie-Laboranten einmaligen Ausbildungsverbundes können IfADo und Uni in diesem Bereich erstmals in 2005 ausbilden und damit zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen.
Vorrangiges Ziel ist es, den Auszubildenden eine hochqualifizierte und moderne Fachausbildung zu bieten. Die Vermittlung der praktischen Ausbildungsinhalte wird sich dabei so nah wie möglich an den Forschungsthemen der insgesamt 14 Arbeitsgruppen und Labors der Verbundpartner erfolgen. Der Berufsschulunterricht für den Ausbildungsverbund wird am Hellweg-Berufskolleg Unna durchgeführt. Das gesamte Ausbildungsvorhaben wurde zudem maßgeblich von der IHK-Dortmund sowie der BioIndustry e.V. und das Dortmund-project unterstützt.
Kontaktpartner:
Wolfdieter Homann
0231-1084-205
Dr. Peter Herter
0231-133-2500
peter.herter@mpi-dortmund.mpg.de
Prof. Cornelius Friedrich
0231-755-5115
c.friedrich@bci.uni-dortmund.de
Kontakt IfADo:
Dr. rer. nat. Dietmar Gude,
, 0231-1084-303
Um ein Belegexemplar wird gebeten!