Arbeitsmedizinischer Preis geht nach Australien
Im
Rahmen eines wissenschaftlichen Kolloquiums zum Thema "Gefahrstoffbelastungen"
konnte Prof. Dr. Dr. Hermann M. Bolt, Direktor des Instituts für Arbeitsphysiologie
(IfADo), den Franz-Koelsch-Preis 2001 an Privatdozentin
Dr. Ricarda Thier übergeben. Der Preis wird alle 2 Jahre für hervorragende
wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin vom Bayerischen
Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz
verliehen.
Frau Thier erhielt den Preis gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Brüning für
ihre am IfADo durchgeführten Untersuchungen
zur Häufigkeit von Nieren- und Blasenkrebs bei Bergleuten des Kupferschieferbergbaus
(wir berichteten - siehe IfADo-Presse-Information
02/02).
Der Preis wurde erst jetzt an Frau Thier übergeben, da Sie seit dem vergangenen
Jahr an der University of Queensland in Brisbane, Australien, forscht und lehrt
und nun im Rahmen einer Forschungsreise in Deutschland ist.
Mit beiden Preisträgern wird das IfADo weiterhin einen regen wissenschaftlichen Austausch pflegen.
Prof.
Brüning ist seit 2001 Direktor des Berufs-genossenschaftlichen Forschungsinstituts
für Arbeitsmedizin der Ruhr-Universität Bochum (BGFA). Ein Kooperationsvertrag
zwischen dem IfADo und dem BGFA, der gestern
der Öffentlichkeit bekannt gegeben wurde, wird zukünftig eine engere
Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen im Bereich der arbeitsphysiologischen,
arbeitsmedizinischen und toxikologischen Forschung ermöglichen.
Pressekontakt IfADo:
Dr. rer. nat. Dietmar Gude,
, 0231-1084-303
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