Das IfADo möchte durch ein strukturiertes Graduiertenprogramm die Ausbildung aller im Umfeld des Institutes Promovierenden auf eine breitere, der Struktur des Instituts entsprechende, Basis zu stellen. Arbeitsforschung ist ein multidisziplinäres Fach, was sich auch in der Fächerstruktur des IfADo widerspiegelt. Die Integration der Betrachtungsweisen aus den unterschiedlichen Disziplinen kann daher zu einem besseren Verständnis des weiteren Arbeitsumfeldes angewandter Forschung und damit einhergehend zu einer besseren Einbettung der eigenen Arbeit führen. Vor allem soll auch die Dialogfähigkeit mit anderen Disziplinen im Kontext der Arbeitsforschung erhöht werden.
Das Graduiertenprogramm soll nicht nur eine inhaltliche Vertiefung der Ausbildung der Promovierenden erreichen, sondern auch zusätzliche Kompetenzen vermitteln, die im Wissenschaftsbetrieb unabdingbar sind. Daraus ergibt sich eine Struktur aus 3 Kernbereichen:
Im Rahmen von insgesamt 8 2-tägigen Blockveranstaltungen (2-Jahreszyklus) stellen sich einige im IfADo vertretenen Themen der Arbeitsforschung vor. Dabei werden sowohl die Grundlagen des jeweiligen Arbeitsbereiches im Rahmen einer Übersichtsvorlesung dargestellt, als auch ein direkter Kontakt im Labor mit den jeweils verwendeten Methoden hergestellt. Dadurch soll es den Doktoranden ermöglicht werden, einen Einblick in die benachbarten Fachdisziplinen und ihre Arbeitsweise zu bekommen.
Wissenschaft hört nicht bei der Publikation eines Datensatzes auf. Eine Reihe von Kompetenzen ist notwendig, um die Daten auch entsprechend der Öffentlichkeit darzustellen.
Einmal im Jahr wird in einem 3-tägigen Kolloquium den Doktoranden die Möglichkeit gegeben, die eigenen Arbeiten vorzustellen und ausgewählte Fachvorträge aus dem Bereich der Arbeitsforschung (z.B. von den Dozenten des Programms und möglicherweise auch ausgesuchten Gästen) zu hören.
Diese externen Kolloquien sollen sowohl inhaltliche, berufstechnische und soziale Funktionen erfüllen: