Electronic Paper Displays (EPDs) werden derzeit als e-books verwendet und wären mit größeren Formaten auch am Bildschirmarbeitsplatz einsetzbar. EPDs sind sehr flach und leicht und kommen in ihrer Darstellungsart bedrucktem Papier nahe. Man könnte somit EPDs ähnlich wie bedrucktes Papier handhaben, um typische Beschwerden zu reduzieren, die seit der Zeit der Röhrenmonitore mit einer hohen Bildschirmaufstellung verbunden sind. EPDs würden es erlauben, die Bildschirmposition konsequent nach individuellen physiologisch Dispositionen des Benutzers auszurichten. Als Funktion der Bildschirmhöhe untersuchen wir muskuloskeletale Eigenschaften (Kopf, Hals, Rücken), Sehfunktionen (Akkommodation, Augenbewegungen, insbesondere beidäugige Koordination) und kognitive Leistungen (Reaktionszeiten, Suchverhalten, Erinnerungsbewusstsein). Aus den Befunden werden praxisnahe Empfehlungen für eine individuell optimierte ergonomische Gestaltung abgeleitet.