Simulation und Training
Die grundlagenorientierten Arbeiten der Projektgruppe werden ergänzt durch eher anwendungsorientierte Arbeiten zum Training endoskopischer Fertigkeiten, die in enger Kooperation mit der Projektgruppe "Biodynamik" durchgeführt werden. Bei endoskopischen Eingriffen in der minimal-invasiven Chirurgie ergeben sich beim Einsatz gängiger Technologien der Videounterstützung systembedingte Probleme, u. a. bei der Beobachtung (mangelhafte Darbietung des Endoskopbildes, eingeschränktes Tiefensehen, schlechte räumliche Orientierungsmöglichkeit, visuelle Ermüdung bei länger dauernder Tätigkeit) oder bei der Hand-Auge-Koordination (Transformation räumlicher Bewegungen, Diskrepanzen zwischen Bewegungsausführung und -beobachtung, fulcrum effect ). Zum Erlernen und Training endoskopischer Tätigkeiten wird für das Erlernen von Operationstechniken zunehmend die Simulation mit Patientspezifischen anatomischen Modellen bzw. mit Phantomen mit künstlichem Gewebe vorgeschlagen.