Viele psychologische Theorien nehmen an, dass Wahrnehmung und Handlung unterschiedliche und relativ unabhängige Seiten der Kognition sind. Befunde aktueller Studien legen jedoch nahe, dass wahrnehmungs- und handlungsbezogene Prozesse enger miteinander verbunden sind als zuvor angenommen. Zum Beispiel wurde gezeigt, dass Wahrnehmung oft im Dienste der Handlung steht. Das bedeutet, dass die Handlung bestimmt, welche Informationen aus der Umgebung selektiert werden. Es ist daher naheliegend, dass ein besseres Verständnis über Wahrnehmung und Aufmerksamkeit gewonnen werden kann wenn berücksichtigt wird, wie stark diese Wahrnehmungsprozesse durch handlungsbezogene Prozesse beeinflusst werden. Insbesondere sind wir daran interessiert, wie die Planung und Ausführung von Handlungen Wahrnehmung und Aufmerksamkeitszuteilung beeinflusst.
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