Vom 27. bis zum 31. Mai standen innerbetrieblicher Transport und Lagerhaltung
im Mittelpunkt der CeMAT in Hannover. Auf der Weltleitmesse der Intralogistik
bildeten Flurförderzeuge, Gabelstapler sowie Zubehör für die
gesamte Fördertechnik die größten Ausstellungsbereiche. Doch
aller Technik zum Trotz bleibt der Mensch häufig die treibende Kraft bei
logistischen Vorgängen. Der Einsatz von Muskelkraft beim Transport von
Lasten darf jedoch nicht zu Lasten der Gesundheit gehen. Darüber hinaus
ereignen sich die meisten Arbeitsunfälle beim innerbetrieblichen Transport
und Verkehr. Gute Gründe für die Bundesanstalt für Arbeitsschutz
und Arbeitsmedizin (BAuA) sich gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsschutz
der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (BGIA) und dem Institut für
Arbeitsphysiologie (IfADo) an der diesjährigen
CeMAT zu beteiligen. Auf ihrem Stand D02 in Halle 26 zeigten sie, wie sich Lasten
gesundheitsgerecht bewegen lassen. Dabei präsentierten sie mit der Leitmerkmalmethode
"Ziehen und Schieben" ein praxisnahes Verfahren, um Gesundheitsgefährdungen
durch Überbelastung zu ermitteln.
Dazu hatten die Arbeitsschutzexperten einen Aktionspark aufgebaut. Auf einem Rundkurs mit Neigungen und unterschiedlichen Bodenbelägen konnten Messebesucher verschiedene Transportgeräte, wie Gabelhubwagen, Schubkarre oder Müllbehälter bewegen. Dabei wurde die Belastung ihrer Wirbelsäule online gemessen. Schließlich führen falsche Technik und Techniken leicht zu Belastungsspitzen, die die Gesundheit gefährden. Ergonomisch gestaltete Transporthilfen und die richtige Bewegungstechnik entlasten wirksam die Rücken der Beschäftigten.