Konferenz: Wie wirken Nanopartikel auf lebende Organismen?

Sind Nanopartikel unbedenklich für den Menschen oder mitverantwortlich für Krankheiten wie zum Beispiel Alzheimer oder Asthma? Wie gelangen Nanopartikel überhaupt in lebende Organismen und in die Umwelt? Wie lassen sich Nanopartikel produzieren, die für Verbraucher sicher sind und gleichzeitig die gewünschten, industriellen Anforderungen erfüllen? Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen braucht es dafür? Diese Fragestellungen erörtern internationale Experten auf der diesjährigen Nanosafety in der Zeit vom 11. bis 13. Oktober in Saarbrücken.

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Enzymaktivität beeinflusst den Verlauf von Eierstockkrebs

Tumorzellen verfügen über einen anderen Stoffwechsel als gesunde Zellen. So können Krebszellen schnell wachsen und sich im Körper ausbreiten. Die Ursachen für solche krankhaften Veränderungen des Zellstoffwechsels untersuchen Toxikologen am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung seit Jahren. Im Fall von Eierstockkrebs ist es ihnen nun gelungen, Enzyme zu identifizieren, welche die Wanderung der Zellen fördern und die Überlebensrate der Patientinnen verkürzen. Die Studie ist in der renommierten US-Fachzeitschrift „Cancer Research“ veröffentlicht worden.

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Symposium im IfADo: Die Zukunft von Tierversuchen

Sind Tierversuche noch zeitgemäß und welche Alternativen gibt es zum Tierexperiment? Diese Fragen haben Studenten der Ruhr Universität Bochum zusammen mit Experten aus Wissenschaft und Industrie am Freitag, 24. März, diskutiert. Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) hat zum zehnten Mal zum gemeinsamen Symposium mit der RUB und der Bayer AG eingeladen. Leitmotiv des Symposiums war in diesem Jahr „The Future of Animal Experiments“.

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Ausgezeichnet: Der Chip als Alternative zum Tierversuch

Bevor ein Medikament zugelassen wird, durchläuft es einen langen Prüfungsprozess: Die Substanz wird im Labor und im Tierversuch getestet, erst im Anschluss können klinische Studien durchgeführt werden. Um die Tierexperimente auf ein Minimum zu beschränken, forschen die IfADo-Wissenschaftler an Alternativen, wie beispielsweise einem Chip. Auf diese Weise könnten Substanzen früh im Entwicklungsprozess auf Risiken getestet werden. Dafür wurden die Forscher jetzt mit einem internationalen Preis ausgezeichnet.

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EU-Projekt: Gefahrenstoffe effizienter und tierversuchsfrei bestimmen

Zusammen mit 38 Partnern aus der europäischen Wissenschafts- und Industrielandschaft forscht das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund – IfADo an neuen Methoden und Konzepten der Risikobewertung von Substanzen. Ziel des von dem EU-Förderprogramm Horizon 2020 geförderten Projekts „EU-ToxRisk“ ist ein Paradigmenwechsel in der Toxikologie hin zu einer effizienteren und weitestgehend tierversuchsfreien Gefahrenstoffeinschätzung.logo

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Blaupause für die Stammzelldifferenzierung von Leberzellen

Die Forschung mit Stammzellen wird immer wichtiger, denn Stammzellen können sich in jede beliebige Körperzelle verwandeln – und daher beispielweise der Therapie von Organschäden oder als Alternative zu Tierversuchen dienen. Eine wesentliche Forschungsfrage aktuell ist: Wie sehr gleichen die weiterentwickelten Stammzellen schon ihren echten Vorbildern, z. B. Leberzellen? Wissenschaftler am IfADo – Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund haben in Kooperation mit Partnern aus ganz Europa eine Methode entwickelt, die auf Basis von Genanalysen und mittels mathematischer Modelle verschiedene Zelltypen systematisch miteinander vergleichbar macht.

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Symposium: Umweltschadstoffbelastungen in NRW

Täglich kommt der Mensch in Kontakt mit chemischen Stoffen, deren Auswirkungen oft nur unzureichend bekannt sind. Auf dem EnTox Symposium am 7. und 8. Mai diskutierten Expertinnen und Experten in Dortmund über aktuelle Forschungsergebnisse zu Schadstoffbelastungen in NRW. Themenschwerpunkte dieses Jahr waren Abwasseranalysen, giftige organische Chlor- und Perfluorverbindungen, gesundheitliche Spätfolgen der Kohle-, Eisen- und Stahlära, Methoden zur Toxikogenomik, zur Geruchsanalyse und zur Beurteilung des Immunsystems.

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