Querschnittlähmung als Risikofaktor für Harnblasenkrebs

Die Lebenserwartung von Menschen mit Querschnittlähmung ist in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen. Betroffene können annähernd so alt werden wie nichtbehinderte Menschen. Mit zunehmender Lebenserwartung rücken aber weitere Erkrankungen ins Blickfeld der Mediziner, wie zum Beispiel der Harnblasenkrebs. Urologen des Berufsgenossenschaftlichen Klinikums Hamburg haben gemeinsam mit weiteren auf diesem Gebiet erfahrenen Urologen und Forschern des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung Daten von querschnittgelähmten Patienten untersucht. So konnten sie klare Hinweise dafür finden, dass ein Zusammenhang zwischen Querschnittlähmung und dem Auftreten eines Harnblasentumors besteht. 

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Themenwoche Hodenkrebs: Arbeitsmediziner im Erklärvideo

„Männer und gerade junge Männer sind bekanntlich extrem vorsorgescheu und halten sich für unverwundbar. Viele Jungen in der Pubertät haben das Thema Hodentumor verständlicherweise noch gar nicht auf dem Schirm. Dabei stellt Hodenkrebs mit rund 4000 Neuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung junger Männer dar“, sagt Prof. Dr. Christian Wülfing, Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU). Um sie zu erreichen geht die DGU in der letzten Märzwoche mit jeder Menge Informationen offensiv ins Netz und in die neuen Medien. 

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Symposium im IfADo: Die Zukunft von Tierversuchen

Sind Tierversuche noch zeitgemäß und welche Alternativen gibt es zum Tierexperiment? Diese Fragen haben Studenten der Ruhr Universität Bochum zusammen mit Experten aus Wissenschaft und Industrie am Freitag, 24. März, diskutiert. Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) hat zum zehnten Mal zum gemeinsamen Symposium mit der RUB und der Bayer AG eingeladen. Leitmotiv des Symposiums war in diesem Jahr „The Future of Animal Experiments“.

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Wie sich natürliche Killerzellen an kranke Zellen anheften

Als erste Verteidiger im Kampf gegen Infektionen und Krebs agieren unsere natürlichen Killerzellen. Diese Immunzellen sind in der Lage, an kranke Zellen anzudocken und sie zu töten. Um eine stabile Verbindung zwischen den Zellen zu ermöglichen, ist das Protein LFA-1 von zentraler Bedeutung. Wie dieses aktiviert wird, haben Forscher des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund untersucht.

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Jung vs. Alt: Strategien gegen die visuelle Informationsflut

Täglich werden wir mit Unmengen an Informationen konfrontiert. Um effektiv arbeiten zu können, ist eine zielgerichtete Verarbeitung der Daten das A und O. Wie sehr wir uns dabei ablenken lassen und was im Gehirn bei der visuellen Informationssuche passiert, untersuchen Forscher des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung. In einer aktuellen Studie konnten sie zeigen, dass ältere Personen Probleme damit haben, irrelevante Informationen auszublenden, wenn jene den relevanten Informationen ähneln. Anders als jüngere Probanden blieben sie an den unwichtigen, aber in bestimmten Merkmalen zu den Zielinformationen identischen Fakten kleben.

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Girls’Day 2017: Sehen, riechen, Autofahren

Immunologie, Toxikologie, Ergonomie und Psychologie & Neurowissenschaften: Am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) wird zu einem breiten Themenfeld geforscht. Auch in diesem Jahr möchten wir dir die Möglichkeit geben, einmal hinter die Kulissen eines Forschungsinstituts zu schauen und in kleineren Versuchen erste Erfahrungen zu sammeln.

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Altern und Arbeit: Geistig fit durch kognitives Training

Wer jahrelang monotoner Arbeit nachgeht, kann seine geistige Fitness schädigen. Das kann im Alter zum Problem werden und sogar das Auftreten einer Demenz begünstigen. Da die Menschen in den westlichen Industrieländern immer älter werden und damit länger arbeiten, sind Konzepte zum Erhalt der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit älterer Menschen unerlässlich. Ein Ansatz zur nachhaltigen Verbesserungen von Gedächtnisleistungen sind kognitive Trainings, wie Experten des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung in einer Studie mit Industriearbeitern zeigen konnten, die jetzt international publiziert wurde.

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Arsen in chinesischem Reis: Waschen allein hilft nicht

Die Provinz Guizhou im Südwesten Chinas zählt zu den ärmsten im Land. Gekocht, geheizt und getrocknet wird mit Kohle, die rund tausend Mal so viel Arsen enthält wie in Mitteleuropa. Durch die Verbrennung von Kohle im geschlossenen Raum stellt die Region einen einzigartigen Fall von endemischer Arsenvergiftung dar. Zusammen mit chinesischen Kollegen konnten Forscher des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung mittels auf Synchrotonstrahlung beruhenden Untersuchungsmethoden zeigen, dass Arsen bei der ortsüblichen Zubereitung von Reis auch in das Getreideinnere dringt. Die Empfehlungen der lokalen Behörden, den Reis vor der Zubereitung gründlich zu waschen, bieten somit keinen ausreichenden Schutz.

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