Enzymaktivität beeinflusst den Verlauf von Eierstockkrebs

Tumorzellen verfügen über einen anderen Stoffwechsel als gesunde Zellen. So können Krebszellen schnell wachsen und sich im Körper ausbreiten. Die Ursachen für solche krankhaften Veränderungen des Zellstoffwechsels untersuchen Toxikologen am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung seit Jahren. Im Fall von Eierstockkrebs ist es ihnen nun gelungen, Enzyme zu identifizieren, welche die Wanderung der Zellen fördern und die Überlebensrate der Patientinnen verkürzen. Die Studie ist in der renommierten US-Fachzeitschrift „Cancer Research“ veröffentlicht worden.

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Wissenschaftsstandort Dortmund stärken

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML hat gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Arbeitsforschung (IfADo), der Technischen Universität Dortmund und weiteren Partnern das Anfang 2017 gestartete Leistungszentrum Logistik und IT und seine Arbeit offiziell vorgestellt (29. Juni). Von der Mensch-Technik-Interaktion bis zur Kognitiven Ergonomie decken die beteiligten Wissenschaftler im Zentrum alle Themenfelder ab, die die Zukunft der Logistikforschung und des Wissenschaftsstandorts Dortmund prägen werden. 

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Dr. Silvia Capellino in Exzellenzportal aufgenommen

Silvia Capellino
Stress kann krank machen. Die Nachwuchsgruppe Neuroimmunologie um Silvia Capellino will klären, wie das Gehirn unsere Gesundheit beeinflusst.

Dr. Silvia Capellino ist in das Exzellenzportal „AcademiaNet“ aufgenommen worden – eine Datenbank mit Profilen exzellenter Forscherinnen, welche die Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit der Verlagsgesellschaft „Spektrum der Wissenschaft“ und Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft ins Leben gerufen hat. Für die Aufnahme nominiert wurde Capellino von der Leibniz Gemeinschaft.

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Studie zu sicherem Autofahren im Alter

Senior kracht mit PKW in Schaufenster – Schlagzeilen wie diese lesen wir immer wieder in der Zeitung. Dabei trifft dieses Negativimage nur auf wenige Senioren zu. Der überwiegende Teil der älteren Autofahrer ist sicher unterwegs. Wie sich deren Fahrverhalten mit den Jahren entwickelt, wollen Forscher des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung zusammen mit dem Umfragezentrum Bonn analysieren. In den nächsten fünf Jahren untersuchen sie in regelmäßigen Abständen das Fahrverhalten von Senioren, um mögliche Veränderungen in der Fahrtüchtigkeit zu verstehen sowie potenzielle Risikofaktoren für die Altersgruppe zu identifizieren. Dies soll dazu beitragen, die Mobilität älterer Menschen so lange wie möglich zu erhalten und deren Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. 

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Hirnströme messen: Mini-EEG zum Aufkleben

Eine neue Technologie soll die Messung von Hirnströmen mittels Elektroenzephalografie (EEG) vereinfachen. Bislang messen Elektroden in einer Kappe, wie aktiv das Gehirn ist – ein aufwendiger Prozess. Zukünftig könnte eine Art Elektroden-Tattoo zum Aufkleben hinters Ohr eine Alternative sein, um EEG-Messungen auch außerhalb des Labors durchzuführen. Forscher des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung haben untersucht, wie verlässlich dieser Ansatz schon ist. 

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Riechen, sehen, fahren: Girls’ und Boys’ Day im IfADo

Im Sehtest-Labor.

Wie sehen wir korrekt? Wie reagieren wir korrekt auf Gesehenes? Und was passiert, wenn uns die Umwelt gehörig stinkt? Diesen und weiteren Fragen sind die 13 Schülerinnen und Schüler, die am Donnerstag, 27. April, zum Girls’ und Boys‘ Day ins Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) gekommen sind, nachgegangen. Anhand von drei Forschungsbereichen konnten die TeilnehmerInnen einen Einblick in die am Institut betriebene multidisziplinäre Arbeitsforschung bekommen.

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Fit im Alter durch Hirnstimulation und Training

Die Menschen in den westlichen Industrienationen leben immer länger. Mit zunehmendem Alter lassen häufig für den Alltag wichtige sensorische und motorische Leistungen nach, was für die Betroffenen ein Problem darstellen kann. Ein nationales Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung will diesen altersbedingten Abbau entschleunigen. In einem vom BMBF geförderten Projekt erforschen die Neurowissenschaftler und Psychologen, wie das Gehirn altert und wie kognitives und motorisches Training in Kombination mit nicht-invasiver Hirnstimulation negativen Alterungseffekten nachhaltig entgegenwirken können.

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Querschnittlähmung als Risikofaktor für Harnblasenkrebs

Die Lebenserwartung von Menschen mit Querschnittlähmung ist in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen. Betroffene können annähernd so alt werden wie nichtbehinderte Menschen. Mit zunehmender Lebenserwartung rücken aber weitere Erkrankungen ins Blickfeld der Mediziner, wie zum Beispiel der Harnblasenkrebs. Urologen des Berufsgenossenschaftlichen Klinikums Hamburg haben gemeinsam mit weiteren auf diesem Gebiet erfahrenen Urologen und Forschern des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung Daten von querschnittgelähmten Patienten untersucht. So konnten sie klare Hinweise dafür finden, dass ein Zusammenhang zwischen Querschnittlähmung und dem Auftreten eines Harnblasentumors besteht. 

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