Riechen, sehen, fahren: Girls’ und Boys’ Day im IfADo

Im Sehtest-Labor.

Wie sehen wir korrekt? Wie reagieren wir korrekt auf Gesehenes? Und was passiert, wenn uns die Umwelt gehörig stinkt? Diesen und weiteren Fragen sind die 13 Schülerinnen und Schüler, die am Donnerstag, 27. April, zum Girls’ und Boys‘ Day ins Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) gekommen sind, nachgegangen. Anhand von drei Forschungsbereichen konnten die TeilnehmerInnen einen Einblick in die am Institut betriebene multidisziplinäre Arbeitsforschung bekommen.

Experimentelle Einblicke in die Welt der Wissenschaft

Beim Geruchstest.

Mittels „Sniffing Sticks“ konnten die SchülerInnen herausfinden, auf welche Gerüche und Chemikalien der Mensch besonders reagiert und wie man den Geruchssinn messen kann. Im IfADo-Sehtestlabor wurde anschließend die individuelle Sehleistung gemessen.

Im Fahrsimulator.

Für die Arbeitsforschung eine wichtige Station, da unter Beschäftigten, die jahrelang am Computer gearbeitet haben, Sehprobleme und Muskel-Skelett-Beschwerden verbreitet sind. Abschließend konnten die TeilnehmerInnen hinter dem Steuer des Fahrsimulators Platz nehmen und verschiedene Experimente ausprobieren. Der Simulator wird von Wissenschaftler unterschiedlicher Forschungsrichtungen in Zusammenarbeit mit Technikern und Informatikern betrieben.

Die thematische Vielfalt des Programmangebots hat es den SchülerInnen ermöglicht, sich mit vielen naturwissenschaftlichen und technischen Berufen auseinanderzusetzen.

 

 


Fit im Alter durch Hirnstimulation und Training

Die Menschen in den westlichen Industrienationen leben immer länger. Mit zunehmendem Alter lassen häufig für den Alltag wichtige sensorische und motorische Leistungen nach, was für die Betroffenen ein Problem darstellen kann. Ein nationales Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung will diesen altersbedingten Abbau entschleunigen. In einem vom BMBF geförderten Projekt erforschen die Neurowissenschaftler und Psychologen, wie das Gehirn altert und wie kognitives und motorisches Training in Kombination mit nicht-invasiver Hirnstimulation negativen Alterungseffekten nachhaltig entgegenwirken können.

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Querschnittlähmung als Risikofaktor für Harnblasenkrebs

Die Lebenserwartung von Menschen mit Querschnittlähmung ist in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen. Betroffene können annähernd so alt werden wie nichtbehinderte Menschen. Mit zunehmender Lebenserwartung rücken aber weitere Erkrankungen ins Blickfeld der Mediziner, wie zum Beispiel der Harnblasenkrebs. Urologen des Berufsgenossenschaftlichen Klinikums Hamburg haben gemeinsam mit weiteren auf diesem Gebiet erfahrenen Urologen und Forschern des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung Daten von querschnittgelähmten Patienten untersucht. So konnten sie klare Hinweise dafür finden, dass ein Zusammenhang zwischen Querschnittlähmung und dem Auftreten eines Harnblasentumors besteht. 

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Themenwoche Hodenkrebs: Arbeitsmediziner im Erklärvideo

„Männer und gerade junge Männer sind bekanntlich extrem vorsorgescheu und halten sich für unverwundbar. Viele Jungen in der Pubertät haben das Thema Hodentumor verständlicherweise noch gar nicht auf dem Schirm. Dabei stellt Hodenkrebs mit rund 4000 Neuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung junger Männer dar“, sagt Prof. Dr. Christian Wülfing, Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU). Um sie zu erreichen geht die DGU in der letzten Märzwoche mit jeder Menge Informationen offensiv ins Netz und in die neuen Medien. 

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Symposium im IfADo: Die Zukunft von Tierversuchen

Sind Tierversuche noch zeitgemäß und welche Alternativen gibt es zum Tierexperiment? Diese Fragen haben Studenten der Ruhr Universität Bochum zusammen mit Experten aus Wissenschaft und Industrie am Freitag, 24. März, diskutiert. Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) hat zum zehnten Mal zum gemeinsamen Symposium mit der RUB und der Bayer AG eingeladen. Leitmotiv des Symposiums war in diesem Jahr „The Future of Animal Experiments“.

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Wie sich natürliche Killerzellen an kranke Zellen anheften

Als erste Verteidiger im Kampf gegen Infektionen und Krebs agieren unsere natürlichen Killerzellen. Diese Immunzellen sind in der Lage, an kranke Zellen anzudocken und sie zu töten. Um eine stabile Verbindung zwischen den Zellen zu ermöglichen, ist das Protein LFA-1 von zentraler Bedeutung. Wie dieses aktiviert wird, haben Forscher des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund untersucht.

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Jung vs. Alt: Strategien gegen die visuelle Informationsflut

Täglich werden wir mit Unmengen an Informationen konfrontiert. Um effektiv arbeiten zu können, ist eine zielgerichtete Verarbeitung der Daten das A und O. Wie sehr wir uns dabei ablenken lassen und was im Gehirn bei der visuellen Informationssuche passiert, untersuchen Forscher des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung. In einer aktuellen Studie konnten sie zeigen, dass ältere Personen Probleme damit haben, irrelevante Informationen auszublenden, wenn jene den relevanten Informationen ähneln. Anders als jüngere Probanden blieben sie an den unwichtigen, aber in bestimmten Merkmalen zu den Zielinformationen identischen Fakten kleben.

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Girls’Day 2017: Sehen, riechen, Autofahren

Immunologie, Toxikologie, Ergonomie und Psychologie & Neurowissenschaften: Am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) wird zu einem breiten Themenfeld geforscht. Auch in diesem Jahr möchten wir dir die Möglichkeit geben, einmal hinter die Kulissen eines Forschungsinstituts zu schauen und in kleineren Versuchen erste Erfahrungen zu sammeln.

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