EU-Projekt: Gefahrenstoffe effizienter und tierversuchsfrei bestimmen

Zusammen mit 38 Partnern aus der europäischen Wissenschafts- und Industrielandschaft forscht das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund – IfADo an neuen Methoden und Konzepten der Risikobewertung von Substanzen. Ziel des von dem EU-Förderprogramm Horizon 2020 geförderten Projekts „EU-ToxRisk“ ist ein Paradigmenwechsel in der Toxikologie hin zu einer effizienteren und weitestgehend tierversuchsfreien Gefahrenstoffeinschätzung.logo

Continue reading →


1. Dortmunder Forschungsforum „Soziale Nachhaltigkeit“

Forscherinnen und Forscher nehmen potenzielles Kompetenzfeld für Masterplan Wissenschaft Dortmund ins Visier

Dortmund – Nachhaltigkeit ist stark mit den Bereichen Umwelt und Wirtschaft verbunden. Dadurch gerät eine dritte Dimension, die soziale Nachhaltigkeit, häufig ins Hintertreffen. Doch angesichts gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen wird die soziale Nachhaltigkeit künftig an Bedeutung gewinnen. Beim 1. Dortmunder Forschungsforum „Soziale Nachhaltigkeit“ tauschten sich Forschende aus Dortmund aus, um eine Bestandsaufnahme vorzunehmen und Perspektiven auszuleuchten. Das Forum, das durch den Masterplan Wissenschaft Dortmund angeregt wurde, fand am 20. Oktober in der DASA Arbeitsweltausstellung statt.

Continue reading →


Der Mäuse-Mikrochip

Junge IfADo-Wissenschaftlerin im Leibniz-Interview

Zwei Millionen Mäuse und Ratten sterben jährlich in deutschen Versuchslaboren. Das muss sich ändern, dachte die tierliebe Biologin Julia Sisnaiske und entwickelte eine erstaunliche Alternative: „lebendige“ Mikrochips. Zum Interview


European Society for Cognitive and Affective Neuroscience (ESCAN):
2. Internationale Konferenz

ESCAN fördert die Forschung auf dem Gebiet der kognitiven und affektiven Neurowissenschaften. Die zweite Konferenz dieser internationalen wissenschaftlichen Gesellschaft wurde vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund organisiert und fand vom 07.05. bis zum 10.05.2014 im Kongresszentrum Westfalenhallen statt. An der Veranstaltung nahmen 280 Forscherinnen und Forscher aus mehr als 20 Ländern teil.

Continue reading →


Das IfADo setzt Standards

DIN, CEN und ISO verankern Ergebnisse des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung in ihren Gestaltungsempfehlungen für die Pflegeberufe

Anne arbeitet für einen ambulanten Pflegedienst, aber sie hat kaum Zeit für das Gespräch mit ihren Patienten. Ihr Arbeitstag ist so eng getaktet, dass allein schon die körperliche Pflege unter hohem Zeitdruck stattfinden muss, was häufig über ihr Leistungsvermögen geht. Zu den damit verbundenen Gesundheitsgefährdungen haben das Deutsche Institut für Normung (DIN) und das Europäische Komitee für Normung (CEN) einen Technischen Bericht veröffentlicht, der auf den Empfehlungen der internationalen Normungsorganisation ISO basiert. In diesem Bericht wird die Forschung des IfADo zur Abschätzung und Beurteilung von gesundheitlichen Risiken in der Pflege als besonders aussagekräftig hervorgehoben.

Continue reading →


Tumorzellen auf Wanderschaft

Leibniz-Institut für Arbeitsforschung entdeckt neuen Ansatzpunkt zur Krebstherapie

Sabine arbeitet in der Druckindustrie und muss dabei jeden Tag mit gefährlichen Substanzen umgehen, die zu schweren Erkrankungen wie Krebs führen können. Auf die Verwendung von Chemikalien kann aber in der modernen Arbeitswelt nicht verzichtet werden. Deshalb ist die Erforschung der zellulären Hintergründe solcher Erkrankungen eine wichtige Aufgabe des Arbeitsschutzes. Am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung konnte das Enzym EDI3 als Ursache für krankhafte Veränderungen des Zellstoffwechsels identifiziert werden.

Continue reading →


IfADo-Beteiligung am Leibniz-Forschungsverbund „Medizintechnik“

An dem Verbund beteiligen sich zunächst vor allem 15 Leibniz-Forschungseinrichtungen mit medizinischer oder naturwissenschaftlicher Ausrichtung. In Zukunft werden jedoch auch Leibniz-Einrichtungen aus dem Bereich der Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften eingebunden, die sich mit der Marktfähigkeit und der Akzeptanz der entwickelten Produkte befassen sollen. Diese Aspekte gewinnen zunehmend an Bedeutung, denn die Gesundheitssysteme in aller Welt leiden unter steigenden Kosten und Patientenzahlen. Benötigt werden daher Therapie- und Diagnosetechniken, die nicht nur möglichst kostengünstig und effizient arbeiten, sondern auch von den Patienten angenommen werden.

Continue reading →