Harnblasenkrebs: Kombination genetischer Varianten als Risikofaktor

Rauchen und Belastungen durch bestimmte Chemikalien am Arbeitsplatz begünstigen die Entstehung von Harnblasenkrebs. Wichtig sind aber auch genetische Faktoren. Bestimmte Regionen des Erbguts sind mit einem erhöhten Harnblasenkrebsrisiko assoziiert. Gemeinsam mit internationalen Experten konnten Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung nun zeigen, dass sich das Harnblasenkrebsrisiko erheblich erhöhen kann, wenn eine Person über mehrere genetische Risikovarianten verfügt. Dies gilt vor allem für Nichtraucher.

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Highly Cited Researchers 2017: Hengstler und Nitsche auf der Liste

Prof. Dr. Jan G. Hengstler und Prof. Dr. Michael Nitsche zählen zu den weltweit am häufigsten zitierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Hengstler und Nitsche werden in der Liste „Highly Cited Researchers 2017“ aufgeführt, die das US-Unternehmen Clarivate Analytics erstellt.z

Prof. Dr. Jan Hengstler. Foto: Scharper
Prof. Dr. Jan Hengstler. Foto: Scharper

Das Ranking umfasst mehr als 3300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 21 Fachgebieten. Es wurde untersucht, wie viele Publikationen eines Forschenden aus den Natur- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin besonders häufig zitiert wurden.

Grundlage für die aktuelle Liste waren die Publikationen aus dem Zeitraum von 2005-2015. Wie oft ein wissenschaftliches Paper von Fachkollegen zitiert wird, gilt als Messgröße für die Bedeutung und den wissenschaftlichen Einfluss einer Arbeit. Im aktuellen Ranking werden u.a. die IfADo-Institutsdirektoren Prof. Dr. Jan G. Hengstler und Prof. Dr. Michael Nitsche aufgeführt.

Zwei IfADo-Experten gehören zu den „Highly Cited Researchers 2017“

Hengstler studierte Medizin an der Universität in Mainz. Im Anschluss wurde er im Fachgebiet Pharmakologie und Toxikologie habilitiert. Im März 2007 ist Hengstler an das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) gewechselt. Dort leitet er den Forschungsbereich „Toxikologie“.

Prof. Dr. Michael Nitsche
Prof. Dr. Michael Nitsche.

Nitsche studierte Psychologie und Medizin an der Georg-August-Universität Göttingen. Er wurde im Fachgebiet Neurologie habilitiert. Seit 2015 forscht Nitsche am IfADo. Dort leitet er den Forschungsbereich „Neurowissenschaften & Psychologie“.

Die Liste des Highly Cited Researchers 2017 finden Sie unter folgendem Link:
https://clarivate.com/hcr/2017-researchers-list/?utm_source=Publons&utm_medium=Blog#

 


Evaluierung: Senat empfiehlt weitere Förderung des IfADo

Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft empfiehlt die weitere finanzielle Förderung des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo). Im Rahmen der extern durchgeführten Evaluierung, in der sich jede Leibniz-Einrichtung spätestens alle sieben Jahre bewähren muss, hat das IfADo hervorragende Bewertungen erhalten. Die offizielle Senatsstellungnahme wurde am 28. November 2017 veröffentlicht.

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Voll im Prüfungsstress

In Klausurphasen fühlen sich viele Betroffene besonders gestresst. Dass Stress unser Immunsystem beeinflussen kann, ist bekannt. Psychologen und Immunologen des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung haben nun analysiert, wie sich Prüfungsstress auf unser Abwehrsystem auswirkt. Dabei haben die Forschenden auch untersucht, ob Persönlichkeitseigenschaften die Immunantwort auf Stress beeinflussen. Die Studie ist jetzt im Open-Access-Journal PLOS ONE veröffentlicht worden.

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Wissenschaftstag 2017: Tour zum Thema gesund Altern

Wie bleibt Dortmund fit im Alter? Das war die Leitfrage anlässlich der Tour zum 15. Dortmunder Wissenschaftstag am Dienstag, 21. November. Organisiert wurde die schnell ausgebuchte Tour von der Fachhochschule Dortmund und dem Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo).

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Chancengleichheit: IfADo erneut ausgezeichnet

Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) zählt zu den 64 Organisationen, die mit dem „TOTAL E-QUALITY Prädikat 2017“ ausgezeichnet werden. Das TOTAL E-QUALITY Prädikat zeichnet Einrichtungen aus, die sich in ihrer Personal- und Organisationspolitik nachhaltig für die Chancengleichheit von Frauen und Männern engagieren. Dazu gehört beispielsweise die Förderung von Frauen in Führungspositionen oder Verbesserungen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Auszeichnungsveranstaltung fand am Freitag, 27. Oktober, in Gelsenkirchen statt.

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Harnblasenkrebs: Mit der Bürste an die Zellen

Harnblasenkrebs ist der zweithäufigste bösartige Tumor in der Urologie. Rauchen sowie Belastung durch bestimmte Chemikalien am Arbeitsplatz sind wichtige Risikofaktoren. Um Patienten zielgerichtet therapieren zu können, muss die Krebserkrankung weiter erforscht werden. Molekularbiologische Untersuchungen von vitalen Krebszellen und gesunden Zellen sind nötig. Frisches Gewebe ist aber kaum verfügbar. IfADo-Forschende konnten zusammen mit Urologen des Klinikums Dortmund zeigen, dass mit Hilfe von wiederverwertbaren Zellbürsten sowie kommerziellen Laborkits Zellen in ausreichender Menge minimalinvasiv gewonnen werden können.

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Dialog von Politik und Wissenschaft: Leibniz im Landtag NRW

Am 12. Oktober 2017 besuchen 27 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Leibniz-Instituten NRW für einen Tag Politikerinnen und Politiker im Düsseldorfer Landtag – im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Leibniz im Landtag NRW“. Auf der Agenda steht der Austausch zu den Themen Bildung & Gesellschaft, Gesundheit, Science 2.0 & Digitale Welt, Stadt & Raum, Umwelt & Nachhaltigkeit sowie Wirtschaft & Strukturwandel.

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