Girls’Day 2018 am IfADo

Forschung? Das hört sich zunächst einmal nach hoch spezialisierter Beschäftigung mit einem akademischen Abschluss an. Dass die Arbeitsmöglichkeiten in der Forschung aber viel breiter sind, haben die MitarbeiterInnen des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) beim Girls’Day 2018 (26. April) gezeigt: Denn das IfADo bietet auch duale, von der IHK-prämierte Ausbildungswege an.

Schülerinnen im Labor.
Im Labor. Fotos: IfADo / Mühle

Während des diesjährigen Girls’Day konnten die zwölf teilnehmenden Mädchen einen Einblick bekommen, wie die Arbeit einer ausgebildeten Chemielaborant/in und einer Industriemechaniker/in in einem Forschungsinstitut aussieht.

Dafür wurde das Programm in zwei Blöcke unterteilt. m ersten Block ging es für die Schülerinnen in die Werkstatt des IfADo.

Blick in die Werkstatt und das Labor

Schülerinnen in der Werkstatt.
In der Werkstatt.

Dort konnten sie den Weg vom Metallklotz bis hin zum fertigen Produkt für unsere Forschungsvorhaben mitverfolgen. Denn wenn für IfADo-Studien spezielle Geräte oder Versuchsapparaturen gebraucht werden, die man so nicht kaufen kann, sind die MitarbeiterInnen in der Werkstatt gefragt: Die IndustriemechanikerInnen mit Schwerpunkt Feingerätebau setzten die Ideen der WissenschaftlerInnen kreativ um.

Die zweite Station führte die Mädchen in den Laborbereich der „Analytischen Chemie“ am IfADo. Dort konnten die Schülerinnen selbst aktiv werden und unter Anleitung der TechnikerInnen eine Polymerase-Kettenreaktion (kurz PCR) durchführen – eine Methode zur Herstellung zahlreicher Kopien eines DNA-Moleküls. Das IfADo beteiligt sich seit vielen Jahren am Girls’Day.