Dialog von Politik und Wissenschaft: Leibniz im Landtag NRW

Am 12. Oktober 2017 besuchen 27 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Leibniz-Instituten NRW für einen Tag Politikerinnen und Politiker im Düsseldorfer Landtag – im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Leibniz im Landtag NRW“. Auf der Agenda steht der Austausch zu den Themen Bildung & Gesellschaft, Gesundheit, Science 2.0 & Digitale Welt, Stadt & Raum, Umwelt & Nachhaltigkeit sowie Wirtschaft & Strukturwandel.

Bereits zum achten Mal bietet sich den Landtagsabgeordneten aller Parteien aus NRW die Möglichkeit, im direkten Austausch mit fachkundigen Gesprächspartnern elementare gesellschafts- und forschungsrelevante Fragen zu diskutieren und sich über zukunftsweisende Entwicklungen zu informieren. Gleichzeitig können sich die Politiker ein Bild von der Vielfalt der wissenschaftlichen Expertise der Leibniz-Institute aus NRW machen.

Die Forschenden der Leibniz-Gemeinschaft stellen aktuelle Forschungstrends und -ergebnisse vor und erhalten ihrerseits im Rahmen der Veranstaltung die Gelegenheit, die gesellschaftliche Relevanz ihrer wissenschaftlichen Fragestellungen kritisch zu reflektieren. Neben Einzelgesprächen fungiert ab mittags der „Leibniz Lunch“ im Clubraum Lippe als offener Treffpunkt zum Dialog. Drei Experten des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) werden ebenfalls an der Veranstaltung teilnehmen.

Impressionen von der „Leibniz im Landtag NRW“

(Fotos: IfADo/Eric Lichtenscheid)

Düsseldorf, 12.10.17. Leibniz im Landtag - Wir liefern Argumente. Forscher im Gespräch mit Landtagsmitarbeiter. Empfangsbereich Leibniz im Landtag NRW. Gruppenfoto Leibniz im Landtag NRW. Gesprächsrunde.

Die beteiligten Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen

DBM – Deutsches Bergbau-Museum Bochum – Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen; DDZ – Deutsches Diabetes-Zentrum – Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; DIE – Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen in Bonn; DWI – Leibniz-Institut für Interaktive Materialien in Aachen; GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Standort Köln; IfADo – Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund; ISAS – Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften in Dortmund und Berlin; IUF – Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung; ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften in Köln und Bonn (Kooperationspartner der Leibniz-Gemeinschaft) und das ZFMK – Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere in Bonn.

Über die Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 91 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.600 Personen, darunter 9.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,7 Milliarden Euro. www.leibniz-gemeinschaft.de