Themenwoche Hodenkrebs: Arbeitsmediziner im Erklärvideo

„Männer und gerade junge Männer sind bekanntlich extrem vorsorgescheu und halten sich für unverwundbar. Viele Jungen in der Pubertät haben das Thema Hodentumor verständlicherweise noch gar nicht auf dem Schirm. Dabei stellt Hodenkrebs mit rund 4000 Neuerkrankungen die häufigste Krebserkrankung junger Männer dar“, sagt Prof. Dr. Christian Wülfing, Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU). Um sie zu erreichen geht die DGU in der letzten Märzwoche mit jeder Menge Informationen offensiv ins Netz und in die neuen Medien. 

Vom 27. bis 31. März findet die Themenwoche Hodenkrebs statt. Die zentralen Botschaften lauten:

  • Graffiti zur Themenwoche. @DGU

    Risikofaktoren sind ein Hodenhochstand in der Kindheit, auch wenn dieser adäquat behandelt wurde, sowie eine Hodentumorerkrankung des Bruders oder des Vaters.

  • Hodenkrebs ist in bis zu 95 Prozent heilbar.
  • Zur Früherkennung regelmäßig die Hoden abtasten.
  • Die Therapie beeinflusst weder die Sexualität noch das Lustempfinden.
  • Vor der Behandlung Spermien tiefgefroren konservieren lassen, da Hodenkrebs und dessen Therapie die Fruchtbarkeit gefährden.

Alle Details zur Themenwoche und weiteres Informationsmaterial finden Sie unter www.hodenchek.de.

Erklärvideo: Diagnose Hodenkrebs – und jetzt?

Am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung leitet Prof. Klaus Golka die Forschungsgruppe Klinische Arbeitsmedizin. Der Arzt beschäftigt sich unter anderem mit dem Thema Hodenkrebs. In dem folgenden Video erklärt Golka zum Beispiel, wie Betroffene einen Hodentumor erkennen können, welche Risikofaktoren es gibt und welche Auswirkungen eine Erkrankung auf die Zeugungsfähigkeit des Mannes haben kann.