Die Forschergruppe um Prof. Michael Falkenstein beschäftigt sich mit "Altern und ZNS-Veränderungen".
Dass der rasche Wechsel zwischen einem Leben im realen und einem Leben im virtuellen Raum das menschliche Denken fordert, ist offensichtlich. Wie genau das Denken funktioniert, wurde auf dieser Wissenschaftstour an Praxisbeispielen in "Denklabors" demonstriert. Die Präsentationen fanden rege Anteilnahme bei der Interessierten Zuhörerschaft.
Die Verkopplung von simuliertem Autofahren mit gleichzeitiger Lösung von Denksportaufgaben erweist sich in jedem Lebensalter als unterschiedlich schwierig.
Wer jung ist, kann sich das Leben älterer Menschen oft gar nicht vorstellen. Mittels dieser Puppe (ehemaliges Exponat der "MS Wissenschaft 2009") ist eine Zeitreise möglich, bei der das Gegenüber erleben kann, wie man mit 80 Jahren sehen, hören und denken wird. Die Fingerfertigkeit, Sehkraft und der Hörsinn nehmen bei den meisten Menschen mit zunehmendem Alter ab - das können auch Jüngere mittels "künstlicher Alterung" durch "Hinderlichkeiten" erfahren. So erschweren Einmalhandschuhe eine sensible Manipulation von Knopfleiste, Reißverschluss und Schnürsenkel, das Hören wird durch Kopfhörer gedämpft und die Spezialbrille trübt den Blick.